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Mittwoch, 30. Juni 2010
DSDS 2011 – die Castings für Mehrzads Nachfolge haben begonnen …
So, nächste Runde: DSDS 2010 ist kaum vorbei, aber schon vergessen, die Fans des Gewinners haben bereits aufgegeben und sich enttäuscht von Mehrzad Marashi abgewendet, die Fans des Unterlegenen im großen Finale, Menowin Fröhlich, klammern sich an die fixe Idee, dass der mit Hilfe Moses Pelhams und Sidos zum eigentlichen Gewinner der Show werden könnte, während man sich bei RTL auf die nächste Staffel Deutschland sucht den Superstar vorbereitet.
Vor ein paar Tagen ist bekannt geworden, dass man Sylvie van der Vaart gerne ständig auch in der DSDS-Jury gehabt hätte; die in Madrid lebende Fußballergattin, die ihren Vertrag mit RTL gerade um drei Jahre verlängert hat, weigert sich jedoch mit Verweis auf ihr Engagement in anderen RTL-Shows und den Wunsch, eine Konkurrenzsendung zur Show von Heidi Klum zu etablieren. Ob man deshalb an der bestehenden Jury mit Vollkorn Neumüller und der Tochter von dem ... von diesem Regisseur oder Schauspieler festhalten wird, ist derzeit nicht bekannt und sicher, sicher ist aber, dass Dieter Bohlen mitmacht und dass der Dieter gerne Juroren um sich hat, die mit anderen Worten zu wiederholen versuchen, was er schon gesagt hat.
Und noch etwas ist sicher: die große Suche nach den Kandidaten für 2011 hat bereits begonnen. Ab sofort werden Talente und Trottel gesucht. Wer mindestens 16 Jahre und allerhöchstens 29 Jahre alt ist, der kann sich mal hier eintragen. Aber Vorsicht: man kann sich nicht als Trottelkandidat bewerben, zum Trottel wird man gemacht. Das bedeutet, dass es Leute gibt, die sich als Superstars bewerben und dann ganz böse veräppelt werden. Wenn ihr nicht wollt, dass euch das passiert, dann holt euch Rat, singt vor Musiklehrern oder so. Auf den Rat eurer Oma oder Mutti solltet ihr nicht vertrauen, die haben euch nämlich lieb und würden euch nicht so böse abwatschen, wie es der Dieter dann am Ende macht.
Deutschland sucht den Superstar wird auch im kommenden Jahr mit einem neuen Teilnehmerrekord Werbung machen, so viel ist sicher, ziemlich sicher ist auch, dass DSDS trotz des ganzen Geschwafels über Qualitätscastings und Unser Star für Oslo das reichweitenstärkste Format seiner Art bleibt, und trotzdem ist es an den Verantwortlichen, ein paar Veränderungen vorzunehmen. Welche das sein werden, wissen wir noch nicht, dass sie notwendig sind, hängt mit den Karrieren der letzten DSDS-Gewinner zusammen. Thomas Godoj hat eine frühe Trennung vom Format forciert und gehört nicht ganz in die Reihe, Daniel Schuhmacher und Mehrzad Marashi sind allerdings so schnell abgeschmiert, dass man sie kaum eine Woche als Superstars bezeichnen konnte.
Den Machern der Show wird - sicherlich nicht zu Unrecht - nachgesagt, sie seien gar nicht am weiteren Erfolg ihrer Superstars interessiert, und wenn man sieht, wie schnell Daniel Schuhmacher fallengelassen wurde und dass Mehrzad Marashis erstes Studioalbum eine langweilige, lieblos zusammengestellte Resteverwertung allererster Güte ist, dient nicht einmal mehr der erfolgreiche Mark Medlock als Gegenargument. Dieter Bohlen, RTL und die DSDS-Produktionsfirma Grundy Light Entertainment werden etwas ändern. Sie müssen. Oder sie können sich abschaffen (was ja auch immer eine Option ist).
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