ELIXIC on Facebook    ELIXIC on Twitter
 Musik Portal - ELIXIC Startseite   NEUE SONGS       LEXIKON       BIOS       ELIXIC.TV
POP   DANCE   ELECTRO   HIPHOP-RNB   ROCK   JAZZ   FOLK
Musik Mp3 Portal Elixic

Fergie
Fergie Foto © by Ellen von Unwerth - Universal Music Group

 Fergie 

 Zum Thema
Alle News zu Fergie

 Fotos
Fergie Bild 3349  Fergie Bild 3348  Fergie Bild 3347  Fergie Bild 3346  Fergie Bild 3345  
 Alle Fotos und Bilder von Fergie
 Downloads

Stacy Ann Ferguson ist die eigentliche Stilikone unserer Tage. Da können die Fachblätter noch so viel von Madonna, Sienna Miller, Gwen Stefani oder gar Victoria Beckham schreiben, Fergie zieht am Wochenende tausendfach in die Großraumdiscos ein.

 

Es ist ihr Style, gerade das, was zu oft als Stillosigkeit gesehen wird, die Nutzung eines breiten Repertoires an Möglichkeiten, der oder die sowohl ihre Musik als auch ihren Auftritt bestimmt. Wie die vieler ihrer Kolleginnen wird ihr Leben sehr früh vom Business diktiert, wie bei den meisten dieser amerikanischen Kolleginnen erreicht sie zum Star gereift Europa, im Gegensatz vieler dieser Kolleginnen allerdings relativ spät.

 

Bei ihrem internationalen Durchbruch mit den Black Eyed Peas im Jahr 2003 geht sie bereits stramm auf das 30. Lebensjahr zu. Das ist eigentlich zu alt für die jungen Discogängerinnen, sollte man meinen, aber so ändern sich halt die Zeiten. Es ist ihre Verknüpfung von Hip-Hop-Styles, 50er, Cowboyhut, Punk, Funk und Kutten, es ist ihr Umgang mit einer nicht gerade verschlüsselten Form von Erotik, es sind ihre Haare, ihre Höschen und Kleidchen – und es ist ihre Art, sich zu schminken, die bei vielen eine ablehnende Haltung hervorruft, das Willkürliche oder vermeintlich Billige wird zum Hauptkritikpunkt. Wie langweilig.

 

Stacy Ann Ferguson kommt im März 1975 im kalifornischen Hacienda Heights zur Welt. Der Ort, sein Name, aber auch seine Lage, die Zusammensetzung der Bevölkerung und die Hauptattraktion des Städtchens, ein gigantischer buddhistischer Tempel (der erst in den 80ern gebaut wird), weisen den Weg in den Allroundstyle. Der ist allerdings lang.

 

Eigentlich ist Fergie ein singender Fersehstar. Eines der wichtigsten Engagements in ihrer Kinderkarriere ist ihr Einsatz in der Sitcom „Kids Inc.“, bei der sie von Beginn an, ab 1984 bis 1989, als „Stacy“ mitspielt. „Kids Inc.“ ist eine Kinderband, die ähnlich wie Room 2012 als Showact gecastet aus einer Gruppe von Sängern und Tänzern besteht (sicherlich haben die Macher von Room 2012 bei ihrer komischen Zusammensetzung an die Black Eyed Peas gedacht, Tialda ist Fergie). Fergie entwächst ihrer Rolle, hat ihre Karriere in dem Moment allerdings, gerade mal 14 Jahre alt, auf einem stabilen Fundament gestartet. Sie ist in mehreren Serien aufgetreten, hat in Charly-Brown-Specials Mitte der 80er Jahre Sally Brown gesprochen und ist kurz davor, mit ihrer Kollegin Renee Sandstrom die Girlgroup Wild Orchid angepasst zu bekommen.

 

Fergie - Filmkarriere

 

Erst nach dem internationalen Durchbruch als Sängerin 2003 setzt die Film- und Fernsehkarriere Fergies wieder ein. Sogar das Kinderfernsehen entdeckt sie wieder. Sie wirkt an einem Special der Zeichentrickserie „Rocket Power“ mit, hat 2005 eine kleine Rolle in „Be Cool“, mit Danny DeVito, Uma Thurman und John Travolta, tritt mit ihren Kollegen von den Black Eyed Peas bei einer Serie von NBC namens „Las Vegas“ auf, die, von Pro 7 ausgestrahlt, allerdings niemand sehen will, steigert sich, wird 2005 für Wolfgang Petersens „Poseidon“ gebucht und spielt bei „Death Proof“ von Robert Rodriguez.

