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Calexico
Calexico Foto © by EMI

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Eine der tollsten Bands, die es überhaupt gibt, ist und bleibt Calexico. Da macht es nichts, wenn das Liedmaterial doch immer wieder irgendwie gleich klingt, die politische Weitsicht und das Rückgrad, die entwaffnend gute Rhythmusfraktion und die Schönheit der Bilder, die Calexico zeichnet, reichen für dieses etwas übermütige Urteil allemal – was der Sache trotzdem nicht gerecht wird. Calexico wirkt in einem Bereich, in dem es nicht darum gehen kann, der Beste oder Tollste oder Schönste zu sein, vielmehr geht es um die Offenheit, die Neugierde auf- und die Freude übereinander.

 

Joey Burns, der inzwischen zu einer Art Popstar avancierte Sänger der Gruppe, ist einer von denen, die wissen, dass das Miteinander Aller keinesfalls am Ende, vielmehr unsere Gegenwart und – noch wichtiger – unsere Zukunft ist. Burns, der Sänger und Gitarrist von Calexico, und John Convertino, der Schlagzeuger, spielen Mitte der 90er Jahre bei Giant Sand, gründen in Tucson, Arizona die Friends of Dean Martin (trennen sich von ihren Mitmusikern wieder – die sich später Friends of Dean Martinez nennen) und erfinden mit Calexico eine Band, die sich sowohl – geht es um die musikalischen Wurzeln – im US-Rock bzw. in der US-Folklore als auch in jener Mexikos bedient. Das Ergebnis ist eine eigentümliche Melange mit einem hohen Wiedererkennungswert, die es Freunden klarer Genregrenzen nicht gerade leicht macht.

 

Nun, das ist auch nicht wichtig, wichtig ist, was hinten rauskommt, wie es so schön heißt – und hinten raus kommt beispielsweise so eine wahnsinnige Kollaboration wie die EP „In The Reins“ mit „Iron & Wine“ im Jahr 2005 oder so ein sagenhaft schönes Lied wie „Alone Again Or“ (im Original von Love 1967) auf der EP „Convict Pool“ 2004 – das ist eh die Zeit, in der Calexico allmählich auch bei uns bekannt wird … Inzwischen werden die ja als Studiomusiker gebucht, können große Musikvideos drehen, werden interessante Sachen von berufener Seite gefragt und tauchen gelegentlich in den Charts auf. Seinerzeit sind Joey Burns und seine Calexico-Freunde was Neues, wobei sie uralt und gesetzt und weise und sehr amerikanisch und dann doch wieder völlig anders klingen.

 

Calexico setzt sich (abgesehen von Burns und Convertino) aus Paul Niehaus (verschiedene Gitarrentypen), Jacob Valenzuela (Multiinstrumentalist), Martin Wenk (Multiinstrumentalist) und Volker Zander (verschiedene Bässe) zusammen, die erste Veröffentlichung hat die Band beim Münchener Label Hausmusik. Damals gilt Calexico noch als Nebenprojekt von Giant Sand, heißt Spoke, und so heißt auch die erste – ursprünglich als 7“ geplante – LP. Burns und Convertino eröffnen Konzerte von Giant Sand, sind quasi ihre eigene Vorgruppe. Touch and Go bzw. Quaterstick Records in Chicago übernimmt 1997 Calexico, veröffentlicht „Spoke“ noch einmal und 1998 das zweite Album „The Black Light“.

 

Das ist alles ganz hervorragend, da gibt es nichts, in schöner Regelmäßigkeit beschenkt Calexico die wachsende Fanschar mit neuem Material, „Hot Rail“ vom Mai 2000 ist so ein Ding, das man bis heute in mittelmäßig sortierten Fachgeschäften erhält, Bläser kommen vermehrt zum Einsatz, Convertino und Burns sind im selben Jahr noch bei Giant Sand zu hören. Etwas schwieriger ist es schon, an die EP „Even My Sure Things Fall Through“ zu kommen, ähnlich sieht es mit der Kollaboration mit dem Amor Belhom Duo als ABBC zum Album „Tete A Tete“ und natürlich „Aerocalexico“, dem umfangreichen Touralbum aus (beides 2001). 2002 wird noch das Live-Album „Scraping“ veröffentlicht.

 

Calexico – Feast Of Wire

 

Als „Feast Of Wire“ 2003 erscheint, und sich international kleine Charterfolge einstellen, ist der illegale Bereich des Internets bereits gefüllt mit verschiedenen Calexico-Produktionen. Die Band, gerade ein paar Jahre alt und die meiste Zeit davon eigentlich nur ein Nebenprojekt, hat mehr vorzuweisen, als viele bereits etablierte Gruppen, Calexico macht nun – was die Popularität angeht – wichtige Schritte. „Güero Canelo“, ein Lied des Albums, wird für den Soundtrack von „Collateral“ verwendet, ein Film von Michael Mann mit Starbesetzung, im September 2004 bringt Nancy Sinatra „Nancy Sinatra“ auf den Markt, ein Album, für das sie sich mit Liedern von Musikern beschenken lässt, die von sich behaupten, von ihr beeinflusst zu sein. Es sind viele berühmte Namen, darunter die Typen von U2, Steven Van Zandt, der Mann aus der E Street Band von Bruce Springsteen, Morrissey, Thurston Moore (Sonic Youth), Pete Yorn, Jarvis Cocker, Jon Spencer … und diese Liste wird angeführt von Joey Burns von Calexico und dem Lied „Burnin´ Down The Spark“.

 

„Garden Ruin“, das fünfte reguläre Studioalbum von Calexico, gibt es ab April 2006, ein unglaublich schönes Ding, ebenso wie „Carried To Dust“ im September 2008.


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