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 Sunday In Bed N5: Small Triumph - Souls Rest
 Zeit zum Relaxen ...

Mittwoch, 15. August 2012
Sunday In Bed N5: Small Triumph - Souls Rest

Das Konzept von Sunday in Bed ist simpel und komplex zugleich. Die Musik soll „easy listening“ sein, „casual“ würden Amerikaner sagen.  Lässigkeit ist Pflicht. Aber lässig bedeutet absolut nicht: beliebig! „Sunday in Bed“ will die Ohren seiner Hörer kitzeln, manchmal auch ein bisschen kraulen. Mit der Gleichzeitigkeit von großen Namen und Underground. Mit Vertrautem und Neuem, mit Vergessenem, mit Unerwartetem. Explizit: mit einer Parforcejagd durch alle möglichen und unmöglichen Genres.

Da steht Serge Gainsbourg, der Monolith des modernen französischen Chansons, mit einem in Jamaica aufgenommenen Reggae-Song aus dem Jahr 1979 neben der großen Dame des aktuellen Soul: der ganz und gar heutigen Erykah Badu. Da stehen Harry Manx und Kevin Breit, zwei Gitarrenvirtuosen der US-Country-Szene, neben Frank Ocean, seit seinem Auftritt bei der Jimmy Fallon Show Anfang Juli der neue Darling der Black-Musik. Da steht Maverick Sabre, hochaktueller Newcomer des britisch-prolligen Blue-Eyed-Soul, neben WZRD. Hinter dem Pseudonym WZRD verbirgt sich der Edel-Rapper Kid Cudi, hier auf „Dream Machine“  in Kooperation mit seinen australischen Freunden von Empire of the Sun.

Die Macher von Sunday in Bed haben auf der Suche nach Unbekanntem das Internet durchforstet und sind dabei auf den Jazz-Trompeter Kafele und den texanischen R&B Sänger J Metro gestoßen, zwei Hochkaräter, die zum Zeitpunkt der Lizenzierung für diese Produktion noch gar keinen Label-Vertrag hatten. Ebenso wenig übrigens wie die drei Herren von Souls Rest. Da steht the Godfather of Austin Blues, der in Europa völlig unbekannte Veteran W.C. Clarke, neben dem Jazzanova-Spinn-Off Prommer & Barck, das den 70er Jahre Jazz/Rock  von AL Di Meola in einen furiosen House-Track verwandelt. Die Berliner Techno-Szene ist mit Trikski vertreten, gleich folgen die Neuseeländer von der Phoenix Foundation mit mystischem Softrock. Da gibt es den hochtalentierten jungen Jazz-Sänger José James aus New York, die französischen Rock-Prinzen von Tahiti 80 und die von Housse De Racket, die britischen Newcomer Toddla T und Matt Henshaw, New Yorker/Pariser Bohème-Pop von Ivy und ein zwölf Jahre altes, absolut zeitgemäßes  Meisterwerk des Drum & Base von Smith & Mighty. Das und noch viel mehr ist Sunday in Bed N°5.

Die Stile und Epochen verbinden sich in schönster Harmonie. Jeder Song für sich: anspruchsvoll.  Gleichwohl in der Summe: easy to listen to…

Als Appetizer könnt ihr euch Small Triumph von Soul Rest hier anhören und natürlich auch kostenlos runterladen.

Und wer mehr will, dann merkt euch den 14.09.2012 und besorgt euch Sunday in Bed N°5.




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