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Iggy Pop
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Iggy Pop ist einer der Kandidaten, bei denen man sich fragen kann, ob harte Drogen doch nicht vielleicht irgendwie konservierend wirken. Der Mann ist inzwischen mehr als 60 Jahre alt und kann sich weiterhin problemlos voller Selbstbewusstsein mit freiem Oberkörper – das macht er jetzt seit vielen Jahrzehnten, der Iggy Pop ist ein Tier auf der Bühne, einer, der die wilden Zeiten von David Bowie mitmacht, den Punk erlebt und für spätere Generationen auf dem Soundtrack von „Trainspotting“ mit „Lust For Life“ verewigt ist. Er muss sich zwischenzeitlich von Bowie Taschengeld auszahlen lassen, weigert sich später, mit Peaches zusammenzuarbeiten, macht es dann aber doch, hat einen phänomenalen Knall und hält sich tapfer in der Öffentlichkeit, obwohl ihm eigentlich seit jeher die großen Charthits fehlen. Dafür will er das Stagediving erfunden haben und spielt immer wieder in Filmen und Fernsehserien mit.

 

James Newell Osterberg Jr., so heißt er eigentlich, kommt 1947 im Muskegon County, Michigan, zur Welt. In der Schulzeit hat er seine ersten Bands, The Iguanas ist eine davon, hier erhält er seinen Spitznamen, Iggy Pop ist zunächst Schlagzeuger, hat mit seinem Bruder eine Art Bluesband, besucht und schmeißt die Uni hin, geht nach Chicago und gründet The Stooges. Die Legende will es, dass er 1967 Jim Morrison an der Universität von Michigan spielen sieht, bevor er seine Sachen packt.

 

Iggy Pop erarbeitet sich recht schnell einen ordentlichen Ruf, indem er sich auf der Bühne verletzt und mit allerlei Zutaten einschmiert, 1968 erhalten The Stooges von Elektra Records einen Vertrag. Das erste Album erscheint 1969, John Cale von The Velvet Underground dient als Produzent, 1970 folgt „Fun House“, da ist Iggy bereits heroinabhängig und auch die anderen Musiker sprechen diversen Drogen reichlich zu. Dave Alexander ist das erste Opfer, er stirbt 1975 – da sind The Stooges bereits am Ende. 1972 ist sie eigentlich schon am Ende, David Bowie interveniert, bringt die Musiker zu Columbia Records und 1973 entsteht das Album „Raw Power“, ein legendäres Ding. Neben Iggy Pop arbeiten an der Produktion die Brüder John und Scott Asheton sowie James Williamson. Die Band löst sich, ziemlich zerstritten, Mitte der 70er Jahre auf. 1967 erscheint noch „Metallic K.O.“, ein Live-Album, das größtenteils (zu diesem Zeitpunkt) unveröffentlichte Lieder und Richard Berrys „Louie, Louie“ enthält, ein gutes Album, kann man heute noch/wieder kaufen.

 

Zunächst arbeitet Iggy Pop noch eine Weile mit James Williamson zusammen, er ist allerdings in der Zwischenzeit derart mit seinen Süchten beschäftigt, dass es musikalisch nicht mehr fruchtbar ist. Als einer der Wegbereiter des Punk ist er quasi pflichtbewusst auf dem absteigenden Ast, heute wird es David Bowie zugeschrieben, dass Iggy Pop diese Phase überlebt. Er nimmt ihn wiederholt mit, ins Studio, auf seine Tour und schließlich mit nach Berlin – durch das Lied „China Girl“, das Bowie mitschreibt und später wundervoll covert, verdient Iggy Pop erstmals sehr viel Geld. Er erhält einen Vertrag bei RCA und produziert „The Idiot“ und „Lust For Life“ 1977. Mit „Kill City“ erfüllt er im selben Jahr die Verpflichtungen bei RCA – und wechselt zu Arista Records.

 

Es folgt „New Values“ 1979, Williamson ist wieder dabei, „I´m Bored“ ist ein schönes Lied, während der Aufnahmen zum Album „Soldier“ (1980) wird Williamson wieder gefeuert … Iggy Pop veröffentlicht 1982 seine Autobiografie „I Need More“, mit „Real Wild Child“, einem Cover, verzeichnet er Mitte der 80er Jahre noch einmal einen internationalen Erfolg, ebenso mit dem Album „Blah Blah Blah“, Iggy Pop ist zu diesem Zeitpunkt allerdings das Relikt einer großen Vergangenheit. Mit Lou Reed arbeitet er an dem Film „Rock & Rule“ mit, mit Bootsy Collins für Ryuichi Sakamoto, 1990 erscheint das Album „Brick By Brick“, neben Mitgliedern der Guns N\' Roses, die mitmachen, singt Kate Pierson von den B-52s in dem Lied „Candy“ an der Seite Iggy Pops, er schreibt für den Soundtrack von „Freddy´s Dead: The Final Nightmare“ und lässt sich von Goran Bregović für den Soundtrack zu Emir Kusturicas „Arizona Dream“ einspannen.

 

1995 erscheint schließlich „Trainspotting“, Iggy Pop bleibt aktiv, veröffentlicht in schöner Regelmäßigkeit zum Teil sehr interessante Arbeiten (etwa „Skull Ring“ von 2003), spielt 2000 mit At the Drive-In und in etlichen Filmen mit. „American Caesar“ (1993) lohnt sich sehr, 2007 spielt Iggy Pop mit den Ashetons mal wieder ein richtiges Stooges-Album ein: „The Weirdness“.


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