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AC/DC
AC/DC Foto © by Sony BMG

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AC/DC gibt es seit 1973 – und ist damit eine der ganz alten, noch heute etablierten Institutionen im Rockgeschäft. Gegründet von Schotten in Australien, den Brüdern Angus McKinnon Young und Malcom Young, zählt die Band AC/DC zwar zu den Stadionrockgruppen der 70er und 80er, zu denen, die unglaubliche Mengen von Platten, Kassetten und CDs verkaufen, einen unverkennbar eigenen musikalischen Stil erarbeitet haben und ein einmaliges, vielfach kopiertes Auftreten, bleibt jedoch lange – zumindest in Deutschland – dem Publikum vorbehalten, das sich die Musik sucht (wird in den Mainstream-Medien vergleichsweise selten gespielt).

 

AC/DC - Gebrüder Young

 

Die Young-Brüder entstammen einer vielköpfigen Familie, die es 1963 nach Sydney verschlägt. Die beiden AC/DC-Gründer gehören zu den jüngsten Kindern, der älteste Junge, George, Mitglied der Easybeats und damit eine Berühmtheit in den 60er Jahren, inspiriert seine Geschwister. Musikunterricht ist eine familieninterne Angelegenheit. Malcolm bricht mit 15 die Schule ab und beginnt, Bands zu gründen. Angus, etwas jünger, bleibt in der Schule, hat allerdings in der Regel nicht die Zeit, sich seiner Schuluniform zu entledigen, bevor er nach Feierabend zur Klampfe greift. Aus diesem dem Zeitmangel verschuldeten Umstand wird ein Markenzeichen des Youngschen Auftritts. Mitunter ergänzt Angus die Schuluniform auf der Bühne durch einen pyrotechnisch getunten Ranzen. Zunächst allerdings beendet er die Schule, um in einer Pornodruckerei Schriftsetzer zu werden.

 

1973 ist es so weit: AC/DC lebt. Die erste Besetzung mit dem Bassisten Larry van Kriedt, dem Schlagzeuger Colin John Burgess und dem Sänger Dave Evans besteht allerdings nur wenige Monate.

 

AC/DC - Sir Bon Scott

 

Die entscheidende Neuerung 1974 ist das Engagement des Sängers Ronald Belford Scott, genannt Bon. Er wird zur sagenumwobenen Legende, ist berühmt für seinen Alkoholkonsum und erstickt im Februar 1980 in London wenige Tage nach einem Fernsehauftritt in Spanien an seinem Erbrochenen. Bon Scott ist zum Eintritt in die Band AC/DC bereits ein recht beschlagener Frontmann, hat diverse Veröffentlichungen mit verschiedenen Bands und ist vermutlich als eine Art verfehlte Vaterfigur genau das, was die Jungs brauchen. Die Young-Brüder und Bon Scott bilden ein verdammt gutes Songwriter-Gespann. Die einen basteln an der Instrumentierung, der eine feilt an den Texten.

 

Das erste AC/DC-Album für den australischen Markt erscheint im Januar 1975. „High Voltage“ soll innerhalb von 10 Tagen entstanden sein. Noch 1975 folgt – ebenfalls für den nationalen Markt – „T.N.T.“ Die Melbourner Phillip Hugh Norman Rudd (Schlagzeug) und Mark Whitmore Evans (Bass) stabilisieren für den nun folgenden rasanten Aufstieg der Band AC/DC Besetzung.

 

AC/DC erarbeitet sich rasch einen ungeheuren Ruf als Live-Combo, nichts symbolisiert den Aufstieg von AC/DC so gut wie der Titel „It´s A Long Way To The Top (If You Wanna Rock `n`Roll)“. AC/DC tritt in australischen Musikshows auf, aber auch in Europa munkelt man bereits von einem ziemlich großen Ding, das in der Ferne heranwächst.

 

Das amerikanische Label Atlantic Records ebnet AC/DC 1976 mit einem Vertrag den Weg zum internationalen Erfolg. Die Musik von AC/DC passt in die Zeit. Zwar deutlich Rock, manche sprechen von Hard Rock, ist sie rotzig genug, ist die Stimme Bon Scotts kehlig und provokant genug, um in von Punk geprägten Jahren ordentlich zu beeindrucken. Im Mai 1976 erscheint das erste internationale AC/DC-Album, wiederum mit dem Titel „High Voltage“; eine Mischung aus den ersten beiden australischen Alben, mit Hits wie „It´s A Long Way To The Top“, „Live Wire“, „T.N.T.“, „Can I Sit Next To You Girl“ oder „High Voltage“. Ein Selbstläufer, vor allem, weil AC/DC die Gelegenheit bekommt, mit etablierten Größen durch Europa zu touren. Mit George Young, dem großen Bruder, und Harry Vanda dienen sich einige erfahrene Musiker der Easybeats als Produzenten und Steigbügelhalter an.

 

Da „High Voltage“ aus Studioaufnahmen der Jahre zuvor besteht, bleibt Zeit für ein neues AC/DC Album. „Dirty Deeds Done Cheap“ kommt zweimal auf den Markt: eine australische Version im September 1976, eine europäische im Dezember 1976, auf der Tracks wie „Jailbreak“ und „R.I.P. (Rock In Peace)“ fehlen.

