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2007 kommen die Myriad Creatures aus London nach Berlin. Die Band wird unglaublich schnell zum Geheimtipp der Stadt, bei irgendwelchen Modewochen darf sie für eine Buchsenmarke auftreten, berühmte Produzenten reißen sich um sie, sie nimmt ein vielbeachtetes Album auf und ihr fehlt da schon ziemlich lange Kopf, Gitarrist und Songwriter: Jamie Page Croft. Der nennt sich inzwischen Jim Kroft und macht sein eigenes Ding.
Jim Kroft hat sich neue Kollegen in Neukölln gesucht, nimmt sein Album „Between the Devil & the Deep Blue Sea“ auf, was ein Dilemma, dreht in Glasgow ein ganz abgefahrenes Video zu seinem wundervollen Lied „Memoirs from the Afterlife“ und soll damit sogar kurz mal die Airplay-Charts in Deutschland von unten bewohnt haben.
Das passiert 2010, für 2011 plant Jim Kroft ein neues Album, der Titel ist nicht weniger schlecht als der des Debüts: „The Hermit and the Hedonist“ – und weil so was einen vernünftigen Vorlauf benötigt, gibt es bereits im Frühling Jim Krofts Video zu seinem Lied „Modern Monk“. Für das hat er sich den Brocken Rummelsnuff vor die Kamera geholt, hinter der Kamera steht der Regisseur Oliver Valente.
Jim Kroft macht Lieder, die verstörend und anziehend zugleich sind. Im Mai gibt es die Single „The Jailer“. Dringende Empfehlung.
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