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Genrelexikon


Death Industrial


Death Industrial – der Name sagt alles. Es handelt sich um ein sehr spezielles Subgenre der späten 80er. Als derbe Variante des Industrial wird mitunter auch von Doom Industrial gesprochen.


Death Industrial Geografie

Heimat des Death Industrial ist das Label Cold Meat Industry des Schweden Roger Karmanik. Die meisten Produzenten stammen aus Skandinavien, es gibt allerdings auch Gruppen in Mitteleuropa und Italien.


Death Industrial Galaxie

Grundlage ist Power Electronics, der Schwerpunkt liegt auf einem sehr düsteren Charakter der Musik. Hinzu kommen Metalelemente, atmosphärische Klangwelten, Dark Ambient ist eine erwähnenswerte Referenz, Brighter Death Now eine entscheidende Band. Langsamerer Grindcore kann, aggressiv gesampelt, um tiefe, böse Gesänge ergänzt, ebenfalls zum Death Industrial hinzugezählt werden, Godflesh ist ein gutes Beispiel. Damit erweitert sich die Liste der Herkunftsländer um England.


Death Industrial Geräte

Maschinengeräusche – der Name Industrial wird ernst genommen – werden mit Metal- bzw. Noise kombiniert. Gerne wird Industrial Metal auf einer gesonderten Ebene in großen Metaldiskos geboten, in den Räumen schwirren die Soundeffekten, Echos und Dunkelheit wird akustisch untermalt.


Death Industrial Götter

Brighter Death Now ist eine entscheidende Größe. Frühe Arbeiten – die Great Death Trilogy – sind inzwischen begehrte Sammelobjekte. Marco Cobelli von Atrax Morgue steht für die Nähe zum Noise, die Schweden von Deutsch Nepal für die Nähe zum Ambient, der Name bezieht sich hingegen auf eine Arbeit Amon Düüls – Krautrock.


Death Industrial Gegenwart und Zukunft

Wer sich für aktuelle Death-Industrial-Produktionen interessiert, sollte bei Cold Meat Industry vorbeischauen. Extremer Dark Noise, Death Industrial oder auch Dark Ambient sind häufig schwer voneinander zu trennen – und vielleicht ein Ausgangspunkt für die große Liebe?


Surftipps: www.coldmeat.se

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