Musik MP3 Portal ELIXIC Startseite
stars

star news

Carla Bruni - Woody Allen dreht mit Präsidentengattin in Paris
Carla Bruni
„Midnight In Paris“ – Woody Allen engagiert Carla Bruni für neuen Film …
 
Noir Désir - Nach 7 Jahren: Cantat hat Haftauflagen verbüßt
Noir Désir
Nach sieben Jahren – Bertrand Cantat hat seine Haftauflagen verbüßt …
 
Menowin - Bei RTL, in Brake und bald vor 50.000
Menowin
Ab an die Unterweser – Menowin plant ein richtig großes Konzert …
 
Gipsy Kings - Na endlich: Toy Story 3 ist gestartet
Gipsy Kings
„Toy Story 3“ – die Gipsy Kings steuern „You´ve Got A Friend In Me” bei …
 
Bratze - Wochenendplan: Juicy Beats 15 in Dortmund
Bratze
Juicy Beats 15 – tolles Festival, findet am Samstag in Dortmund statt …
 
Tokio Hotel - Na, geht doch: Humanoid doppelt in den Charts
Tokio Hotel
„Humanoid City Live“ – Tokio Hotel stürmt zweimal in die Charts …
 
Prince - Rolling-Stone Magazin mit Prince 20ten CD fast ausverkauft
Prince
Wer die "Rolling Stone" Ausgabe mit 20ten Prince-CD noch haben möchte, dann ab zum Kiosk …
 
Lena Meyer-Landrut - Auf nach Australien: Was wird aus Raab?
Lena Meyer-Landrut
Auf nach Australien: Was wird aus Raab? – wir sind wieder im Spiel …
 
Lily Allen - zieht sich von der Bühne zurück
Lily Allen
Newsticker: Lily Allen macht ernst und kehrt der Bühne den Rücken …
 
Bon Jovi - im Bett mit 4 nackten Frauen
Bon Jovi
Wer möchte Jon Bon Jovi mit vier nackten Frauen im Bett sehen?
 
 
Band Promotion

Twitter

elixic steht auf
Surfmusik.de bietet eine umfangreiche Sammlung an Web-Radios.

RauteMusik.FM ist Europas größtes Internetradio und spielt fast alle gängigen Musikrichtungen.
du bist hier : musik portal > star porträts > alice-cooper

Alice Cooper - Star Porträt


Noch ne Legende. Alice Cooper, ein stark geschminkter Opa, Ehrendoktor der Musik, der Milwaukee-Experte aus „Wayne´s World“. Mit diesen Legenden ist es ja so: es wäre unsinnig, irgendwelche ihrer großen Leistungen anzuzweifeln, allerdings schreiben die ganzen Typen im Internet voneinander ab, wenn es darum geht, festzulegen, woraus ganz genau die Leistung besteht, also über die eigentliche Musikproduktion hinaus. Und da machen wir glatt mit. Im Grunde hat Alice Cooper den harten Rock erfunden, den mit Schminke, KISS, Marilyn Manson, Nine Inch Nails, er hat Punkmusik maßgeblich beeinflusst, und zwar nicht die britische, sondern den US-Ostküsten-Punkrock der ersten Stunde. Und wer immer sich heute aufwändige Kostüme anzieht und Rockmusik spielt, stellt sich in die Erbfolge Alice Coopers. Basta.

 

Nun, selbstredend gibt es immer, wenn von entscheidenden Einfluss geredet wird, berechtigte Gründe zur Einschränkung der Aussage. Die Glitter-Freunde werden schon unruhig sein, aber um die geht es hier nicht. Es geht um Alice Cooper, ein geschichtliches Ereignis, einen großen Hardrocker, der eine Weile einigen Leuten im Establishment angeblich mal ein bisschen Angst eingejagt hat, über den es üble Gerüchte gab, Satansgedöns, Orgien und ähnliches, der seit den 80ern bereits, also mehrere Popgenerationen lang, trocken ist und ein praktizierender, ein praktizierender – irgendwas Kirchliches halt. Er schminkt sich aber weiterhin (weißes Gesicht, Augen ganz schwarz verschmiert).

