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Jet
Jet Foto © by Beatrice Neumann - Real Horrorshow Records/Five Seven Music

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Mehr Australier, bitte: Jet zum Beispiel kommt aus Melbourne, setzt sich aus den Brüdern Nic und Chris Cester sowie Cameron Muncey und Mark Wilson zusammen und wird Anfang des aktuellen Jahrtausends gegründet. Jet ist eine Rockband, also das, was heutzutage als Stadionrockgruppe gilt – also wiederum rundum abgesichert: kann herrlich nach vorne gehen, aber auch schön langweilig was für Mädchen machen. Jet wird erstaunlich spät in Deutschland richtig populär, zunächst räumt das australische Quartett in englischsprachigen Ländern ab. 2002 wird eine erste EP veröffentlicht, „Dirty Sweet“ entsteht in Eigenregie, wird dann aber rasch von Elektra Records, einem Sublabel von Warner, international vertrieben.

 

„Are You Gonna Be My Girl“, ein fein zusammenstibitztes Ding, ist dann im Sommer 2003 die erste richtige Single von Jet, wird zur Musik einer iTunes-Werbekampagne und findet in einer kaum zu überschauenden Anzahl von Filmen und TV-Formaten Verwendung. In Australien ist Jet bereits kurz nach der Gründung ein mit Preisen überhäuftes Riesending, uns fällt kein vernünftiger Grund ein, warum die Band nicht gleichzeitig mit Mando Diao beispielsweise zum großen Siegeszug in Deutschland antritt – aber das kann ja auch später kommen.

 

Jet – Get Born

 

Auf jeden Fall macht man sich 2003 an die Aufnahme des Debütalbums „Get Born“. Dave Sardy, ein bekannter New Yorker Produzent aus dem Umfeld Rick Rubins, kann zur Mitarbeit gewonnen werden – der hat zuvor mit Bands wie Bush, Soulwax, Helmet, Marilyn Manson, Slayer und am Frühwerk von System Of A Down mitgearbeitet; ein richtiger Rockexperte, der Mann. „Get Born“ wird im September 2003 veröffentlicht, in einer Zeit, in der eine Reihe – überwiegend britischer – Bands ihre entscheidenden Arbeiten abliefern. Jet tourt noch vor der Veröffentlichung mit The Rolling Stones durch Australien, steht an zwei von drei Tagen in dem Jahr auf der Bühne und kann in den Jahren darauf über wichtige Computerspiel- und Filmsoundtracks international auf sich aufmerksam machen. Gemeinsam mit The Vines und The Living End geht es 2004 als Aussie Invasion in die USA, am Ende des Jahres wird Jet für einige wichtige Musikpreise in den USA und in Australien nominiert.

 

Jet – Shine On

 

Im September 2006 wird mit „Put Your Money Where Your Mouth Is” eine erste Single des zweiten Albums auf den Markt gebracht. Dave Sardy gibt erneut den Produzenten, in Deutschland ist Jet die Band, der man gähnend unterstellt, lediglich aus Rockzitaten zusammengesetzte Texte zu liefern – in einer Zeit, in der letztendlich alles irgendwie Zitat ist und wir auch noch von einer mindestens ebenso erträglichen Reunion-Welle bedroht werden. Keine Ahnung, ob es das ist, was verhindert, dass Jet sich nicht nur nicht durchsetzt, sondern gerade einmal die Top 50 der deutschen Charts erreicht, während die Band sowohl in den USA als auch in UK, also auf den beiden großen Referenzmärkten, sehr erfolgreich ist. NME, diese britische Studentenbibel, geht ungemein freundlich mit der Band um – und das schadet Bands erst spät.

 

Jet – Shaka Rock

 

Für das nächste Album zieht man – wie immer – in die USA, wechselt allerdings den Produzenten. Chris „Frenchie“ Smith hat sich 1998 einen Namen mit dem Debütalbum von „… And You Will Know Us By The Trail Of Dead“ gemacht und seitdem mit ganz verschiedenen Bands zusammengearbeitet. Ein drittes feines Ding gelingt den Australiern mit „Shaka Rock“, wirklicher Enthusiasmus entwickelt sich wieder nicht bei den Rezensenten. Immerhin lässt sich eine Referenzspur von Jet nachzeichnen. Wildert die Band bei ihren ersten Alben in längst vergangenen Rockjahrzehnten, wirkt es nun, als spüre sie Gruppen wie Mando Diao oder den Kings of Leon nach, Gruppen also, die in den vorangegangenen Jahren mit ganz ähnlichen Mitteln zu großem Ruhm gelangt sind. Aber das allein, dass sich also dieser und jener Vergleich aufzwingt, verdeutlicht schon die Schwierigkeiten von und mit Jet: der Unbändige, die große Pose, wirkt eben oft nur wie eine Pose, bei der man sich fragt, wo man sie schon einmal gesehen hat. Und dafür, unter diesen Bedingungen, ist Jet weit gekommen. Immerhin wird Jet im Sommer 2009 gelegentlich bei WDR 2 gespielt. Manchmal, aber nur manchmal ist Musikhören besser als Scheißelabern: setzt euch bitte einmal eure Kopfhörer auf, macht „She´s A Genius“ an und dreht auf. Fresse halten (ich).


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