Musik MP3 Portal ELIXIC Startseite
genrelexikon

RSS Feed
Twitter

Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt elixic.de steht zum Verkauf

star news

> Fady Maalouf
„Into The Light“ – das zweite Album des DSDS-Kandidaten von 2008 …
 
> Doves
„The Places Between“ – die Doves veröffentlichen ein Best-of-Album …
 
> LaBrassBanda
Juicy-Beats 2010 – am 31. Juli ist Dortmund Europas Kulturhauptstadt …
 
 
elixic steht auf
Surfmusik.de bietet eine umfangreiche Sammlung an Web-Radios.

RauteMusik.FM ist Europas größtes Internetradio und spielt fast alle gängigen Musikrichtungen.
du bist hier : musik portal > genrelexikon > britpop

Genrelexikon


Britpop


Britpop ist ein Hype, den die Sehnsucht nach dem alten englischen Rock gebiert, entstanden in der Panik, dass die Zukunft allein aus elektronischer Musik bestehen könnte und den Sachverhalt missachtend, dass England zuverlässig regelmäßig neue, gute gitarrenlastige Musik hervorbringt.

Die Geschichte Popmusik zu nennen, ist insofern korrekt, als dass die Bands, mit ungemein guten Songschreibern gesegnet, in einer gnadenlosen Überhöhung ihrer Bedeutung seitens der Presse zu gigantischer Popularität gelangen und zwei von ihnen für einige Jahre die Charts in Europa dominieren.


Britpop Geografie

Rockmusik hingegen ist gerade megaout (so megaout wie das Präfix mega heute). Wir nähern uns der Mitte der 90er Jahre und Grunge hat soeben sein jähes Ende gefunden. Die beiden Hauptdarsteller des Britpop sind Oasis/" target="_self">Oasis, um die beiden Gallagher-Brüder Liam und Noel aus Manchester und Blur, mit Damon Albarn und Graham Coxon.

Es ist schwer, den Geburtsort des Britpop zu lokalisieren, denn innovative Rockgruppen sind in den vergangenen 40 Jahren eine absolute Spezialität der britischen Insel. Blur gründet sich bereits 1989, Oasis/" target="_self">Oasis 1991, 1989 verzeichnen The Stone Roses einen Erfolg mit ihrem Debüt, das entscheidende Jahr ist allerdings der kommerzielle Durchbruch der Alben von Blur, Oasis/" target="_self">Oasis und Suede 1994.


Britpop Galaxie

Ein auffallendes Merkmal des Britpop in jenen Jahren ist, dass die Musiker – gerade die Gallaghers – die Yellopress reichhaltig mit Tratsch bedienen und als Dank dafür von dieser den Status des legitimen Nachfolgers der Beatles wie einen blechernen Orden umgehängt bekommen. Außerdem gibt es einen Fankonflikt, der an die 60er erinnert, da es heißt, man könne nicht gleichzeitig von Blur und Oasis/" target="_self">Oasis angetan sein. Oasis/" target="_self">Oasis lösen sich 2003 wiederholt vorläufig auf, Blur bringt im selben Jahr das bis zu diesem Zeitpunkt letzte Album heraus – Damon Albarn widmet sich zudem vermehrt neuen Projekten. Zu diesem Zeitpunkt wird allerdings deutlich weniger von Britpop oder der britischen Invasion gesprochen, Rockmusik (aus England) bleibt aktuell, allerdings sind die alten Herren des Britpop nicht mehr das Nonplusultra. Es gibt Britpop-Freunde, die das Ende des Britpop mit dem letzten Album von The Verve beschlossen sehen (Urban Hymns von 1997). Unter ihnen, und damit gipfelt die Überhöhung dieser Bands im Skurrilen, gibt es sogar welche, die wissen wollen, dass mit Urban Hymns die Popgeschichte endet.


Britpop Geräte

Britpop wird von Rockband-Besetzungen gespielt. Ein E-Bass, einzwei Gitarren, ein Schlagzeug, ein Jammerlappen von Sänger. Das war es. Keine Revolution. Vielleicht als Reminiszenz daran, dass sie sich für die legitimen Nachfolger der Beatles halten, bitten die Gallagher-Brüder zwischen 2004 und 2006 Zak Starkey, Sohn Ringo Starrs, hinter die Trommeln.


Britpop Götter

Schnell tut man einem verdienten Musiker heute Unrecht, wenn man ihn dem Britpop zurechnet. Paul Weller zum Beispiel. Bei Blur und Oasis/" target="_self">Oasis macht man hingegen keinen Fehler, bei The Verve vermutlich auch nicht, Suede gehören bis 2003 dazu, bei Radiohead/" target="_self">Radiohead hingegen ist es komplizierter. Die Band ist älter als der Britpop, überleben ihn, gehören zweifellos einer Rock-Avantgarde an, wären mit Britpop sicherlich schlecht abgespeist, haben allerdings mit der Single Creep ihren größten kommerziellen Erfolg, kurz bevor Britpop ausbricht? durchbricht? startet? Keine Ahnung. Gerne wird auch Pulp zum Britpop gezählt. Die Band stammt aus den 70ern, hat allerdings ihren größten Erfolg 1995 mit Common People.


Britpop Gegenwart und Zukunft

Auf der einen Seite ist Britpop, der Hype, seit etwa 1997 beendet. Andererseits macht Richard Ashcroft auch ohne The Verve weiter und es gibt – wie eh und je – regelmäßig neue, gute Rockbands von der Insel (Arctic Monkeys zum Beispiel), man nennt ihre Musik nur nicht Britpop (die Hoffnung, dass jemand kommt, der die Beatles vergessen machen kann, bleibt – das hat schon was schön Religiöses).

...weiterlesen             

 
Song:Cancion Idiota
Size:2.8
Land:Chile
Song:my dream
Size:4.0
Land:Germany
Song:having the choose
Size:3.4
Land:Germany
 
 
 
Weitere Online-Portale von ELIXIC und seinen Freunden