 

Wichtig ist bei Alice Cooper, Jahrgang 1948 und aus Detroit, die Show. Seine Bühnen sind mit dem Equipment anspruchsvoller Geisterbahnen ausgestattet, es ist sicher belegbar, dass deutsche Journalisten ihn meinten, als sie erstmals von Schockrock schrieben. Vincent Damon Furnier, so heißt er als Kind, entstammt einer streng christlichen Familie, wächst in Phoenix auf, 1964 gründet er seine Beatgruppe The Earwings, daraus wird kurz darauf „The Spiders“, 1967 The Nazz, 1968 Alice Cooper. Bis auf den Schlagzeuger besteht die erste Alice-Cooper-Besetzung ausschließlich aus Crossläufern der Cortez High School in Phoenix, die Bühnenshow ist angeblich vom Unterricht bzw. Training des Crosscountry-Coaches inspiriert.

 

Alice Cooper – School´s Out

 

Ein erster wichtiger Schritt ist die Begegnung mit Frank Zappa, die ersten beiden Alice-Cooper-Alben werden über das Zappa-Label Straight Records vermarktet. 1969 „Pretties For You“, 1970 „Easy Action“. Berühmt wird Alice Cooper aufgrund seiner Show, der Riesenschlange, mit der er hantiert, der Zwangsjacke, in der er steckt und der Hinrichtung, die er auf der Bühne zelebriert. Politiker, Pädagogen und Eltern entsprechen ihrer Bestimmung und sind entsetzt (nicht nur, weil ein Fan bei dem Versuch, die Bühnenshow nachzuspielen, stirbt). Richtig erfolgreich wird die Band erst durch die Zusammenarbeit mit dem kanadischen Produzenten Bob Ezrin, auf dem Album „Love It To Death“ findet sich die Single „I´m Eighteen“, ein erster Charthit, nicht nur für Cooper, auch für Ezrin ist dies der Einstieg in eine ganz große Zeit.

 

In kurzen Abständen wird – bei steigendem Erfolg – nachgelegt. 1971 gibt es noch das Album „Killer“, 1972 „School´s Out“, mit dem gleichnamigen, vermutlich größten Cooper-Hit überhaupt. Wobei sich „Billion Dollar Babies“ noch besser verkauft, wir finden uns auf dem Höhepunkt der Band Alice Cooper, „Elected“, „Hello Hooray“, „No More Mr. Nice Guy“ sind Hits, vor allen Dingen in Österreich und England entstehen große Fangemeinschaften. Die Band trennt sich nach dem Album „Muscle Of Love“, Alice Cooper will als Alice Cooper weiter auftreten und muss sich das Recht erst einmal juristisch erstreiten. Ezrin bleibt an seiner Seite.

 

Alice Cooper – Welcome To My Nightmare

 

Im Grunde hat Alice Cooper seitdem mit Charts nicht mehr viel am Hut, das liegt zum Teil sicher daran, dass er es sich als lebende Legende leisten kann, Musik zu machen, auf die er Lust hat (schwer zugängliche Arbeiten werden gerne Konzeptalben genannt), aber auch daran, dass er schwer drogenabhängig ist (Alkohol) – und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass seine Arbeit zwar fortgeführt wird, aber von anderen. So richtig entspricht er nicht mehr dem Zeitgeist. Ende der 80er hat Alice Cooper eine kurze Zeit einmal MTV-Erfolge, „Poison“ wird durchaus gespielt.

 

Das große, wirklich erstaunliche Werk indes ist eine Fundgrube für Experten und Fans, erst Anfang der 90er Jahre folgen die Alben in größeren Abständen aufeinander. „From The Inside“ (1978) beispielsweise entsteht gemeinsam mit Bernie Taupin, der Lyriker schreibt die Texte für Elton John und hat, wie Cooper, einschlägige Erfahrungen mit Entzugskliniken. Im Jahr zuvor heißt das Album noch „Lace And Whiskey“, während der Tour wird „The Alice Cooper Show“ im Aladdin Hotel zu Las Vegas aufgenommen. Cooper ist eine Weile schon nicht mehr bei Straight Records, auch die Zusammenarbeit mit Ezrin endet noch in den 70ern, irgendwann zur Mitte der 80er Jahre findet er dann seinen Gott.

