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Julieta VenegasJulieta Venegas ist eine mexikanische Liedermacherin, die als Mitglied der Ska-Formation Tijuana No! berühmt wird und inzwischen als Solokünstlerin erfolgreich ist. Geboren und aufgewachsen in Tijuana, erhält die Multiinstrumentalistin bereits als Kind Klavierunterricht und eine fundierte musikalische Ausbildung, die sie in San Diego abschließt. Sie spielt Cello, diverse Tasteninstrumente, Akkordeon und Gitarre, beginnt als Teenager, eigene Lieder zu schreiben, und tritt Anfang der 90er Jahre in Musiktheaterstücken in Monterrey auf. Julieta Venegas zieht nach Mexiko Stadt, wo sie die Musiker von Café Tacuba kennenlernt, Legenden der Hauptstadt.
Mitte der 90er Jahre komponiert sie für Musiktheaterstücke und gründet ihre Band Lula, mit der sie erstmals als Akkordeon-Spielerin auftritt, ein Bild, das sie berühmt macht (allerdings kaum in Deutschland). 1996 unterschreibt Julieta Venegas einen Kontrakt mit BMG und beginnt, an ihrem ersten Soloalbum zu feilen. Patricio Iglesias von Santa Sabina, Oso und & Quique Rangel von Café Tacuba und Gustavo Santaolalla, ein argentinischer Filmkomponist und Produzent, arbeiten mit ihr an „Aquí“, dem Debüt, das in Mexiko 1997, in einigen weiteren Ländern im März 1998 veröffentlicht wird.
„Aquí“ ist das Ergebnis fünfjähriger Arbeit, anschließend kooperiert sie mit den argentinischen Rockern „Los Enanitos Verdes“ für deren Album „Tracción Acústica“ (1998), tourt mit Ely Guerra, einem mexikanischen Singer-Songwriter, im selben Jahr geht es mit der argentinischen Band Los Fabulosos Cadillacs und den Kolumbianern Los Aterciopelados nach Spanien – und das ist erst der Anfang. Im folgenden Jahr spielt sie wieder in Süd-, Nordamerika und Europa, mit dem spanischen Musiker Enrique Bunbury, mit Nacho Mastretta, und Julieta Venegas schreibt an Filmmusik. Die Nähe zum Film, zur Fotografie, ist der Musikerin in die Wiege gelegt, immer wieder knüpft sie Verbindungen.
Einer der bekanntesten Titel, der auch hier gelegentlich zu hören ist, ist „Me van a matar“, das Lied aus ihrer Feder, das sie mit ihren Kumpels von Café Tacuba für den Soundtrack von „Amores Perros“ einspielt. Im Sommer 1999 beginnt Julieta Venegas mit der Arbeit an ihrem zweiten Album. Wieder ist Gustavo Santaolalla dabei, ein erfahrenes Team spielt mit ihr „Bueninvento“ ein. Das Album gibt es ab Sommer 2000, im selben Jahr tritt sie erstmals in Italien (Arezzo) und Deutschland (auf der EXPO in Hannover) auf. Julieta Venegas ist ein umtriebige Künstlerin, geht kaum einer Kooperation aus dem Weg und tourt unglaublich viel.
Sie spielt in Miami und Havanna, tritt mit den coolen Bands, und nicht nur der spanischsprachigen Welt auf, singt mit Pau Dones von Jarabe de Palo und mit Chavela Vargas und nimmt an einem Konzert zu Ehren Salvador Allendes im chilenischen Nationalstadion teil, einem geschichtsträchtigen Ort … Das dritte Album „Sí” wird im November 2003 veröffentlicht, der erste erste Platz für Julieta Venegas in den heimischen Charts und das erste Album, das sich auch außerhalb Mexikos, vor allen Dingen in Spanien und in den USA, in einem erwähnenswerten Umfang verkauft. Vier Singles, vier große Hits in Mexiko – die Musikerin ist eine etablierte Künstlerin.
„Limón y Sal“ erscheint im Sommer 2006 und ist der nächste Schritt. Julieta Venegas gewinnt einen Latin Grammy (bestes „alternatives“ Album) und hat mit „Me Voy“ einen internationalen Hit. In Südamerika ist man hingerissen, hier im Herzen Europas genießt die Musikerin vor allen Dingen in der Schweiz hohes Ansehen. Die Einschläge kommen näher, spanisch bleibt populär, viele traditionelle Musik- und Tanzarten Mittelamerikas erhalten langsam die Anerkennung, die sie verdienen – für Julietta Venegas ist es nur eine Frage der Zeit. 2007 kollaboriert sie mit den Argentiniern von Miranda!, 2008 mit MTV für die Aufnahmen eines Unplugged-Konzertes. ![]() Kostenlose Songtexte von Julieta Venegas bietet lyrix.at |
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