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Frank Sinatra
Frank Sinatra Foto © by Warner Music

 Frank Sinatra 

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Der 1915 geborene und 1998 gestorbene Frank Sinatra, genannt The Voice oder auch Frankieboy, ist der US-Entertainer des 20. Jahrhunderts. Ab seinem 25. Lebensjahr hat er in jedem seiner weiteren Jahre wenigstens eines seiner Lieder in den Billboard-Charts platzieren können, posthum endete das lange Jahre nicht. Zwischen 1961 und 1963 platziert er ein Dutzend Alben in den Top 30 der Billboard-Charts, 14 spielt er in der Zeit komplett neu ein. Die Anzahl der Tonträger, die mit seinem Namen verkauft wurden, wird geschätzt, er spielt in einer Liga mit Elvis und den Beatles.

 

Frank Sinatras Vater kommt aus Sizilien, die Mutter aus Genua. Er wächst in New Jersey auf, am Nabel der Welt, eigentlich eher knapp daneben, schmeißt die Schule, wird Sportreporter und landet bei The Hoboken Four, mit denen er 1935 einen Talentwettbewerb gewinnt. Auf eine Tournee durch die USA folgt ein Engagement als Entertainer in einem Club in New Jersey. Der Bandleader Harry James nimmt Frank Sinatra als Leadsänger seiner Big Band auf. Es folgen die ersten Plattenaufnahmen … der Aufstieg Sinatras ist aus heutiger Sicht nicht richtig gut zu verstehen, das ganze System, die Shows, die Big Bands, die Bandleader, den Broadway, die Fernsehauftritte, den Entertainer im Film gibt es zwar in abgewandelter, allerdings nicht mehr in dieser Form. Sinatra ist, wie der einige Jahre ältere Bing Crosby, nicht unwesentlich an der Entstehung eines gigantischen Entertainmentsystems beteiligt.

 

Frank Sinatra gehört noch zu denen, die durch Auftritte im Radio populär werden. 1943 wird er von Columbia Records unter Vertrag genommen, er hat eigene Radioshows, darunter befinden sich unterschiedliche Formate, vorwiegend Musikshows, aber auch zum Beispiel eine Krimi-Reihe. Der junge Sinatra schafft es noch vor Ende des Zweiten Weltkrieges, bei Auftritte in New York frühe aufgeregte Mädchenmassen anzuziehen, die für spätere Superstars so charakteristisch sind. 1946 erhält er einen ersten Oscar für den Kurzfilm „The House I Live In“. Die frühen 50er Jahre sind geprägt von verschiedenen Ehen, ersten gesundheitlichen Problemen und einem deutlichen Karriereeinbruch, dem Verlust seines Plattenvertrages, ausufernden Gelagen, Kontakten zu Mafia … die ihm wieder auf die Beine hilft, nachdem ihn niemand mehr bucht. Der Regisseur Fred Zinnemann soll genötigt worden sein, Frank Sinatra für „Verdammt in alle Ewigkeit“ zu engagieren.

 

Frank Sinatra – Songs For Swingin´ Lovers

 

Es gibt Leute, die behaupten, dass er ebenfalls der Mafia zu verdanken hat, dass er für sein Comeback einen Oscar bekommt und sich Capitol Records beeilt, ihn an sich zu binden. Immerhin ist es eine kaufmännisch kluge Entscheidung, Frank Sinatra veröffentlicht beinahe in jedem Jahr mehrere LPs, spielt in mehreren Filmen mit, hat seine eigene Show in Las Vegas und ist im Fernsehen präsent. Er gründet Reprise Records, eine frühe eigene Veröffentlichung ist „Ring-A-Ding-Ding“ 1961, er ist dabei, wenn Elvis nach Hause kommt, er füllt die Carnegie Hall für ein Benefiz-Konzert für Martin Luther King, er ist ein gesellschaftliches Ereignis, hält die Zügel fest in der Hand und erlaubt der Warner Music Group ab 1963, bei ihm einzusteigen.

 

Mit dem Song „Strangers In The Night“ und Alben wie „September Of My Years“ oder „A Man And His Music“ baut Frank Sinatra ab Mitte der 60er Jahre seinen Status aus, seine Version von „My Way“ wird 1968 veröffentlicht. Anfang der 70er gibt er nicht einmal 60jährig seinen Abschied von der Bühne bekannt, gehört allerdings zu den vielen Künstlern, die kurz darauf wieder auf der Matte stehen. Ohne diese Rückkehr gäbe es nicht „Theme From New York, New York“, zumindest nicht seine, die entscheidende Version, er bildet mit Sammy Davis Jr. und Dean Martin das sogenannte Rat Pack, die Entertainment-Fabrik im The Sands in Las Vegas und heiratet 1976 ein viertes Mal (zu seinen Verflossenen zählen Ava Gardner und Mia Farrow).

 

Frank Sinatra ist ein Crooner, die kompletteste Form des Entertainers, ein Mann, der noch im Vollrausch eine sichere Show abliefert und mit glasigem Blick Köpfe zu verdrehen weiß. Sinatra vermag es, mit einem Besuch in Australien das Gesellschaftsleben dort lahmzulegen, spielt für Anwar Sadat vor den Pyramiden in Gizeh, trällert gemeinsam mit Nancy Reagan im Weißen Haus und spielt – wenn es genug Schotter gibt – auch gerne für die Faschos in Südafrika. Er hat keine Berührungsängste, tourt um die ganze Erde und gastiert regelmäßig auch in Deutschland. Frank Sinatra arbeitet mit Quincy Jones, hat große Auftritte mit Ella Fitzgerald – „L.A. Is My Lady“, das Album von 1984, für das er mit etlichen Jazzgrößen arbeitet, erinnert daran, dass zu erwähnen bleibt: Frank Sinatra ist für nicht wenige ein wichtiger Jazzsänger.

 

Frank Sinatra – Duets

 

Frank Sinatra stirbt 1998 in Los Angeles. Die 90er Jahre hindurch lebt er als Legende, die er schließlich ist, die Geburtstage werden groß begangen, er kehrt zu Capitol Records zurück und singt „Duets“ (1993) und „Duets II“ (1994) ein, das ganz große Finale, das die ganz große Karriere benötigt. Sinatra lässt Superstars buchen, er singt seinen Part ein, die andere Seite (Aretha Franklin etwa) irgendwo anders … ist halt eine andere Generation. So, wie er einer Generation angehört, in der man sich seines Status bewusst ist und diesen auch bewahrt, so sympathisch ist es, dass Frank Sinatra nicht auf die Idee gekommen ist, seine Lieder auch noch alle selbst komponieren zu müssen. Es ist eine Unart unserer Zeit, dass zum Selbstbild eines kompletten Sängers gehört, auch noch ein kompletter Komponist zu sein. Frank Sinatra hat das beste Personal für seine 1800 Lieder genutzt, in 60 Filmen mitgespielt, damit neun Grammys geholt, Oscars, ist in den entscheidenden Hall of Fames vertreten, ist Ehrenerdenbewohner, Ehrendoktor und Ehrenkeineahnungwas.


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