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Dido - Star PorträtDido Armstrong ist eine englische Sängerin, die weltberühmt wird, nachdem Eminem den Refrain ihres Liedes „Thank You“ klaut und diesen in sein Lied „Stan“ einbaut, woraufhin sie in dem Video zu dem Lied auf dem Klo sitzt. Es ist eines der bekanntesten Lieder des Rappers, dreht sich um einen fanatischen Fan und ist ein Meilenstein in der Karriere Eminems. Nicht nur für ihn. Auch Dido profitiert ungemein davon, sie wird schlagartig berühmt und kann die eigene Karriere, die bis zu diesem Zeitpunkt zwar bereits hoch gelobt wird, jedoch eher dahinplätschert, souverän weiterführen.
Eine schöne Anekdote, die wieder einmal die Praxis streng überwachter Rechte künstlerischen Eigentums fragwürdig erscheinen lässt. Noch schöner wird sie, da der Ausgangspunkt der musikalischen Laufbahn Didos angeblich auch mit einem kleinen Diebstahl beginnt. Mit sechs Jahren soll sie eine Blockflöte mitgehen lassen haben, ein Kavaliersdelikt, das die Eltern veranlasst, der jungen Dido eine musikalische Ausbildung angedeihen zu lassen.
Florian Cloud de Bounevialle O´Malley Armstrong, kurz Dido Armstrong, kommt im Dezember 1971 in London zur Welt. Die Mutter ist eine französische Schriftstellerin, der 2006 verstorbene Vater ein irischer Literaturagent eines alten britischen Verlagshauses. Zunächst geht Dido auf eine Mädchenschule, nach dem Diebstahl zur Guildhall School of Music and Drama. Dido lernt das Spiel der Blockflöte, spielt Klavier und Geige.
Erst nachdem sie etwas völlig Fachfremdes zu studieren beginnt, beschließt sie, inzwischen ebenfalls das Gitarrenspiel beherrschend, alles auf die Musikkarte zu setzen. Ihr großer Bruder Roland „Rollo“ Armstrong, ein Musikproduzent, bereitet die ersten Meter des Weges. Die Geschichte Didos wird richtig merkwürdig, wenn man überlegt, dass ihr Weg von einflussreichen Leuten gekreuzt wird, bevor sie von einem amerikanischen Rapper bestohlen und dadurch weltberühmt wird … Rollo Armstrong ist Mitglied von Faithless, gemeinsam mit Maxi Jazz und Sister Bliss beginnt er ab 1995, Alben zu veröffentlichen. Die drei haben 1998 mit „God Is A DJ“ ihren größten Hit. Dido singt zu Beginn ein wenig mit und bastelt zeitgleich an Solomaterial.
Rollo zieht die ganze Sache ziemlich professionell auf. Er gründet sein eigenes Label, Cheeky Records, knüpft Geschäftsverbindungen und es gibt keinen Grund, Dido nicht mitlaufen zu lassen. Sie hat Bühnenerfahrung, auch als klassisch ausgebildete Geigerin, und hat sich in den Kopf gesetzt, Solokünstlerin zu werden.
„Odds & Ends“ entsteht. Eine bessere Demoproduktion, Basismaterial für Alben und Ausgangsmaterial für das weitere Arbeiten. Das kanadische Label Nettwerk wird auf Dido aufmerksam, auch Arista und damit Clive Davis, der Chef, einer der wichtigsten Produzenten aller Zeiten (Janis Joplin, Whitney Houston, Alicia Keys zum Beispiel), soll sich angetan gezeigt haben.
Dido tourt 1996 und 1997 um die Erde. Es heißt, das eigentliche Debüt sei äußerst sorgfältig zusammengetragen worden, Cheeky und Arista Records beschnuppern sich zunächst.
Dido - No Angel
Das Album „No Angel“, das im Juni 1999 erscheint, hat die oben bereits erwähnte, etwas eigentümliche Erfolgsgeschichte. Zunächst läuft der Verkauf vergleichsweise schleppend, dann wird das Sample aus „Thank You“ von Eminem für das Album „The Marshall Mathers LP“ verwendet. Dido spielt die Freundin von „Stan“, dem Fan, in dem Video, bei den Grammy Awards übernimmt Elton John den Part von Dido.
Erst 2001 wird „No Angel“ zu einem richtigen Erfolg. In England ist es plötzlich ein Nummer-eins-Album. Es ist die Single „Here With Me“, die im Januar 2001 erscheint, die die Variabilität der Sängerin belegt und sie aus dem Kontext Eminems löst. Dido spielt mit „No Angel“ in mehreren Dutzend Ländern Platin und damit mit einem Album ein, das ungemein rund und sentimental gelungen ist.
„Here With Me“, „Don´t Think Of Me“,„All You Want”, „Thank You”, „I´m No Angel”, „My Life” und „Take My Hand” passen ganz wundervoll zueinander, die Lieder werden in ihrer permanenten öffentlichen Präsenz irgendwann jedoch beinahe zur Belästigung. Dido hat eine sanfte, warme Stimme, die für eine Weile so massiv bei jeder Gelegegenheit eingespielt wird, dass es beinahe nicht mehr geht. 2002 verordnet Dido sich selbst ein wenig Ruhe, anschließend wird die Arbeit an dem nächsten Album aufgenommen.
Dido - Life For Rent
Im September 2003 erscheint „Life For Rent“. Dido macht im Prinzip dasselbe noch einmal. Das Album ist genauso schön wie sein Vorgänger. „Do You Have A Little Time“ kann sinnbildlich für den Rest stehen, als Singles veröffentlicht werden jedoch „White Flag“ (auch für Buffy – die Vampirtante, „Life For Rent“, „Don´t Leave Home“ und „Sand In My Shoes“. Auch schön.
Dido kann ihren Erfolg einfach wiederholen. Diesmal läuft es mit den Verkäufen lediglich direkt gut. 2004 gibt es erneut eine Welttournee, 2005 erscheint die DVD „Live! Dido – Live At Brixton Academy“, im Juli spielt sie für das Live 8-Projekt: zunächst in London, dann in Cornwall, anschließend mit Youssou N´Dour in Paris.
Seit 2006 macht die Kunde von einem neuen Album die Runde. Schnell sickert durch, dass Dido ihre angestammten Erfolgskonzepte zu verlassen gedenkt. Sie arbeitet eine Weile in Kalifornien mit Jon Brion, der bereits mit Kanye West und Aimee Mann erfolgreich gewesen ist, dann allerdings stirbt der Vater und es ist erst einmal nicht viel zu hören. Die Homepage ist auf standbye, nicht einmal Beziehungsgerüchte, die es noch 2004 zahlreich gibt, werden mehr lanciert und dementiert. Wir sind gespannt … Dido TOP NEWSDido - Don´t Believe in LoveDido - Safe Trip HomeDido - Dido verkauft Haus>> Alle News zu Dido Dido Fotogalerie![]() CD Reviews von Dido findet Ihr auf CDSTARTS.de Kostenlose Songtexte von Dido bietet lyrix.at |
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