Musik MP3 Portal ELIXIC Startseite
stars

RSS Feed
Twitter

Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt elixic.de steht zum Verkauf

star news

> Fady Maalouf
„Into The Light“ – das zweite Album des DSDS-Kandidaten von 2008 …
 
> Doves
„The Places Between“ – die Doves veröffentlichen ein Best-of-Album …
 
> LaBrassBanda
Juicy-Beats 2010 – am 31. Juli ist Dortmund Europas Kulturhauptstadt …
 
 
elixic steht auf
Surfmusik.de bietet eine umfangreiche Sammlung an Web-Radios.

RauteMusik.FM ist Europas größtes Internetradio und spielt fast alle gängigen Musikrichtungen.
du bist hier : musik portal > star porträts > imogen-heap

Imogen Heap - Star Porträt


Imogen Heap gehört zu den Musikerinnen mit den ungeraden, irgendwie natürlich verlaufenen Karrieren. Sie arbeitet lange daran, mit ihrer Musik bekannt zu werden, lernt die unschöne, die von Bänkern gesteuerte Seite des Musikgeschäftes kennen, nimmt verschiedene Anläufe und hat nicht den einen großen Hit, mit dem sie immer in Verbindung gebracht wird und über den man sie prima vermarkten kann. Auf ungezählte Musikerkollegen trifft diese Beschreibung auch. Dann ist Imogen Heap, und das hebt sie von den meisten ihrer Kollegen ab, viele Jahre bereits, bevor sie in Deutschland zum Beispiel als Solokünstlerin bekannt ist, immer wieder an Projekten beteiligt, die anderen vermutlich zu international bekannten Musikern hätte werden lassen, Imogen Heap komischer Weise nicht.

 

Viele, wirklich viele Jahre ist die Engländerin innerhalb des Geschäftes eine durchaus bekannte, anerkannte und gefragte Musikerin. Seit 1998 werden Lieder von ihr regelmäßig für die Soundtracks großer Film- und Fernsehproduktionen gebucht, darüber dürfte Imogen Heap einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Anhängerschaft erspielt haben. Und die Kollegen, die sich Imogen Heap zur Seite stellen, um mit ihr zu arbeiten, sind zum Teil von vorzüglichem Ruf. Wenn eines Tages die große Epoche der vielen britischen Songschreiberinnen vorbei ist, und auch einen Genrenamen erhalten hat, dann wird Imogen Heap bestimmt von wichtigen Leuten zur Vorreiterin, Wegbereiterin und Impulsgeberin erklärt.

 

Imogen Heap, kein Künstlername, kommt aus dem Osten des Großraums von London und spielt bereits seit ihrer Kindheit Tasten-, Streich-, Holzblas-, Schlag- und ziemlich komische Instrumente, beginnt, das erzählen sie alle, bereits vor der Pubertät, eigene Lieder zu schreiben und schult sich selbst in den frühen 90ern an den Techniken elektronischen Musikschaffens. Nach einigen Jahren im Internat studiert sie eine Weile an der BRIT School, einer dieser Institutionen, die so viele der Musikerinnen, die im neuen Jahrtausend international für Furore sorgen, unterrichten. An der Schule im Süden Londons, die Imogen Heap besucht, schreiben sich auch Amy Winehouse, Nash/">Kate Nash, Katie Melua und Adele ein. Es ist ein wirklich spannendes System, das sich die Engländer da ausgedacht haben, und auch in Deutschland gibt es inzwischen ähnliche Institutionen wie die BRIT School – Imogen Heap kommt mit Leuten in Kontakt, die Ahnung haben, sie hat früh ein junges, engagiertes Management und lernt Nik Kershaw kennen, in den 80ern ein großer Musiker, in den 90ern ein großer Produzent, der als Musiker Comebacks wagt.

