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Kate Nash
Kate Nash Foto © by Universal Music Group

 Kate Nash 

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… und noch eine Sängerin aus Großbritannien, eine weitere, die superhübsch ist, Puffärmelchen und sommerliche Farben trägt, ihre Lieder selbst schreibt und genauso jung wie perfekt ist. Kate Nash ist damit Teil eines Hypes, der als Epoche in die Geschichte eingehen wird, als Epoche phänomenaler Sängerinnen mit Puffärmeln, die ganzen Namen wird man sich nicht merken können. Natürlich werden es eine oder zwei der Musikerinnen in unser Kollektivgedächtnis schaffen, vielleicht ist auch Kate Nash dabei, die Konkurrenz der hübschen, Puffärmelchen tragenden Singer-/Songwriterinnen, die aus Großbritannien stammen und im sehr frühen dritten Jahrtausend nach Christi große Teile der europäischen Charts dominieren, ist allerdings gigantisch.

 

Kate Nash taucht – wie ihre Kolleginnen – ziemlich plötzlich auf und bringt alles mit, was eine vielversprechende Karriere erfordert. Ihr (noch) überschaubares Liedmaterial ist formidabler Pop, sie wird von der Presse gehätschelt, wobei sie die journalistische Zuneigung sowohl vom Boulevard als auch aus den gestrengen Redaktionen des Feuilletons erhält. Hinzu kommt, dass Kate Nash sich bereits zu ihrer ersten Veröffentlichung eine agile und vorzügliche Fangemeinde im Internet aufbaut, die in den einschlägigen Medien die Werbetrommel für ihr Idol rührt

 

1987 geboren, wächst Kate Nash in Harrow auf, einem Stadtteil im Nordwesten von London. Die Mutter kommt aus Irland, wo Kate Nash auch zur Welt kommt, die jedoch heute oft für ihren Cockney-Akzent gelobt wird (Cockneys ist ein Spottname für Londoner). Sie erhält früh Klavierunterricht, besucht eine katholische Schule etwas außerhalb von London, in Rickmansworth, erhält Gitarrenunterricht, absolviert die mittlere Reife mit Schwerpunkt Musik, beginnt mit 15 Jahren, Lieder zu schreiben – und bewirbt sich an einer Schauspielschule. An der Bristol Old Vic Theatre School wird sie allerdings nicht genommen; war eh die falsche Idee.

 

Zuvor ist sie an der BRIT School for Performing Arts und Technology eingeschrieben, was dazu führt, dass sie auf der beeindruckenden Liste derer geführt wird, die diesen Nabel der schönen neuen Musikwelt besucht haben, allerdings nimmt Kate Nash nicht am Unterricht teil. Es heißt, Kate Nash habe sich einen Fuß brechen müssen, um den Entschluss zu fassen, konsequent auf die Musikkarte zu setzen – und zwar an dem Tag, an dem sie die unerwartete Absage aus Bristol erhält. Sie schreibt neue Lieder, arbeitet altes Material auf, mit E-Gitarre und PC und tritt schließlich mit ihren Liedern in einer Bar zuhause in Harrow auf. Das ist Anfang 2006.

 

Kate Nash – MySpace

 

Der nächste wichtige Schritt ist eine eigene Internetpräsenz in ihrer simpelsten und einer ihrer effektivsten Formen: Kate Nash speist ihre Lieder auf MySpace ein – und weil sie damit berühmt wird, das ganze ohne Produzenten, Manager und Label bei ihr zu funktionieren scheint, muss man sie einfach mögen. Das ist so. Ihre Musik ist Popmusik, keinesfalls welche, die sich an irgendeinem vergangenen Musikzeitalter festkrallt und damit allein schon wieder progressiv. Vintage, ein Begriff, den man inzwischen kennen muss, der irgendwann einmal relativ präzise die Moden der mittleren vier Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts beschrieb, schließlich von der Verwendung gebrauchter Klamotten, über die Verwurstung verwester Kulturgüter hin zu einer Vintage-Kultur führte, ist bei Kate Nash, fast schon reaktionär, allein die Kleidung, die sie in Secondhand-Shops bezieht. Vielleicht manchmal sind es noch ein bisschen, ein großes bisschen die 80er, die man ihrer Musik …

