Musik MP3 Portal ELIXIC Startseite
stars

RSS Feed
Twitter

Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt elixic.de steht zum Verkauf

star news

> Mister Sushi
„So elektrisch“ – Elixic verschenkt zweimal das Album von Mister Sushi …
 
> Stefan Raab
Mission accomplished – Raab schickt Lena Meyer-Landrut nach Oslo …
 
> Bright Eyes
„Happy Accident“ – zwei Lieder zum freien Download, eine neue alte EP …
 
 
elixic steht auf
Surfmusik.de bietet eine umfangreiche Sammlung an Web-Radios.

RauteMusik.FM ist Europas größtes Internetradio und spielt fast alle gängigen Musikrichtungen.
du bist hier : musik portal > star porträts > placebo

Placebo - Star Porträt


Placebo, die Band des schlaksigen Schweden Stefan Olsdal und des winzigen, hübschen, arroganten und wunderbaren gebürtigen Belgiers Brian Molko, die sich, nach dem sie in Luxemburg dieselbe Schule besucht haben, irgendwo in London in die Arme gelaufen sein und einfach die Band gegründet haben sollen, ist vielleicht die beste Liveband für Sonnenuntergänge. Darüber lässt sich natürlich prima streiten, die Stimme Molkos, irgendwie schnarrend-näselnd (oder einfach herzzerreißend schön?) wird in einem solchen Streit polarisieren. Auch der Sachverhalt, dass weder Molko, der Gitarrist, noch Olsdal, der Bassist oder einer der Schlagzeuger, die nie richtig zur Band gehören und gelegentlich von den beiden mit einem Achselzucken vor die Tür gesetzt werden, an ihren Instrumenten als geniale Könner gelten, haben die Zweifler an der Sonnenuntergangsthese auf der Habenseite.

 

Dafür sind die Lieder der Band allesamt zweifellos als Placebo-Lieder zu erkennen (selbst wenn es Covers sind), es sind großartige Songs, und dass das bei berühmten Gruppen fällige Best-of-Album zum Zehnjährigen, in den meisten Fällen erbärmlich, in diesem, „Once More With Feeling“, derart rund und schön und frei von wirklichen Schwachstellen, gelingt, ist das große, das gewichtige Gegenargument. Molko entstammt einer Bankiersfamilie und zieht (1972 geboren) in seinen ersten Jahren durch offiziell neun Länder. Die American International School of Luxembourg ist bereits die zweite Schule, die er im Großherzogtum besucht.

 

Er lebt in London, als er dort Olsdal wieder trifft, lädt seinen ehemaligen Schulkameraden zu einem abendlichen Gig ein (er ist Student und macht Musik), Olsdal (der später nebenbei das Projekt Hotel Persona mit David Amen und Javier Solo pflegt), beschließt, dass es Zeit ist für eine gemeinsame Band. Steve Hewitt, ein Drummer, ist schnell gefunden, offiziell an der Geburtsstunde der Band beteiligt, zieht dann allerdings zunächst andere Projekte vor, der Schweizer Robert Schultzberg, ein Freund Olsdals, springt ein, 1995 hat Placebo erste Auftritte, das Label Fierce Panda nimmt die Band unter Vertrag. „Bruise Pristine“ wird veröffentlicht, von da aus geht es zu Deceptive Records, das Label gibt es inzwischen nicht mehr, die Band ist geschäftig, letztendlich landet Placebo bei Virgin Records, also der EMI – und da gehört die Band in den nächsten Jahren auch hin.

 

Placebo – Placebo

 

Das selbstbetitelte Debütalbum wird im Juli 1996 veröffentlicht, immerhin fünf Tracks des Albums werden irgendwann einmal zur Single, David Bowie nimmt die Band mit auf eine seine Tournee und stellt die Musiker seinem Publikum vor – Placebo ist berühmt. „Nancy Boy“ ist ein erster Charthit in England, der für die Band sehr wichtige französische Markt wird erst mit der zweiten Publikation geknackt. Zuvor wird der Drummer Schultzenberg vor die Tür gesetzt, Steve Hewitt, ein gewöhnlicher Engländer, legt seine Projekte beiseite und steigt bei Placebo ein. Molko, Olsdal und Hewitt prägen das Bild der Band für die nächsten Jahre: ein Zwerg, ein Lulatsch und ein (im Vergleich zu den anderen) übermäßig heterosexuell wirkender Rocker. Die Band tourt mit U2, allein und tritt in „Velvet Goldmine“ (1998, mit Christian Bale, Ewan McGregor und Jonathan Rhys-Meyers) auf.

 

Placebo – Without You I´m Nothing

 

Ist die erste Produktion bereits eine sehr feine Angelegenheit, gelingt Placebo ein phantastischer zweiter Wurf. Drei Monate nach dem Album „Without You I´m Nothing“, im Januar 1999, wird das vermutlich bekannteste Lied der Band, „Every You And Every Me“ veröffentlicht, David Bowie ist am Titeltrack des Albums beteiligt – und während Placebo in vielen Ländern Mainstreamerfolge feiert, hält man sie im guten Deutschland noch für einen Geheimtipp, einen Alternative-Hit, so weit ist die Band hier noch von vernünftigen Chartplatzierungen entfernt. Lustig ist, und da bildet Placebo längst keine Ausnahme, dass die deutschen Musikkäufer genau in dem Moment anfangen, massenhaft zuzugreifen, in dem das Interesse auf der Insel ein bisschen abkühlt.

 

In Frankreich ist Placebo ab dem dritten Album auf den ersten Chartplatz abonniert, „Black Market Music“, im Mai 2000 im Handel, ist eigentlich noch besser als die Produktion davor – aber das ist natürlich Geschmackssache. Für das vierte Album wird John Abbiss gebucht, ein guter Produzent (er ist zum Beispiel an den frühen Arbeiten der Sneaker Pimps beteiligt), der, eigentlich in elektronischeren Gefilden unterwegs, bringt die Musiker nicht davon ab, ihrem Weg zu folgen, ermuntert vielleicht, der Band rockige Seite zur Schaffung von Rockflächen hervorzuheben. „Sleeping With Ghosts“ wird im April 2003 auf die Hörer losgelassen.

 

Placebo – Meds

 

Im Jahr darauf gibt es dann das erwähnte Best-of-Album „Once More With Feeling“, einige neue Lieder und die Singles, Dimitri Tokovoi, ein französicher Produzent, für dessen Soloambition Brian Molko 2002 gesungen hat, wird für „Meds“ gebucht, das Album, das im März 2006 herauskommt, mit großartigen Liedern (überrascht?) aufwartet, Alison VV Mosshart von The Kills und Michael Stipe machen mit. Im Herbst 2007 wird Hewitt rausgeworfen und durch Steve Forrest ersetzt.

...Placebo Porträt weiterlesen             


Placebo Fotogalerie

fotostrecke
Placebo Bild 2549  Placebo Bild 2550  Placebo Bild 2551  Placebo Bild 2552  Placebo Bild 2553  
12 Bilder



CD Reviews von Placebo findet Ihr auf CDSTARTS.de

 
 
 
Weitere Online-Portale von ELIXIC und seinen Freunden