ELIXIC on Facebook    ELIXIC on Twitter
 Musik Portal - ELIXIC Startseite   NEUE SONGS       LEXIKON       BIOS       ELIXIC.TV
POP   DANCE   ELECTRO   HIPHOP-RNB   ROCK   JAZZ   FOLK
Musik Mp3 Portal Elixic

Kylie Minogue
Kylie Minogue Foto © by EMI

 Kylie Minogue 

 Zum Thema
Alle News zu Kylie Minogue

 Fotos
Kylie Minogue Bild 3253  Kylie Minogue Bild 3252  Kylie Minogue Bild 3251  Kylie Minogue Bild 3250  Kylie Minogue Bild 3249  Kylie Minogue Bild 3248  Kylie Minogue Bild 3247  
 Alle Fotos und Bilder von Kylie Minogue
 Downloads

Die Karriere von Kylie Minogue ist erstaunlich. Sie zieht sich inzwischen über drei Dekaden und ist unglaublich abwechslungsreich; einem rasanten Aufstieg als Seriendarstellerin und Popsängerin folgt ein langer, beschwerlicher Kampf der Sängerin darum, als Künstlerin Anerkennung zu erlangen. Diesen entscheidet sie nach vielen Jahren für sich, dann muss sie allerdings ihre Kräfte für die Bekämpfung einer schweren Erkrankung mobilisieren. Die hat sie – so sieht es zumindest aus – vorerst besiegt, womit ihr eine rosige Zukunft als allseits anerkannter Weltstar bevorsteht, der sich erstaunlich jugendlich gehalten hat. So jung und frisch scheint Kylie Minogue, dass sie an unseren Erwartungen nun wiederum eigentlich nur scheitern kann.

 

Kylie Ann Minogue wird 1968 in Melbourne geboren. Ihre Mutter Carol Jones ist Tänzerin, das musische Talent ist ihr quasi in die Wiege gelegt. Kylie und auch ihre jüngere Schwester Danii zieht es ungewöhnlich früh vor die Kameras und Mikrofone. Kylie Minogue ist ein australischer Kinderstar. Sie tritt bei Talentshows im Fernsehen auf, wird jedoch zunächst als Seriendarstellerin gebucht. Der Aufstieg beginnt in der Soap „Neighbours“. Die Fernsehserie, die seit 1985 bis heute mit einer kleinen Unterbrechung läuft floppt in ihrem ersten Jahr, wird jedoch mit einer jüngeren Besetzung und unter neuer Leitung fortgesetzt. Zu dieser jüngeren Besetzung gehören 1986 Kylie Minogue und Jason Donovan. Die beiden sind so was wie Timberlake und Spears vor 20 Jahren. Ein Traumpaar, auf das kaum jemand eine erfolgreiche Zukunft gewettet hätte. Gerade Kylie dürfte eine Hoffnung für all jene sein, die klein und banal beginnen müssen – und sich eine Wahnsinnskarriere erträumen.

 

Noch im ersten Jahr wird die Serie auf BBC One in England ausgestrahlt – und zum Erfolg. Es ist keiner dieser Erfolge, die versteckt im Feuilleton beklatscht werden, sondern einer der Erfolge, die aus dem Fernseher kommen und die Zuschauer wie Roboter in festgelegten, beruhigenden Intervallen in ihre Fernsehzimmer zieht. Kylie Minogue ist ein Weltstar unter der Sonne der Queen und gerade einmal volljährig.

 

Kylie Minogue - Zur Musik

 

Bei einer Benefizgala in Melbourne tritt Kylie Minogue 1987 mit dem Titel „The Loco-Motion“ auf. Das Lied ist ein amerikanisches Stück von 1962, mit dem bereits Little Eva und 1974 Grand Funk Railroad Chart-Erfolge verbuchen. Das australische Label Mushroom Records nimmt die Seriendarstellerin unter Vertrag und veröffentlicht mit ihr „Locomotion“. Es wird in Australien der erfolgreichste Hit der 80er Jahre. Für das Debütalbum wird eine Zusammenarbeit mit den Londoner Produzenten Stock, Aitken & Waterman vereinbart, die in der Folge auch mit Jason Donovan produzieren. „I Should Be So Lucky“ wird für Kylie Minogue geschrieben.

 

Das Debütalbum „Kylie“ erscheint im Sommer 1988. Es ist tanzbar, zeitgemäße Popmusik, neben den beiden genannten Singles wird auch „Got To Be Certain“ zum Hit. Es ist das Jahr von Kylie Minogue. Mit 7,8 Millionen Verkäufen verbucht sie den Kassenschlager des Jahres. In Nordamerika läuft es zunächst nicht so wahnsinnig gut. Der Erfolg erscheint ausreichend, um 1989 die Schauspielerei bei „Neighbours“ sausen zu lassen.