 

Fergie - Wild Orchid

 

Wild Orchid entsteht 1991 in einer ziemlich professionellen Umgebung. Stacy Ferguson und Renee Sands(trom) haben bereits Musikstars gespielt, lediglich Stefanie Ridel, die Dritte im Bunde, ist ein unbeschriebenes Blatt. Wild Orchid steht für eben jene Radiomusik Mitte der 90er, die verhaftet in den Jahren zuvor, keine Ahnung, wohin sie will, allein durch ihre offensichtliche Belang- und Lustlosigkeit manch einen Hörer zwingt, sein Radio mit einem gezielten Wurf aus dem Fenster zu zerstören.

 

Sony nimmt die Damen unter Vertrag, Ende Oktober 1996 erscheint das Debütalbum „Wild Orchid“, ein Flop – und mit Abstand der erfolgreichste Flop der Gruppe. Bei genauerem Hinsehen ist es wirklich verwunderlich, dass die Gruppe nicht mehr Erfolg hat. Mit Junior Vazquez, Carl Sturken, Evan Rogers und anderen sind einflussreiche Produzenten mit am Werk. Immerhin entsteht mit „Talk To Me“ eine Top-10-Single.

 

1998 kommt das zweite Album „Oxygen“ heraus, diesmal ist Manuel Seal jr. dabei, der bereits mit Usher und Mariah Carey Erfolge verzeichnet hat, Rudy Perez, David Paich, Ron Fair und die New Yorker R&B- und Hip-Hop-Produzenten von Full Force, trotzdem lässt sich der Single-Erfolg nicht wiederholen. Das dritte Album „Fire“ wird nicht einmal mehr veröffentlicht, weil das Label die Zusammenarbeit aufkündigt, Fergie verlässt Wild Orchid. Sandstrom und Ridel bleiben noch bis 2004 zusammen, veröffentlichen sogar 2003 noch ein Album auf RCA Records, einem Sublabel von Sony.

 

Fergie ist drogenabhängig, hat Essstörungen und muss eine Therapie besuchen. Eine ungeheuer schwere Zeit für die Künstlerin, die genau die Probleme hat, die viele der Kinderstars haben, und aus denen sehr viele von ihnen nicht herauskommen. Sie hat Glück. Die Black Eyed Peas, eine Hip-Hop-Formation, die unter dem Namen bereits seit 1995 aus drei Männern und einer Frau besteht, haben seit 2000 keine Sängerin und Rapperin mehr. Kim Hill ist ausgestiegen, für das dritte Studioalbum wird eine Gastmusikerin gesucht und in Stacy Ferguson ein Gruppenmitglied gefunden.

 

Fergie - Elephunk

 

„Elephunk“ erscheint im Juni 2003. Die Single „Where Is The Love?“, gemeinsam mit Justin Timberlake gebastelt, ist der erste, sicherlich nicht der beste Superhit der Black Eyed Peas. „Elephunk“ verschreckt viele der alten Fans, die auf alternativen Hip-Hop bestehen, denn „Elephunk“ ist Popmusik. Ein Schmuckkästchen voll liebevoll eingespielter Popmusik, das sich über sieben Millionen Mal verkauft.

 

Fergie singt in der Folge für Quentin Tarantino und mit Sergio Mendes. „Monkey Business“, das zweite Album, das 2005 erscheint, verkauft sich noch besser, und nutzt die Aufmerksamkeit der Popmusikhörergemeinde, um sie an krudere Arrangements zu gewöhnen. Das verkauft sich noch besser. Talib Kweli, Sting, James Brown, Jack Johnson, Cee-Lo Green, John Legend und wiederum Justin Timberlake machen mit und Spaß. Es gibt Grammys 2005, 2006 und 2007.

 

Die Mitglieder der Black Eyed Peas breiten ihre Flügel aus. will.i.am, der wahrscheinlich bekannteste von ihnen, ist zunehmend als Produzent gefragt, Apl De Ap bastelt an seinem Soloalbum, ebenso Taboo. Fergie schlägt sie alle.

 

Fergie - The Dutchess

 

Im September 2006 erscheint das Solodebüt „The Dutchess“. Es wird mehr als 5 Millionen Mal verkauft, drei Singles landen in den USA auf dem ersten Platz der Charts. In Deutschland erreicht die erste Single „London Bridge“ immerhin Platz drei. Sicherlich nicht jedermanns Sache, weil Fergie alles macht, außer einer Sache konsequent zu folgen, lebt „The Dutchess“ von seiner Vielfalt. Sie bedient sich bei Little Richard, lädt will.i.am dazu ein, das zu tun, was er am besten beherrscht – und räumt ab.


 surftipps

CD Reviews von Fergie findet Ihr auf CDSTARTS.de
Suche
ANZEIGE
Fergie
facebook
Newsletter
Nichts mehr verpassen und alle TOP News per Mail erhalten. Einfach E-Mail Adresse eingeben:
we say yes
Surfmusik.de bietet eine umfangreiche Sammlung an Web-Radios.
Du bist hier: MP3 Musik > Musiker Star Porträts > Fergie
  Impressum        AGB        Kontakt        Mediadaten        Presse