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Alicia Keys
Alicia Keys Foto © by Sony BMG

 Alicia Keys 

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Das war schon was Besonderes, der Aufstieg der blutjungen Sängerin und Komponistin Alicia Keys im frischen neuen Jahrtausend. Alicia Keys vereint R&B mit Motown-Klängen, wirkt als Einzelkämpferin hinterm Flügel so eigenständig und doch wie für den Musikmarkt zusammengebastelt. Alicia Keys sticht hervor, weil sie als Komponistin und Sängerin Geltung erlangt und gleichzeitig attraktiv ist: eine Mischung, die das von Männern dominierte Musikbiz noch selten geduldet hat. Alicia Keys ist allerdings nicht die Einzelkämpferin, nach der es mitunter aussieht. Sie beansprucht Hilfe und bekommt diese auch. Und zwar von keinem Geringeren als Clive Davis, einem sagenhaft erfolgreichen Produzenten. Dieser Mann, dessen Berufsgeschichte die Geschichte der amerikanischen Popmusik ist, verhilft ihr zu der Bedeutung, die sie verdient. Vermutlich. Vielleicht ist es auch einfach die Bedeutung, die in jeder Zeit eine haben kann. Die Anzahl der Ehrungen, die Alicia Keys in den wenigen Jahren ihrer Karriere bereits zuteil geworden sind, sucht ihresgleichen.

 

Alicia Keys kommt Anfang 1980 in Manhattan zur Welt. Sie wächst bei ihrer Mutter auf und erhält ab dem sechsten Lebensjahr Klavier- und Ballettunterricht. Mit 16 Jahren beendet Alicia Keys die High School und beschließt, ihre Musikerinnenkarriere zu forcieren, statt an die Universität zu gehen und was Vernünftiges zu machen. Alicia Keys unterschreibt einen Kontrakt mit dem ebenfalls noch recht jungen Produzenten Jermaine Dupris bei einem Sublabel von Columbia Records. Dupris, dessen erster wichtiger Job die Produktion von Kriss Kross in den frühen 90ern ist, bringt Alicia Keys auf dem offiziellen Soundtrack von „Men In Black“ unter, auf dem auch Destiny´s Child mit Beyoncé Knowles eine ihrer frühen, wichtigen Veröffentlichungen („Killing Time“) haben. Der Track von Alicia Keys heißt „Dah Dee Dah (sexy Thing)“ und ist – nun ja – zumindest ein erster Schritt.

 

Der nächste Schritt ist die Trennung von Dupris und Columbia, musikalische Differenzen sind der Grund, Clive Davis, der was an der jungen Musikerin gefressen zu haben scheint, kauft Alicia Keys aus ihrem Vertrag heraus und holt sie zu Arista Records, wo er kurz darauf, im Jahr 2000, seinen Platze räumen muss, weil die Besitzerin von Arista, die Bertelsmann-Gruppe, kein Vertrauen in sein Gespür für aktuelle Trends hat.

 

An dieser Stelle beginnt die Geschichte, richtig märchenhaft zu werden. Wahrscheinlich wird es in einigen Jahren zur Verfilmung der Biografie von Clive Davis kommen, an deren dramatischstem Moment, nach mehreren hundert Nummer-1-Hits und vielen Jahrzehnten Erfahrung ein paar graue Bertelsmänner aus Gütersloh auftauchen, die wie die berühmten Heuschrecken den Laden auf Zukunftsfähigkeit zu optimieren gedenken – und dabei das eigentliche Kapital vernichten. Clive Davis geht, gründet, fast siebzigjährig, das Label J Records – und nimmt Alicia Keys mit, um ihr den Durchbruch zu bereiten. Nun, die Geschichte wäre natürlich schöner, würde nicht auch J Records letztendlich über Sony BMG zu Bertelsmann gehören, aber das kann man bei der Verfilmung ja unterschlagen …

 

Alicia Keys - Songs In A Minor

 

Was wirklich wichtig ist, ist die Erfahrung, die Davis hat. Er hat das Gewicht, Alicia Keys direkt wie eine ganz Große aussehen zu lassen. Alicia Keys ist noch nicht bekannt, da weiß man schon, dass sie bei MTV gespielt wird, sie muss bei Awards nicht in der ausgeflippten bzw. demütigen Haltung des Newcomers auftreten, sondern liefert direkt den Soundtrack zur Award-Verleihung. Davis bringt Alicia Keys auf den Soundtracks von „Shaft“ und „Dr. Doolittle 2“ unter. Das erste Album „Songs In A Minor“ erscheint im Herbst 2001. Es dürfte bei Jury-Mitgliedern von Casting-Veranstaltungen das am herzlichsten gehasste Album sein. Komisch, dass sich viele jener jungen Frauen, die noch am Anfang ihrer Singen-vorm-Spiegel-Karriere stehen, ausgerechnet bei Alicia Keys vergreifen. Mit „Fallin´“ landet Alicia Keys vermutlich den wichtigsten Hit ihrer Karriere, „A Woman´s Worth“ wird ganz besonders häufig bei Castings in die Binsen gedroschen.

