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Bright Eyes
Bright Eyes Foto © by Universal Music Group

 Bright Eyes 

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Bright Eyes ist die Geschichte von Conor Oberst, der als Pubertierender bereits Songs wie ein alter weiser Mann schreibt und ins Erwachsenenleben das seltsam selbstverfressene Wesen eines stark Pubertierenden rettet. Mit dreizehn Jahren veröffentlicht Conor erstmals auf Lumberjack Records, dem Label seines Bruders. Als der gerade einmal 24jährige Anfang 2005 zwei Alben herausbringt, die es sogar in Deutschland in den Studentenmainstream schaffen, entfaltet sich denen, die suchen, bereits ein gewaltiges Oeuvre mit etlichen Alben, EPs, 7“s und Kassetten, an die natürlich schwer zu kommen ist.

 

Ein neuer Stern am Himmel, eine Band, die eindeutig Spielwiese eines jungen Mannes ist, ein begeisterter Sessionmusiker, der seine Mitmusiker immer wieder wechselt, ein Stern aus Omaha in Nebraska mit einem ungewöhnlichem Publikationsdrang. Eine frühe Band heißt Commander Venus, mit Robb Nansel, Mitbegründer von Saddle Creek Records (ursprünglich ist das Lumberjack Records) und Todd Fink (vormals Baechle), Chef von The Faint – ein irgendwie ähnlicher Typ – spielt Conor Oberst sein erstes großes Album „Do You Feel At Home?“ ein. Saddle Creek wiederum ist das Label, auf dem Bright Eyes die erste Veröffentlichung hat. Die heißt „A Collection Of Songs Written And Recorded 1995 – 1997“, nebenbei führt Conor Oberst Commander Venus noch bis 1997, anschließend gründet er seine Band Park Ave unter anderem mit Clark Baechle, dem Bruder von Todd, später die Desaparecidos … Nur nebenbei: der älteste der Oberst-Brüder, Matt, gründet 1997 Sorry About Dresden.

 

Bright Eyes – Letting Off The Happiness

 

 „Letting Off The Happiness“, ist das – sagen wir – erste richtige Album von Bright Eyes, das Aufnahmen von Frühling 1997 bis Frühling 1998 vereint, sich aber nicht nach Frühling anhört … im Grunde befinden wir uns schon in einer wahren Veröffentlichungsorgie. Sammler zählen von 1997 bis 2004 allein neun Split-EPs, etwa ein Dutzend Labels, bei denen Arbeiten von Bright Eyes verkauft werden und – über den Daumen gepeilt – fünf Dutzend Musiker, die zeitweilig bei Bright Eyes mitmachen. „Fevers And Mirrors“ ist das Album vom Mai 2009, ein schöner Einstieg für Leute, die wirklich noch keine Ahnung haben, was sie erwartet. Bright Eyes präsentiert im Grunde schon ganz gut, was von Experten (ein bisschen verzweifelt) als Indie-Alternative-Folk-Emo-Country-Pop-Rock bezeichnet wird, hat seine feinsten Arbeiten allerdings noch vor sich. In einigen Läden muss man für „Fevers And Mirrors“ recht weit in die Tasche langen … Und es ist natürlich der Karrierepunkt von Bright Eyes, an dem es allmählich aus Nebraska raus geht, Japan und England bespielt werden, wo man Folk entweder nicht versteht oder einfach anders liest, ganz sicher aber nicht aus denselben Gründen begeistert ist wie daheim die Leude.

 

Conor Oberst ist nebenbei als Solomusiker unterwegs. Er arbeitet mit anderen Bands und gründet andere Bands. Ferner hat er einen ausgeprägten Hang zu überlangen Liedtiteln und Albumnamen. Und er hat Familiensinn. Es ist nicht zu überschauen, mit wie vielen Leuten aus seiner Straße und/oder seiner Familie er schon im Tonstudio gestanden hat. Es beginnt die (vielleicht? Man weiß ja nie!) spannendste Zeit für Bright Eyes. Für seine EP „There Is No Beginning To The Story“ gibt Oberst seinen Liedern den letzten Feinschliff, „From A Balance Beam“ ist das erste allerschönste Lied von Bright Eyes (es folgen etliche weitere). Oberst stellt seine Band um, schmeißt die Männer raus, ersetzt sie durch Frauen und tourt eine Runde.

 

Bright Eyes – Lifted Or The Story Is In The Soil, Keep Your Ear To The Ground

 

Ein erster Pflichtkauf (gerne auch nachträglich) ist das Album Lifted Or The Story Is In The Soil, Keep Your Ear To The Ground”, im August 2002 in den USA veröffentlicht. Ein wahnsinnig schönes Ding, „Method Acting“, „False Advertising“, „Lover I Don´t Have To Love” und immer wieder „Bowl Of Oranges” sind nur ein paar der vielen vollkommen schönen Lieder. Von dem Album sollen in den USA inzwischen mehr als eine Viertelmillion Exemplare abgesetzt worden sein. Maria Taylor und Conor Oberst arrangieren noch im selben Jahr ein Weihnachtsalbum, die Erlöse kommen einem AIDS-Projekt in Nebraska zugute.

 

Anfang 2003 wird ein großer Teil des bisherigen Werkes in einer Sammler-Vinyl-Kiste vereint und so verkauft, nach einer Tour über mehrere Kontinente verzieht sich die Band ins Studio. Conor Oberst ist inzwischen in New York, wo er ein eigenes Label unterhält und Arbeiten von Künstlerkollegen veröffentlicht und neue Musikalben zum kostenfreien Download ins Internet stellt – ein wirklich seltsamer Kerl, dieser.

 

Bright Eyes – Digital Ash In A Digital Urn

 

Und ein vielbeschäftigter. Eigentlich greift das hier alles viel zu kurz, es passiert sehr viel in der Zeit (gemeinsam mit Bruce Springsteen, R.E.M. und ein bisschen Neil Young geht es zum Beispiel in den US-Wahlkampf), wir wollen die Aufmerksamkeit aber auf den Januar und den Februar 2005 lenken. Bright Eyes veröffentlicht das Hauptwerk (bis hierhin), zwei Alben. Die Fachpresse in Deutschland bejubelt überwiegend „I´m Wide Awake, It´s Morning“, ein sensationelles Ding, sehr akustisch, das andere heißt „Digital Ash In A Digital Urn“ und ist exakt genauso gut. Mindestens. In Deutschland wird das Interesse spürbar größer, auch weil Anti-Folk, so heißt das hier, gerade unglaublich angesagt ist. Jedes Album bekommt eine eigene Tour, eine eigene Band und George Bush das Lied „When The President Talks To God“, live bei Jay Leno vorgetragen.

 

Es folgen Live-Alben und Raritäten-Zusammenstellungen, erst im April 2007 gibt es das nächste richtige Studioalbum („Cassadaga“). Das heißt nicht, dass Bright Eyes untätig gewesen wäre …


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