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Im Überblick
Sonntag, 20. Mai 2012
Im Gegensatz zu den Hosen sind Die Ärzte ja gerade nicht im EM- und Rundergeburtstagsrausch. Hamse nicht nötig. Hamse bestimmt auch keinen Bock zu. Wie in einer guten langen Beziehung lässt sich bei den Ärzten nämlich nicht sagen, wie viele Jahre es genau und letztendlich sind. Es gab Beziehungsteilwechsel, es gab Trennungsjahre, was geschehen ist, ist geschehen, was zählt, ist eindeutig die Zukunft.Rock Classics Nr. 7 – sehr hübsches Sonderheft über Die Ärzte …Dieser Band gelingt es wie keiner anderen, voranzuschreiten, Neues zu wagen und zu gewinnen, jede Partei, jede Religionsgemeinschaft, jeder Verein muss beim Blick auf die Selbstverständlichkeit, mit der Die Ärzte von immer neuen Generationen entdeckt, erobert und geliebt werden, fassungslos und eifersüchtig sein. Daher lohnt es sich halt doch, einmal zurückzuschauen und einen recht umfangreichen, sorgfältig aufbereiteten Überblick, der auch auf für jene da ist, die vielleicht noch nicht so popgeschichtsfest sind, bietet die siebte Ausgabe des Magazins Rock Classics. Nach AC/DC, den Ramones, Metallica, nach Led Zeppelin, Black Sabbath & Deep Purple, Grunge und Pink Floyd widmen sich die Autoren des Heftes voll und ganz den Ärzten aus Berlin. Die Ärzte, sorry. Die Geschichte der Band wird chronologisch in großen Kapiteln aufgefächert, es gibt Interviews, Tourinfos, Blicke auf Wegbegleiter und Zeitzeugen und absolute Raritäten und wer nicht zu jenen gehört, die eh alles über die Band wissen, die lustvoll von den Musikern selbst gestrickten biografischen Fallstricke kennt, der bekommt hier ein sehr, sehr nettes Begleitwerk zu einem großen Ärztejahr. Das lässt sich jetzt schon sagen. Ach ja: wir schreiben ab jetzt nie wieder von den Ärzten, sondern nur noch von Die Ärzte. >> Alle Artikel zu Die Ärzte anzeigen Kommentare & Bewertung » |
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