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Ash
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Eine Kategorie für Ash? Ash ist eine dieser Bands, die live wesentlich teurer sind, als es ihr Status erlaubt, dann nämlich, wenn sie vor U2 auftreten. Ash spielt das, was gemeinhin Rockmusik genannt wird und super ins Stadion passt. Das sind natürlich gleich mehrere Qualitätskriterien, die viel Wert sein können, wenn sie erreicht sind, und Ash hat sich den eigenen Status mühsam erarbeitet. Ash wird 1992 in der Kleinstadt Downpatrick, Nordirland, gegründet.

 

Tim Wheeler, Mark Hamilton und Rick McMurray beginnen angeblich beinahe sofort, Demos aufzunehmen, es gibt Leute, die können die frühen Demotapes aufzählen, kaufen, besitzen die, können wilde Geschichten darüber erzählen. Geht woanders hin, wenn ihr daran interessiert seid. Wir gehen weiter bis zum Herbst 1994, Ash veröffentlicht das erste Album „Trailer“, ein druckvolles Ding, vereint das, was in den ersten Jahren entstanden ist. Die einen reden von Punk, andere von Rock, nicht zu bestreiten ist, dass „Trailer“, geht es um die Instrumentierung, klar vom ausklingenden Grunge-Zeitalter beeinflusst ist. Es gibt seinerzeit Leute, die sich sicher sind, dass Grunge wesentlich mehr ist, als es dann letztendlich wird, dass – wie bei allen wichtigen Popgenres – europäische Musiker die Fackel übernehmen und für einen neuen Flächenbrand sorgen müssen, deshalb wird sorgsam nach potentiellen Brandstiftern Ausschau gehalten. Und Ash scheint sich zu eignen …

 

Die Musiker gehen noch zur Schule, übernehmen von einem Pornomagazin den Werbespruch Guaranteed Real Teenagers und werden von Steve Lamacq auf BBC Radio 1 gefeiert. Das sonst so feine Nachwuchsförderungssystem auf den Inseln greift zunächst einmal nicht. Ash ändert sich: mehr Flächen, mehr Klarheit bei Aufrechterhaltung des Drucks ist die Devise, Mitte 1995 steht die Single „Girl From Mars“ plötzlich auf Platz elft der UK-Charts. Der zweite Vorbote des zweiten Albums schlägt ein, und von den nächsten drei Single-Auskopplungen gehen zwei in die Top 10 der Charts. Owen Morris, der Produzent von Oasis und The Verve, und damit damals quasi der Staatschef Englands, arbeitet mit der Band an „1977“ – und „1977“ erobert im Mai 1996 die Spitze der UK-Charts, wird in Skandinavien, Australien und Neuseeland gefeiert, geht auf dem europäischen Festland allerdings etwas unter.

 

Ash – Charlotte Hatherly

 

1997 nimmt Ash mit der Gitarristin Charlotte Hatherly ein viertes Mitglied auf. Das ist in mehrerer Hinsicht ein ungewöhnlicher Schritt. Zum einen wird eine erfolgreiche Bandstruktur ohne ersichtliche Not um ein Mitglied ergänzt, und man muss schon wirklich nach anderen Bands suchen, die, bestehende Männerbünde, ein Mädchen aufnehmen. Gwen Stefani bei No Doubt ist ein weiteres Beispiel, wobei Gwen Stefani über ihren Bruder zu No Doubt kommt und No Doubt ohne Gwen Stefani unbedeutend wäre. Hatherly spielt zuvor bei einer Band namens Nightnurse aus London, heuert als zweite Gitarristin an und tourt erst einmal eine große Runde mit.

 

Die nächst Veröffentlichung ist 1997 die Single „A Life Less Ordinary“ vom Soundtrack des gleichnamigen Films (in Deutschand „Lebe lieber ungewöhnlich“) mit Cameron Diaz und Ewan McGregor. Im Herbst 1998 gibt es dann „Nu-Clear Sounds”, das neue Album von Ash. Neben Morris ist diesmal Chris Kimsey beteiligt, der schon vor Jahrzehnten mit The Rolling Stones gearbeitet hat. Dafür, dass die Qualität der beiden Arbeiten sicher ähnlich einzuschätzen ist, schmiert Ash in den Charts ziemlich ab. Im UK bleibt die Band sehr populär, doch in etlicher Länder Charts gelingt kein Wiedereinstieg, grundsätzlich aber nur mit Einbußen.

 

Ash – Free All Angels

 

Noch erstaunlicher ist, dass Ash die Rückkehr gelingt – eigentlich wird Ash populärer als jemals zuvor. Im April 2001 gibt es „Free All Angels“, Ash gibt sich ungemein poppig im Stadionrock. Fünffach Platin gibt es auf dem englischen Markt, in Deutschland mit Platz 34 die beste Chartplatzierung, wie viele erwachsen gewordene Bands schaltet Ash von einem Zweijahres- auf einen Dreijahresveröffentlichungszyklus um. 2002 gibt es ein erstes Best-of-Album, „Meltdown“ heißt 2004 das nächste Studioalbum. Ash versucht es wieder etwas rockiger und wird vom Markt bestraft.

 

Produzent ist diesmal Nick Raskulinecz, der zuvor mit den Foo Fighters gearbeitet hat, und auch wenn Ash eh und immer einen leichten Hang zum Billigen und Nuttigen hat, überteibt es die Band hier. Vielleicht. Obwohl der Markt so was doch eigentlich belohnt. Keine Ahnung, jedenfalls muss Ash aufpassen, nicht einfach eine liebe Vorgruppe für U2 zu sein, das ist Ash nämlich in der Folge. Vielleicht legt sie es auch einfach drauf an. 2006 steigt Charlotte Hatherly aus. Die hat Soloambitionen und tourt mit Client und Bat for Lashes.

 

In New York wird das Album „Twilight Of The Innocents“ aufgenommen, Wheeler persönlich ist der Produzent, man macht es sich jetzt selbst. Wenn man sich die Geschichte der Band einmal durchhört, muss man zugestehen, dass das immer Prinzip gewesen zu sein scheint. Ash ist sich immer treu, bestellt den eigenen Garten aber recht kreativ. Große Experimente werden nie gewagt, es gibt nur ganz leichte Tendenzen. Der Markt belohnt in diesem Fall nicht.


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