 

Alicia Keys schafft es irgendwie, modernen R&B mit dem Soul zu versöhnen, ohne dabei die Hörer abzustoßen. Mit „Girlfriend“ verewigt sich Dupris an exponierter zweiter Stelle mit einem Titel auf dem Album, noch vor dem Prince-Cover „How Come You Don´t Call Me“. Das Album geht mehr als 11 Millionen Mal über Ladentische, von den vier Singles ist eigentlich nur „Fallin´“ richtig erfolgreich. So soll es auch in Zukunft erst einmal sein. Alicia Keys verkauft Alben, keine schnöden Singles. Sie ist eine Künstlerin, und als solche hätte sie bereits 2002 direkt wieder aufhören können, nachdem Alicia Keys fünf Grammys erhält (Song of the Year, Best female R&B vocal performance, Best R&B song, Best R&B album und natürlich Best new artist).

 

The Diary Of Alicia Keys

 

Alicia Keys erweitert ihr Team. Rich Harrison, der erfolgreich mit Mary J. Blige gearbeitet hat, wird hinzugezogen, ebenso Timbaland und Kanye West. Im Zentrum der Arbeit stehen weiterhin die Sängerin und ihr Klavier. Im Dezember 2003 erscheint „The Diary Of Alicia Keys“. Der Umfang des Oeuvres wird behutsam um Hip-Hop-Beats erweitert, die Tracks sind mutiger, zum Teil experimenteller und abwechslungsreicher arrangiert, das Endergebnis ist ein riesiger Erfolg.

 

Über acht Millionen Mal wird das Album verkauft. In den Charts ist sie lediglich mit Kooperationen besser platziert. „Gangsta Lovin´“, gemeinsam mit der Rapperin Eve eingespielt, landet 2002 in den USA auf Platz zwei der Single-Charts, „My Boo“, das Duett mit Usher, stürmt 2004 sogar auf den ersten Platz. Lediglich in den USA produziert sie grundsätzlich für die vorderen Chart-Platzierungen. „You Don´t Know My Name“ und „If I Ain´t Got U“ (wiederum sehr beliebt bei Casting-Sternchen) sind Spitzentitel, die jedoch in erster Linie die USA erobern.

 

Die Vermarktungsmaschine um Alicia Keys läuft an. Ebenfalls 2004 veröffentlicht Alicia Keys ihr Songbuch „Tears For Water“, 2005 folgt das obligatorische Unplugged-Konzert für MTV. Opulent eingespielt, gibt Alicia Keys ihre Stimme ohne aufwändige Studiounterstützung den Kritikern zu Gehör. Gemeinsam mit Adam Levine von Maroon 5 singt sie „Wild Horses“ von den Stones, ebenfalls von der Partie sind Common, Damian Marley und Mos Def.

 

Alicia Keys engagiert sich für den Kampf gegen HIV, steht für die Organisation „Keep a Child alive“ Pate, spielt beim Live 8 und versucht sich als Schauspielerin; zunächst in Serien, später auch in Kinofilmen.

 

Alicia Keys - As I Am

 

Ende 2006 begibt sich Alicia Keys für die Arbeit an ihrem dritten regulären Album wieder ins Studio. Alicia Keys bleibt ihrer Linie absolut treu. Die nächsten Grammys warten schon. Die erste Single, „No One“, landet für Alicia Keys untypisch in ungewöhnlich vielen Ländern in den Top 10. Das Album „As I Am“ erscheint im November 2007, und steigt in den USA direkt auf Platz eins ein. 740000 Alben werden in den USA allein in der ersten Woche abgesetzt. Alicia Keys beweist, dass sie eine Bank ist. Für "Ein Quantom Trost", den zweiten James-Bond-Film mit Daniel Craig, singt sie gemeinsam mit Jack White (The White Stripes, The Raconteurs) den Titelsong "Another Way To Die" ein.


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