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… Kinder, hier haben wir es mit einem weiteren Castingstar zu tun – und wenn Castingstars anderer Länder bei uns für Aufsehen sorgen, muss man hellhörig werden, das wisst ihr. Alexandra Burke ist eine Gewinnerin aus dem Stall der X-Factors, Großbritannien, Simon Cowell wacht dort recht humorlos (aber auch ziemlich erfolgsverwöhnt) über die Sängerinnen und Alexandra Burke ist nach Leona Lewis die zweite von fünf Gewinnerinnen, die es zu internationalem und länger andauernden Erfolg bringen. Vielleicht. Viele Beobachter der Castingsachen gehen davon aus, dass ein lang anhaltender Erfolg eher nicht Priorität bei den Sendungsmachern besitzt, weil der Markt irgendwann übersättigt und dem Markt immer wieder neue Sternchen zugeführt werden müssen.
Damit wäre Alexandra Burke – so ihr nicht nachschaut, wer das nun wieder gewesen ist, weil ihr gerade vor der 500.000-Euro-Frage steht – eine der wenigen großen Ausnahmen. Wenn sie schafft, was nicht vielen vergönnt ist, weil es eigentlich nicht zum Konzept gehört. Alexandra Burke kommt aus London, geht 2008 zur Castingshow (2005 war sie noch gescheitert) und singt dort erst einmal nach. Im November wird „Hero“ (Mariah Carey) in ihrer Version als Single veröffentlicht und erobert Platz 1 der UK-Charts. Einen Monat später wird „Hallelujah“ (Leonard Cohen) veröffentlicht und übernimmt die Spitze der Weihnachtscharts (ein Jahr später wird sich auf Facebook ein Zusammenschluss von Musikfreunden finden, der verhindert, dass der The-X-Factor-Star von 2009 ebenfalls an die Spitze der Weihnachtscharts kommt).
Alexandra Burke kann Lieder von Whitney Houston singen, von den Jackson 5, von Mariah, von Donna Summer, von Christina Aguilera – den ganz schwierigen Kram also. Anfang 2009 unterschreibt sie in den USA bei Epic Records einen Kontrakt über fünf Alben, wie auch schon zuvor bei Leona Lewis lässt man sich mehr Zeit als bei den deutschen DSDS-Stars, erst im Herbst 2009 wird das Debüt „Overcome“ veröffentlicht, der Hit ist „Bad Boys“ mit Flo Rida (noch und vermutlich immer relativ unbekannt). Wir werden sehen … surftippsCD Reviews von Alexandra Burke findet Ihr auf CDSTARTS.de |
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