 

„Let There Be Rock“ wird Anfang 1977 in Sydney aufgenommen. Die Musik von AC/DC wird härter, der Erfolg wächst. Nach Unstimmigkeiten verlässt Mark Evans die Gruppe. Ihn ersetzt der Engländer Cliff Williams, der noch heute zum Stammpersonal gehört. Mit „Powerage“ werden die Musikmärkte von AC/DC erstmals mit demselben Stoff unter demselben Titel bedient. Das ist 1978. 1979 entsteht das Album „Highway To Hell“ in Miami und London, unter neuen Bedingungen mit neuen Produzenten (zunächst Eddie Kramer, dann entscheidet man sich jedoch für Robert John „Mutt“ Lange).

 

AC/DC - Brian Johnson &Co.

 

Brian Johnson gilt als Empfehlung Scotts, er ist der Verwalter des Scottschen Erbes. Seine Stimme ist der Scotts sehr ähnlich, wird von den ganz harten AC/DC Fans sicher nur geduldet - er ist jedoch am ganz großen Erfolg der Band beteiligt. Dieser beginnt erst richtig mit „Highway To Hell“ und steigt mit dem 1980er Album „Back In Black“ ins Unermessliche. Unglaubliche 42 Millionen verkaufte Alben sprechen für sich. AC/DC bleibt ungemein produktiv. 1981 wird „For Those About To Rock“ veröffentlicht, die erste hohe Chartplatzierung in Deutschland, 1983 „Flick Of The Switch“, Phill Rudd muss aufgrund von Drogenproblemen das Schlagzeug für einige Jahre stehen lassen und wird durch Simon Wright aus Manchester ersetzt, das neue Küken der Gruppe. 1984 veröffentlicht die Band „´74 Jailbreak“, verwurstet damit Aufnahmen aus den Anfangsjahren, vor allem der Track „Jailbreak“ wird damit erstmals auch der amerikanischen Hörerschaft zugänglich.

 

Irgendwie geht es jedoch nicht so richtig vorwärts. Das 85er Album „Fly On The Wall“ will kaum noch einer hören, der unverkennbare wie eingängige, allerdings auch recht einseitige Stil der AC/DC-Männer scheint nicht mehr sonderlich zeitgemäß zu sein. Scheint, wohlgemerkt, denn immerhin reicht es 1986 zum Soundtrack der Stephen-King-Verfilmung „Maximum Overdrive“, der AC/DC vorbehalten und als „Who Made Who“ noch heute käuflich zu erwerben ist. Man will den Erfolg, greift auf die alten Produzenten zurück, Young und Vanda laden nach Frankreich – und Brian Johnson spielt jetzt aber mal wirklich Bon Scott, steuert die Texte bei, es werden mehr Songs als notwendig produziert. „Blow Up Your Video“ ist der erste größere Erfolg seit „Back In Black“. Die Jahre zehren jedoch an AC/DC. Simon Wright geht 1990 fort, wird durch den walisischen Interimsschlagzeuger Chris Slade ersetzt, Malcolm Young muss einige Monate zur Entziehungskur.

 

Mit „The Razor´s Edge“ 1990 zeigt die Erfolgskurve von AC/DC wieder eindeutig nach oben. Das Album wird in Kanada eingespielt, „Thunderstruck“ ist zumindest hierzulande das Lied, das die meisten (jüngeren) Hörer mit AC/DC in Verbindung bringen . Wenn es überhaupt einen Track gibt, dem Stadiontauglichkeit attestiert werden kann, dann ist es dieser.

 

Die AC/DC-Herren sind älter, sie gelten als Legenden, die Schlagzahl ihrer Produktionen lässt nach. Dafür müssen sie nicht mehr an ihrem Ruf arbeiten. Der ist wie er ist. AC/DC hat sich den Rotz bewahrt, und damit einen entscheidenden Teil Unabhängigkeit und kann nun vermutlich bis in alle Ewigkeit davon zehren. Phil Rudd kehrt 1995 in das Ensemble zurück und damit ist die heutige Besetzung eine, die bereits direkt nach dem Tod Bon Scotts gemeinsam aufgetreten ist.

 

Ebenfalls 1995 erscheint „Ballbreaker“, 1997 die Fünf-CD-Box „Bonfire“, etwas Schöneres, Liebevolleres als eine schnöde Best-Of und ein nettes Andenken an Bon Scott, 2000 „Stiff Upper Lip“. An den Charterfolgen erkennt man, dass sich AC/DC die Liebe der breiten Masse erobert hat. Die raren Veröffentlichungen werden zwangsläufig zu Platinerfolgen, die Auftritte nicht nur mehr von jenen besucht, die sich besoffen Kindheitserinnerungen zurückholen, sondern auch von Papis, die die Furcht treibt, es könnte ein letzter Besuch bei AC/DC sein.

AC/DC - Black Ice

Es ist nicht leicht, in Zeiten sich stark verändernder Musikmärkte Erfolge zu vergleichen. Wenn man Erfolg an Chartpositionen bemisst, dann ist „Black Ice“, das fünfzehnte Studioalbum, das erfolgreichste von AC/DC. Ab Oktober 2008 auf dem Markt, werden die Charts in gleich mehreren Dutzend Ländern überrollt. Diejenigen allerdings, die sich für Verkaufszahlen interessieren, rechnen noch immer, wobei klar ist, dass "Back In Black" von 1980 unerreicht bleibt. Auf der Welttournee macht AC/DC in der ersten Jahreshälfte 2008 immerhin elf Mal Station in Deutschland.


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