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Elvis Presley
Elvis Presley Foto © by SonyBMG

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Elvis Aaron Presley ist der Typ, mit die verschiedenen Versionen der Rockmusikgeschichte in der Regel beginnen. Der im Sommer 1977 gestorbene Megastar, zu diesem Zeitpunkt eine von einem Wahnsinnigen gezeichnete Karikatur seiner selbst, kommt im Januar 1935 in East Tupelo (Mississippi) zur Welt. Sein Zwillingsbruder überlebt die Geburt nicht. Ende der 40er Jahre zieht die Familie nach Memphis, Tennessee. Dorthin gelangt Elvis Presley bereits als Gitarrenspieler. Die Musiklandschaft ist seinerzeit noch wesentlich strenger nach „Rassen“ aufgeteilt als heute, die Musikindustrie schlittert gerade durch ein paar derbe Krisen und der Blues hat eine phantastische Zeit.

 

Bei Sun Records in Memphis, dem Tonstudio von Sam Phillips, singt der junge Arbeiter vor, gibt Balladen zum Besten, irgendwann „That´s All Right“, eine Blues-Nummer von Arthur Crudup und singt sich ins Herz des Produzenten. Elvis arbeitet interdisziplinär, verschiebt musikalische Genregrenzen, verändert die Popmusikwelt, nicht mehr und nicht weniger. Er macht den Rock & Roll zu einem riesigen Ding und ganz viele Mädchen verrückt. Die Anzahl der Alben, die er ab 1956 auf den Markt bringt, ist erstaunlich. In der Regel sind es zwei, gelegentlich auch drei pro Jahr, gleich das selbstbetitelte Debüt steht 10 Wochen auf Platz eins der Charts, Lieder wie „Heartbreak Hotel“, „Tutti Frutti“, „Blue Suede Shoes“, „Don´t Be Cruel, „Hound Dog“, „Trying To Get You Out“, „Blue Moon“ und „Love Me Tender“ werden in diesem, seinem zweiten Veröffentlichungsjahr auf den Markt gebracht, ein winziger Ausriss, aber bereits geballte Musikgeschichte.

 

1958 geht Elvis Presley zum Militär, kommt unter anderem nach Deutschland. Überall wo er ist, entsteht eine riesige Aufregung, das Label veröffentlicht fortlaufend Elvis-Produktionen und trotzdem heißt es 1960 „Elvis Is Back!“. „Stuck On You“, „It´s Now Or Never“ und „Are You Lonesome Tonight?“ sind die Megahits des Jahres. Die Sachen werden in Nashville produziert, der Mann schmachtet stärker denn je und versucht, mit der Unterstützung seines Managers Colonel Parker, Schauspieler zu werden. Bereits 1956 ist er in einem Western aufgetreten, nun spielt er in einer ähnlichen Intensität, mit der er auch Alben produziert. Heute muss man die Filme nicht unbedingt sehen oder gesehen haben, das Beste sind noch die Übersetzungen der Originaltitel ins Deutsche.

 

Dafür läuft es musikalisch nicht mehr ganz so prächtig, neue, häufig englische Formationen lassen nun die jungen Mädchen umkippen. Presley schlägt allerdings zurück: „Elvis“, eine für das Fernsehen produzierte Comebackshow zu Weihnachten trägt ihn, seine alten und einige seiner neuen Lieder zurück in die Eigenheime. Der Musiker kehrt nach Memphis zurück und veröffentlicht 1969 das legendäre Album „From Elvis In Memphis“ mit Liedern wie „Suspicious Minds“ und „In The Ghetto“. Es folgt eine Serie seiner legendären Shows in Las Vegas, Elvis Presley füllt das International Hotel.

 

Am 14. Januar 1973 spielt er das erste, in viele (40) Länder über Satellit gesendete Konzert in Honolulu ein. „Aloha From Hawaii“ ist die bis dahin teuerste TV-Produktion überhaupt, mehr als eine Milliarde Menschen sollen das Spektakel live verfolgt haben. Allmählich wird der Meister selbstgefälliger, wird immer umfangreicher, leidet unter verschiedenen Süchten, lässt sich von seiner jungen Frau Priscilly scheiden … Er präsentiert sich weiterhin gerne auf der Bühne, meidet jedoch, so heißt es zumindest, die Studioarbeit. Das ist natürlich eine Frage der Sichtweise, immerhin vergeht kein Jahr, ohne dass Alben von Elvis Presley veröffentlicht werden.

 

1977 stirbt er. 500 Millionen Tonträger hat er bereits abgesetzt – und es geht munter weiter. Auch der tote King verkauft wie blöde Alben, es sind inzwischen annähernd dreimal so viele. Elvis gehört in jede Hall of Fame, ist einer der am meisten imitierten Menschen überhaupt, er erreicht immer wieder die Charts (etwa mit „Little Less Conversation“), seine Villa ist eine sehr wichtige Touristenattraktion in den USA, Priscilla spielt in komischen Filmen, die gemeinsame Tochter heiratet komische Typen … so kann es weitergehen.


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