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Bon Jovi
Bon Jovi Foto © by Universal Music Group

 Bon Jovi 

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Wenn du das hier liest, weil du wissen möchtest, wer Bon Jovi ist, bist du entweder gerade aus dem Koma erwacht, ein Außerirdischer, kommst aus einem seit 30 Jahren von sämtlichen Medien abgeschirmten Krisengebiet oder hast einfach nicht alle Tassen im Schrank. Lass Dir eines gesagt sein: das (oben) kann man von vielen Bands behaupten, nur bei Bon Jovi trifft es, denn Bon Jovi muss man nicht kennen, man hat eine unverrückbare Meinung zum Thema.

 

Die satte Mehrheit will hier nichts über Bon Jovi erfahren, sondern wissen, ob der Schreiber des Porträts ein Arschloch ist – Hallo, auch euch. Und Bon Jovi ist eine echte Scheißband für alle, die sich so leer fühlen, wenn Bon Jovi mal wieder mit Rockmusik in Verbindung gebracht wird. Das muss gesagt werden, denn den vielen Millionen Hörern der Musik steht eine ungleich größere Wand der Abneigung gegenüber. Andererseits (Elixic macht Politik!) ist es sicherlich unmöglich, die vielen, vielen Momente aufzuzählen, in denen Bon Jovi glücklich macht; entgegen aller Vorurteile gibt es den festen Typus des Bon Jovi-Hörers nicht. Klar sind da die Jugendzimmer mit den Posters, die Typen, die glauben, mit Bon Jovi den Generalschlüssel für die schmutzigen Stunden nach zwölf in der Tasche zu haben, die Freundinnen, die ihre Sehnsucht nach dem Unerreichbaren teilen und die unvergesslichen Abende im Stadion mit klopfendem Herzen und ihm da hinten oder da vorne, je nachdem, wie früh man hingegangen ist, dieses komische Gefühl, als Bon Jovi in dieser billigen amerikanischen Serie ... dann die Erkenntnis, dass der Typ ja auch mehr Amerikaner als naher Verwandter ist und immer wieder die Vorfreude, wenn er sich ankündigt, er, der soviel besser aussieht, weil seine Mitmusiker nicht so hübsch sind, gerade seitdem Bon Jovi die Haare kürzer trägt, weil er sich beim Barbecue mit seinem Kumpel Bruce Springsteen die Mähne verkokelt hat ...

 

Die Rockband Bon Jovi wird 1983 in New Jersey als Metalband gegründet. Es ist ein bisschen merkwürdig, vielleicht trügt auch der Eindruck, aber die jungen Metalleute heutzutage tragen doch immer diese aufgenähten Bandnamen mit sich herum, darunter ist meistens was Modernes, etwas Unlesbares und etwas Altes, worüber der Gymnasiallehrer mit ihnen ins Gespräch kommen kann, wenn die Matheklausur mal wieder zu gut war. Allein die Rock- und Metalband Bon Jovi findet sich nicht unter den Aufnähern. Wie kommt das? Wir wissen es nicht. Der Typ, der 1983 die Band Bon Jovi gründet, ist der gerade einmal 21jährige John Francis Bongiovi jr. aus Perth Amboy in New Jersey. Der Vater ein sizilianischer Frisör, die Mutter Blumenladeninhaberin, Mannequin und später Vorsitzende des offiziellen Fanclubs, der eine Bruder Musikvideoproduzent und der andere Tourmanager und Barbetreiber, bringt John Francis bzw. Jon Bon genug Familiensinn mit, um nach ersten Erfolgen direkt mal mit seinem Cousin Tony Bongiovi in einen Rechtsstreit um irgendwelche komischen Rechte zu treten.

 

John Bon verbringt seine Jugend damit, Bands zu gründen. Er ist noch Schüler, da lernt er den Keyboarder Davis Bryan (Rashbaum) kennen, mit dem er von nun an zusammenarbeitet. Die beiden treten mit einigen Freunden als Atlantic City Express auf, später als John Bongiovi and the Wild Ones. Nach der Schulzeit, in den frühen 80ern, bekommt Bon Jovi die Gelegenheit, in den Power Station Studios zu Manhattan (dort arbeitet der Cousin) erste Demos aufzunehmen. Ein Lokalradio veröffentlicht den Song „Runaway“ 1983 auf einem Newcomer-Sampler. In den folgenden Monaten stoßen die wichtigsten Mitglieder der späteren Band zu Bryan und Bon Jovi, der Bassist Alec John Such etwa, der bis 1994 mit den anderen unterwegs ist und anschließend durch Hugh McDonald ersetzt wird, der in den Jahren zuvor bereits mit der Band arbeitet. Außerdem der Schlagzeuger Tico Torres, der zuvor schon für Chuck Berry spielt und Dave Sabo, ein Nachbar von Bon Jovi, der ausgewechselt wird, bevor das Debütalbum entsteht. Ihn ersetzt Richie Sambora, ein musikalisches Multitalent, Songwriter und, auch durch seine Ehe mit Heather Locklear, das zweitbekannteste Mitglied der Band.

