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Ein guter Kandidat für die Sammlung der Künstler, die mindestens einmal ihren Stil vollkommen verändert haben und damit nicht gegen die Wand gefahren sind: Finian Greenall, genannt Fink, früher einmal als E.V.A. zumindest ein bisschen bekannt. Interessant ist, dass der Mann als DJ, und Trip-Hop-Künstler, sagt man, einsteigt und inzwischen ein ziemlich klassischer Singer-/Songwriter ist. Und zwar von der besonders ruhigen Sorte. Wirklich verrückt ist, dass er damit wiederum vielfach Leute glücklich macht, die vom Elektrofach sind, und wenn man seine frühen, die elektronischen Arbeiten hört, und dann sein Gitarrenwerk, dann wieder die Frühwerk, anschließend aktuellere Arbeiten, dann kann man verblüffende Parallelen feststellen. Muss man aber nicht.

 

Fink kommt aus Cornwall und wächst in Bristol auf, die Eltern sollen schon – aber das erzählt jeder zweite. Fink gehört zu den Typen, die über House-Music und die kurze Acid-Jazz-Phase zur elektronischen Musik stoßen, dann erst einmal die Akustikgitarre beiseite stellen und etwas Vernünftiges lernen, während sie in ganz unterschiedlichen Metiers der Musik arbeiten. Er promotet einen Club in London, bastelt an Remixes und stellt eigene DJ-Sets zusammen, als E.V.A. hat er eine Weile einen Kontrakt mit Kikin´ Records. Im Trip-Hop steckend, wie so ziemlich jeder zur Mitte der 90er Jahre, produziert er gemeinsam mit Lee Jones (von dem jedermann seit 2008 „Electronic Frank“ im Regal stehen haben sollte), der mit ihm E.V.A. ist, ein kleines, selbstbetiteltes Werk heraus, das – wie die meisten frühen Arbeiten von Fink – kaum über die bequemen Wege zu erhandeln ist.

 

Fink – Fresh Produce

 

N-Tone (bzw. Ninja Tune) übernimmt Fink, 1997 veröffentlicht er seine EP „Finkfunk“, im Jahr darauf „Front Side Blunt Side“, vielleicht gibt es das in den nächsten Jahren auch mal für normalsterbliche Musikkonsumenten. 2001 wird Fink dann einigermaßen berühmt. Bei Ninja Tune wird „Fresh Produce“ veröffentlicht, ein überwiegend überaus ruhiges Album, ein ambitioniertes, ungemein verspieltes elektronisches Ding mit Jazz-Samples, dann geht es eher in die Dub-Richtung, es ist irgendwas mit Chillout, die Zeiten dafür sind eigentlich schon vorbei, und bei Ninja Tune werden gerade andere bejubelt. Jedenfalls wiederholt Fink das nicht,

 

Fink – Biscuits For Breakfast

 

sondern wechselt das Arbeitsgerät. Er wird der erste klassische Singer-/Songwriter des Labels, einer, dessen fast schon unheimliche Ruhe zwar in dem Vorgängeralbum zu entdecken ist, allerdings nicht in dieser Konsequenz und dieser Direktheit. „Biscuits For Breakfast“ erscheint im Mai 2006, etwa fünf Jahre liegen zwischen den beiden Alben. Fink lässt sich von dem Schlagzeuger Tim Thornton und dem Bassisten Guy Whittaker begleiten, Tina Grace singt für ihn „Hush Now“, dafür lohnt sich das Album eigentlich schon. Er tritt mit Zero 7 auf, mit Nitin Sawhney und es dauert kaum eineinhalb Jahre: da legt Fink nach, im Oktober 2007 wird „Distance And Time“ veröffentlicht, sein Meisterwerk bis hierhin, Andy Barlow (Lamb) ist der Produzent.

 

Es ist eine Mastercard-Werbung, die mit „This Is The Thing“ unterlegt ist und die Arbeit der Musiker in eine Öffentlichkeit trägt, die große Hallen zu füllen im Stande ist, Fink, der eine Weile noch Namensvettern in Norddeutschland hat, findet seinen Weg durch Europa und in einer Zeit, in der die Leute eigentlich schon müde von dem ganzen Neofolk-Quatsch sind, immer neue Hörer. Komische Geschichte, man muss aber eigentlich nur reinhören.


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