 

Alice Cooper – Trash

 

Mit Gott und dem Gitarristen Kane Roberts, seinem neuen Partner, arbeitet er sich mit den Alben „Constrictor“ (1986) und „Raise Your Fist And Yell“ (1987) zu „Trash“ 1989 und damit zumindest zurück ins Gespräch. Eine beeindruckende Horrofilmografie kann der Mann ebenfalls vorweisen, so spielt er in „Sgt. Pepper´s Lonely Hearts Club Band” (1978), in der Muppet Show, „Monster Dog“ (1984), „Die Fürsten der Dunkelheit“ (1987), in „Freddy´s Finale – Nightmare on Elm Street 6“ (1991), „The Attic Expeditions” (2001), „Monk” (2006) … inzwischen hat sich das Bild vom Musiker natürlich komplett gewandelt, über Alice Cooper werden Dokus gedreht, er darf sich, wenn er irgendwo mitspielt, in der Regel selbst darstellen und wird nach Montreux geladen.

 

Mit „The Last Temptation“ versucht Alice Cooper 1994 noch einmal an seine düsteren 70er Jahre anzuknüpfen, das wird, wie auch „Hey Stoopid“ 1991 mit dem Hit „Feed My Frankenstein“ überwiegend in England honoriert – „The Last Temptation“ vor allen Dingen von Kritikern. Trotzdem kehrt er wieder auf den Weg zurück, den er seit den späten 80ern geht, immerhin gilt es, die Fans, die ihm seit Jahrzehnten die Stange halten, zu bedienen, auch wenn es sie nicht in für Charts relevanten Massen gibt. Die entdecken in den folgenden Veröffentlichungen mitunter Kritik an den Missständen, die die Erde so vorzuweisen hat – überzeugender ist indes, dass die Show zur Familienangelegenheit wird. Die Tochter Calico arbeitet mit Alice Cooper auf der Bühne, metzelt mit, lässt sich metzeln und parodiert auf durchaus amüsante Art It-Girls ihrer Zeit.

 

Eric Singer ist inzwischen sein Schlagzeuger, ein erfahrener Mann, auf dem Live-Album „A Fistful Of Alice“ (1997) wirken Slash und Rob Zombie mit, „Brutal Planet“ soll ab 2000 der erste Teil einer Reihe thematisch ähnlicher Arbeiten sein, für „Dragontown“ hat sich Alice Cooper mal wieder mit Bob Ezrin zusammengetan, der Pfad wird 2003 dann wieder verlassen, musikalisch mischt sich zunehmend die aktuelle Crew, vor allen Dingen die Gitarristen Eric Dover und Ryan Roxie ein. Das Ergebnis: „The Eyes Of Alice Cooper“ (2003). 2005 folgt „Dirty Diamonds“, Dover ist nicht mehr dabei, sein Platz wird von Damon Johnson eingenommen (Xzibit macht mit), während Bassist Chuck Garric und Eric Singer bleiben, arbeitet 2007 und 2008 ein großes, verändertes Team an „Along Came A Spider“. Slash ist diesmal wieder bei einem Track von der Partie, und Ozzy Osbourne singt und schreibt mit Alice Cooper „Wake The Dead“. Am Ende werden wir uns genau daran halten.



Alice Cooper Fotogalerie

fotostrecke
Alice Cooper Bild 3213  Alice Cooper Bild 3214  Alice Cooper Bild 3215  Alice Cooper Bild 3216  
4 Bilder



CD Reviews von Alice Cooper findet Ihr auf CDSTARTS.de
Kostenlose Songtexte von Alice Cooper bietet lyrix.at

Weitere Porträts... A | B | C | d | e | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

 
 
 
Weitere Online-Portale von ELIXIC und seinen Freunden