 

Im Oktober des Jahres erscheint „Enjoy Yourself“. Es ist längst nicht mehr so erfolgreich wie sein Vorgängeralbum, in Erinnerung bleibt vor allem „Espacially For You“, das Duett mit Jason Donovan. Obwohl die Produzenten aus London bereits eine Unmenge von bekanntem Schrott produziert haben, ist Kylie ab diesem Zeitpunkt bereits ihr beständigster und größter Erfolg. Das Image der Produzenten färbt auf die Newcomerin ab, die Sachen, die sie zu singen bekommt, sind allerdings auch keine richtig guten Gegenargumente. Im Übrigen muss der Verlauf der Karriere in diesem Moment nach einem klassischen Three-Hit-Wonder gerochen haben, die Liebe der englischen Serienfans besteht zwar noch, aber bereits in Kontinentaleuropa flacht sich der Erfolg ab. 1989 ist sie in „The Delinquents“ auf der Leinwand zu sehen und hat mit dem Titeltrack des Soundtracks „Tears On My Pillow“ einen ersten Platz in den UK-Charts.

 

Die frühen 90er sind eine Zeit, in der Freunde von Kylie Minogue gewöhnlich einen Schnitt machen. Der Schnitt soll einen Zeitpunkt markieren, an dem die Sängerin offensiv nach Eigenständigkeit zu streben beginnt. Es sind in der Tat Jahre des Umbruchs. Mit dem dritten Album „Rhythm Of Love“ von 1990 läuft der Kontrakt mit Stock, Aitken & Waterman aus. Es gilt, Eigenständigkeit zu unterstreichen, im Dance-Bereich gibt es gerade in Europa neue Entwicklungen, die vielleicht nicht schön, aber enorm erfolgreich sind und Minogue lässt sich bei einigen der (hinteren) Titel auf dem Album als Autorin einschreiben. Das Album soll clubsoundkompatibel sein, die Absatzzahlen brechen nun jedoch zunehmend ein, während das Album, mehr noch „Let´s Get To It“ von 1991 gut besprochen wird – und zumindest Stock und Waterman weiterhin ihre Finger in der Produktion haben. Der wichtigste Beleg für den Schnitt, den Kylie Minogue macht, ist die Best-Of-Veröffentlichung, die 1992 erscheint; und das folgende Album.

 

Kylie Minogue - Schnitt

 

Im Oktober 1994 gibt es das neue erste Album „Kylie Minogue“ bei Deconstruction. M People steuern Arbeiten bei – ebenso wie die Pet Shop Boys. Mehr Symbolik geht kaum noch. Es folgen zwei Hollywoodproduktionen, die Schlagzahl der Alben verlangsamt sich dramatisch, dafür verlässt sie an der Hand von Nick Cave für dessen Album „Murder Ballads“ ihren angestammten Pop-Dance-Bereich. Für „Impossible Princess“ bzw. „Kylie Minogue“ von 1998 (der Tod von Prinzessin Diana funkt in das geplante Veröffentlichungsdatum und den Titel) lässt sie sich von Billy Childish inspirieren und teilweise von den Manic Street Preachers helfen, schreibt die Sache im Wesentlichen jedoch selbst. Und das Album floppt. Lediglich in Australien, wo sie heiß und innig geliebt wird, wird auch das gekauft.

 

In der Folge stürzt sie sich in Kooperationen, arbeitet etwa mit Towa Tei und wiederholt den Pet Shop Boys. Sie ist weiterhin als Schauspielerin aktiv und arbeitet an einer Kampagne mit H&M. Sie wechselt zu Parlaphone (EMI) und lässt sich für „Light Years“ (2000) unter anderem von Paula Abdul und Robbie Williams unter die Arme greifen. In Großbritannien ist sie damit direkt wieder ganz oben in den Charts, in vielen Ländern erarbeitet sie sich wieder kommerziellen Erfolg.

 

„Fever“ von 2001 ist ihre endgültige Wiedergeburt. Erstmals vereint sie in vielen Ländern Lob der Kritiker mit hohen Chartplatzierungen. Mit „Can\'t Get You Out Of My Head“ erhält sie Brit-Awards, füllt Hallen, ist plötzlich Stilikone, wird nahezu in jedem erdenklichen Medium rauf- und runtergespielt und sogar in den USA zum Megastar. Es folgt 2003 mit „Body Language“ ein stabiler Erfolg, wenn man bedenkt, dass „Fever“ niemals zu toppen gewesen wäre.

 

2005 wird bei ihr ein bösartiger Tumor entdeckt. Fotos von der chemotherapierten Kylie Minogue gehen um die Welt. Sie übersteht die Krankheit, kehrt noch 2006 auf die Bühne zurück. Es folgen weitere Produkte aus dem Hause Minogue, zum Beispiel eine Dokumentation, eine Comeback-DVD, eine Kylie-Ausstellung, eine Bademodenkollektion, ein Kinderbuch und Parfums. Absatz, Ehrungen, soziales Engagement und Resonanz zeigen deutlich: die Rückkehr von Kylie Minogue wird herbeigesehnt.

 

Im November 2007 erscheint „X“.


Suche
ANZEIGE
Kylie Minogue
facebook
Newsletter
Nichts mehr verpassen und alle TOP News per Mail erhalten. Einfach E-Mail Adresse eingeben:
we say yes
Surfmusik.de bietet eine umfangreiche Sammlung an Web-Radios.
Du bist hier: MP3 Musik > Musiker Star Porträts > Kylie Minogue
  Impressum        AGB        Kontakt        Mediadaten        Presse