 

„Nicest Thing“ ist das entscheidende Lied, mit dem sie ihre MySpace-Präsenz füttert. Lily Allen, gerade selbst erst ein bisschen prominent, beschwört wiederholt öffentlich die große Zukunft ihrer Kollegin, setzt sie auf ihre Freundesliste – und mit ihr besuchen unglaublich viele Menschen Kate Nash. Lily Allen besorgt Kate Nash einen Manager, Kate Nash findet mit dem Londoner Label Moshi Moshi das perfekte Unternehmen, um eine skurrile, limitierte Underground-/Indie-Single herauszubringen und tritt vornehmlich dort auf, wo junge, engagierte Künstler allein der Kunst zuliebe sprechen und singen.

 

Im Februar 2007 erscheint „Caroline´s A Victim“, die erste Veröffentlichung, ein Lied, das (auch für Kate Nashs Verhältnisse) ungewöhnlich schräg schleppend und scheppernd daherkommt; weil sie sich in Kreisen der gerade noch populären Antifolk-Bewegung aufhält und auf elektronische Beats setzt, wird Kate Nashs Musik schon mal als Elektro-Folk bezeichnet. Auch OK. Das Video zu Caroline´s A Victim“ wird von Kinga Burza gedreht, einem Polnisch-Australischen Videokünstler, der in der neuen britischen Musikszene sein Glück zu machen versucht und – obwohl das Lied selbst aus dem Oeuvre der Künstlerin heraus sticht – viel zum Image (also Image und Image) Kate Nashs beiträgt. Alles riecht nach künstlerischer, intellektueller Selbstbestimmung, Underground-Attitüde etc. Kate Nash unterschreibt bei einem Arm der Universal Music Group …

 

Kate Nash – Made Of Bricks

 

… bei Fiction Records, dem The Cure-Label, das zu Polydor gehört, keinesfalls schlechte Namen. Die B-Seite der Vinyl-Single, „Birds“, passt besser zu dem, was nun folgt. Oft lediglich behutsam instrumentierte, hübsche Popsongs, gelegentlich aufgebrochen durch Tracks mit Synthie-Untermalung, Kate Nash scheint vor nichts Halt zu machen. Selbst die derzeit so populären satten Bläser finden sich – zwar etwas einsam – im wundervollen „Pumpkin Soup“.

 

„Foundations“, die erste Single, kommt im Juni 2007 auf den Markt, wie umfangreich das Songmaterial ist, dass Kate Nash bereits zur Verfügung steht, beweisen Lieder wie „Habanera“ oder „Navy Taxi“, die, obwohl ganz und gar wunderbar sind, nicht auf das Debütalbum kommen. Irgendwie ist jedes Lied für Kate Nash ungewöhnlich, so auch „Foundations“. Das treibende Popstück ist am ehesten das, was man von einer herausragenden 19jährigen Künstlerin erwartet. Sie singt irgendetwas Freches über Beziehungen und sieht im Burza-Video ganz und gar frech und bezaubernd aus.

 

Nachdem die Single auf Platz zwei der UK-Charts steht, beeilt man sich, das Album rasch herauszubringen. Im August 2007 erscheint „Made Of Bricks“ und steht direkt auf dem ersten Platz der Album-Charts. Ein herausragender Erfolg, Kate Nash tourt durch Großbritannien, im Oktober erscheint „Mouthwash“, die nächste Single, „Pumpkin Soup“ im Dezember, im selben Monat gibt es auch das Debütalbum in Deutschland, im März 2008 die Single „Merry Happy“.


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