 

Imogen Heap – i Megaphone

 

Almo Sounds, ein junges, von sehr alten Hasen gegründetes Label (das auch das Debütalbum von Garbage produziert), nimmt Imogen Heap unter Vertrag, die wiederum eine Weile mit Acacia arbeitet, der Band von Guy Sigsworth, der an einigen Alben von Björk beteiligt ist. 1996 nimmt Imogen Heap die Gelegenheit war, im Hyde-Park während eines Benefizkonzertes mit gigantischer Besetzung aufzutreten. Im Sommer 1998 wird erstmals „i Megaphone“ veröffentlicht, das große Debütalbum, an dem neben Sigsworth auch der US-Produzent David Kahne, Dave Stewart (Eurythmics), der Schlagzeuger Abe Laboriel, Jr., der bereits mit Seal getourt ist und mit Paul McCartney gearbeitet hat, der Bassist Randy Jackson (der eine Arbeitgeberliste vorzuweisen hat, bei der es einem schwindelig wird) und Andy Kravitz, der dem in nichts nachsteht.

 

Imogen Heap hat nicht nur die guten Leute auf ihrer Seite, sondern auch die Kritiker – und, das kennen wir schon, nicht die Käuferherzen. Sie ist die optimale Lieblingsmusikerin, tourt durch Nordamerika, hat etliche Auftritte in Europa und findet dort, wo sie gehört wird, auch Fans. Der große kommerzielle Erfolg stellt sich nicht annähernd ein und Almo Records reagiert, wie ein Label nun einmal reagiert, und fordert rasch neues Liedmaterial, mit dem der angefütterte Markt gesättigt werden kann. Labelseitig wird die Fortsetzung der Zusammenarbeit infrage gestellt, dann wird das Label auch noch an einen Marktriesen (Universal Music) verscherbelt – Imogen Heap verliert ihren Vertrag.

 

Imogen Heap – Frou Frou

 

Während sich „i Megaphone“ bis heute in kleinem Rahmen verkauft, in Japan 2002 sogar neu veröffentlicht und beworben wird, werden erste Arbeiten von Imogen Heap auf Soundtracks veröffentlicht, sie ist auf einem Album von Jeff Beck vertreten und gründet dann 2002 gemeinsam mit Guy Sigsworth das Projekt Frou Frou. Die beiden produzieren gemeinsam das Album „Details“, das im Sommer 2002 veröffentlicht wird. In Deutschland bleibt das Projekt weitgehend unbekannt, international wird es immerhin von Universal Music vertrieben (ausgerechnet, könnte man meinen), sehr elektronische Popmusik, die im fernen Osten, etwa in Indonesien, viele Freunde findet. „Breathe In“ heißt der Hit, Sigsworth und Imogen Heap beerdigen das Projekt 2003, anschließend spielen sie noch „Holding Out For A Hero“ (Bonnie Tyler) für den Soundtrack von „Shrek 2“ ein – und arbeiten für Britney Spears und die Sugababes.

 

Imogen Heap – Speak For Yourself

 

Ende 2003 kündigt Imogen Heap an, wieder an Sololiedmaterial zu arbeiten. Sie setzt sich öffentlich eine Deadline, verspricht den Fans, nach Ablauf eines Jahres das Album fertig gestellt zu haben und stellt im Dezember 2004 zwei erste Lieder online: „Just For Now“ und „Goodnight And Go“ für die zweite Staffel von „O.C., California“, der Soundtrack der populären TV-Serie wird in der Folge wiederholt mit Imogen-Heap-Tracks gefüttert. Für „Hide And Seek“ etwa nutzt sie einen Vokoder, nichts ungewöhnliches eigentlich, ein paar Jahre später aber ungemein trendy (igitt, ich hab es geschrieben). Imogen Heap gründet Megaphonic Records und vertreibt das zweite Soloalbum, nachdem sie es reichlich abgesetzt hat, ab Sommer 2005 über Sublabels von Sony BMG.

 

Imogen Heap – Ellipse

 

Auf ihrer Tour tritt Imogen Heap als Ein-Frau-Band auf, in den USA setzt sie über 120.000 Exemplare ihres Albums ab, über iTunes wird 2005 auch eine Live-EP vertrieben, im Dezember 2006 wird sie gleich für zwei Grammys nominiert. Mitte 2007 kündigt Imogen Heap die arbeite an dem dritten Album an. Ein erstes Lied, „Not Now, But Soon“, wird 2008 in der TV-Serie „Heroes“ gespielt, die Veröffentlichung des Albums „Ellipse“ erfolgt im Sommer 2009.

...Imogen Heap Porträt weiterlesen             


Imogen Heap Fotogalerie

fotostrecke
Imogen Heap Bild 3648  
1 Bilder



 
 
 
Weitere Online-Portale von ELIXIC und seinen Freunden