 

Jon Bon Jovi erhält einen Vertrag bei PolyGram, das Debütalbum erscheint Anfang 1984. Die Band wächst in den folgenden Monaten als Live-Band, 1985 folgt „7800° Fahrenheit“, der Einstieg in die deutschen Charts.

Bon Jovi - Slippery When Wet

 

Man kann sich natürlich herablassend über die Musik Bon Jovis äußern, die ungemein harmonische Art, Rockmusik zu zelebrieren, kann einfach nicht jedermanns Sache sein. Was man der Band nicht vorwerfen kann, ist, dass sie nicht die Geschmäcker der Fans im Blick hätte. Was viele monieren, und das ist ein Problem derjenigen, die nörgeln, ist die Zielstrebigkeit, mit der Jon Bon Jovi ins Stadion drängt. Bon Jovi will nicht Teil einer beliebten Rockband sein, sondern mehr. Aus diesem Grund wird auf die anfänglichen Erfolge nicht einfach aufgebaut, nun wird der Turbo gezündet.

 

Das Album „Slippery When Wet“ entsteht in Zusammenarbeit mit Desmond Child, einem professionellen Songschreiber, das Rohmaterial wird an Jugendlichen getestet. „Livin´ On a Prayer“, „You Give Love A Bad Name“ und „Wanted Dead Or Alive” sind die Garanten des raketenhaften Aufstiegs der Band, die nachlegt. „New Jersey“ erscheint im Herbst 1988 und ist der Einstieg in die deutschen Top 10. Bis 1990 tourt die Band, spielt zwei Unplugged-Stücke bei den MTV Europe Music Award und macht anschließend eine kleine Pause. Sambora und Bon Jovi veröffentlichen Soloalben, bevor es anschließend wieder gemeinsam zur Sache geht.

 

Bon Jovi - Keep The Faith

 

„Keep The Faith“ erscheint Ende 1992. Bob Rock übernimmt die Produktion, Lieder wie „In These Arms“, „Keep The Faith“ und vor allem „Bed Of Roses“ bestimmen noch heute das Bild, das man sich gemeinhin hier in Europa von Bon Jovi macht. Es sind dies gnadenlose Schmachtfetzen, herrlich, wenn man so etwas mag, unglaublich, welch dramatische Urgewalt Sambora und Bon Jovi gemeinsam auf Papier zaubern können. Mit „Crossroads“, einer Kompilation ihrer größten Hits, schafft es die Band 1994 auch in Deutschland auf die Pole-Position der Charts.

 

Es kommt zum oben erwähnten Wechsel innerhalb der Band, dem einzigen, wenn man großzügig rechnet – und der wird formell nie vollzogen. McDonald wird nicht festes Mitglied, Such ist schlicht nicht mehr dabei. Es gibt wenige derartige Bandgefüge, in Anbetracht des großen Erfolges und der vielen Jahre, und wenn man überlegt, dass die durch den Namen und die Vertragssituation gegebene Hierarchie für manch einen ehrgeizigen Musiker unerträglich sein muss, sind dieser eine Wechsel und die kurze Pause, die bei anderen Bands nicht einmal aufgefallen wäre, eigentlich bedeutungslos. Wer sich über diese Band lustig macht, greift hoch, nicht zu vergessen ist zudem die hohe Anerkennung, die sich John Bon Jovi als Live-Crew erarbeitet.

 

Nach dem Album „These Days“ (1995) gibt es eine große Tour, anschließend gehen die inzwischen älter werdenden Männer ihren persönlichen Passionen nach.

 

Bon Jovi - Crush

 

Fünf Jahre nach dem Vorgängeralbum folgt „Crush“, eine Produktion, die nahtlos an die Tendenz der Jahre zuvor anschließt: es geht weiter nach oben. „It´s My Life“ ist die bis hierhin erfolgreichste Single der Band in den deutschen Charts, in Österreich und vor allem der Schweiz hat sie lange schon noch bessere Karten.

 

Es folgt eine sehr produktive Phase der Band. Das Album „Bounce“ erscheint im Herbst 2002, 2004 wird eine umfangreiche Liebhaberbox (CDs und DVD) mit dem Titel „100,000,000 Bon Jovi Fans Can´t Be Wrong“, für die die Band ihre Archive plündert. 38 bis dato unveröffentlichte Tracks machen Sammler glücklich. 2005 folgt mit „Have A Nice Day“ und der gleichnamigen Single der nächste Coup.

 

„Lost Highway“, das nächste Bon Jovi Album, kommt Mitte 2007 auf den Markt, die laufende Tour erreicht im Sommer 2008 Deutschland.


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