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Kate Bush kennt jeder. Die Britin hat sich vor allen Dingen mit zwei Liedern in die Popewigkeit gespielt: mit dem irrsinnig hohen und wagemutigen „Wuthering Heights“ in den späten 70ern und „Running Up That Hill“ Mitte der 80er. Kate Bush hat gezeigt, was möglich ist, wie wenig ausgemessen der Raum des Pop ist und viele Kolleginnen und Kollegen ermuntert, ihrem Beispiel zu folgen – wobei nur selten erträglich ist, wenn sich jemand in Kate Bushs Spuren wagt.
Kate Bush kommt aus der Grafschaft Kent im Südosten Englands. Sie wird früh musisch geschult, lernt das Klavier- und Geigespiel, erhält Gesangsunterricht und beginnt noch als Kind, kleine Gedichte zu schreiben und diese zu vertonen. Über ihren Bruder wird Kate Bush mit David Gilmour von Pink Floyd bekannt, in den 70ern bekommt sie einen Plattenvertrag und Zeit, die man heute wohl keinem Nachwuchsmusiker mehr geben würde.
Anfang 1978 wird „The Kick Inside“ veröffentlicht. Kate Bush arbeitet mit dem Produzenten Andrew Powell und Mitgliedern des Alan Parsons Project zusammen und „Wuthering Heights“ wird rasch zu einem großen Erfolg. Kate Bush wird schnell zu neuen Studioaufnahmen gedrängt, so schnell, wie man heute wohl keinen Nachwuchsmusiker drängen würde, noch Ende 1978 folgt Album Nummer 2, in der ersten Hälfte 1979 eine Tournee und weil ihr das alles zu schnell geht, gründet die Musikerin ein eigenes Label und ihr eigenes Managementunternehmen, das sie mit Vertrauten besetzt.
Kate Bush legt früh viel Wert darauf, selbständig zu sein, die Fäden in der Hand zu halten und souverän über ihre Arbeit zu bestimmen. Die Verbindung zu EMI bleibt bis zum heutigen Tag bestehen. Sie arbeitet mit Jon Kelly, Peter Gabriel, „Babooshka“ wird 1980 als Single veröffentlicht, sie zieht durch die großen Studios, in denen sie Phil Collins, Pete Townshend und Midge Ure zusammentrommelt. Zum Beispiel. Kate Bush produziert selbst, so aufwändig, dass sich der Aufbau eines eigenen großen Studios rechnet.
Spätestens ab Mitte der 80er räumt Kate Bush auf ganzer Linie ab. Sie macht keine Kompromisse, was ihre Produktionen angeht, keine Kompromisse, was ihre Kollaborationspartner angeht und nicht einmal Kompromisse, wenn es an die Videos geht. Bis 1993 erscheinen sieben Alben, ab da legt Kate Bush recht lange Phasen ein, in denen sie nicht veröffentlicht.
2005 gibt es „Aerial“, 2011 erscheint „Director´s Cut“ und kurz darauf „50 Words For Snow“. surftippsCD Reviews von Kate Bush findet Ihr auf CDSTARTS.de |
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