
Lena Meyer-Landrut Foto © by Sandra Ludewig / Universal Music 2011
Lena Meyer-Landrut
Unser Star für Oslo
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Donnerstag, 18. März 2010
„Satellite“ – das Feuer brennt. Bis Ende Mai müssen wir es wach halten …
Es läuft gut für Lena Meyer-Landrut. Zumindest hier. Die deutsche Kandidatin für den Eurovision Song Contest 2010 verzückt, polarisiert und hinterlässt nach Interviews ARD-Moderatoren, die sich plötzlich ganz hip vorkommen. Es gibt wütende Gesangsexperten und Silbermond-Fans, die nach Fehlern suchen und die Qualitäten der Lena Meyer-Landrut nicht erkennen, harte Kerle, die ganz verliebt sind, verzückte, kreischende kleine Mädchen und britische Buchmacher, die "Satellite", das Lied für den Wettbewerb (und natürlich auch die Kandidatin), schon auf Platz 5 sehen. Die Buchmacher sind mal wieder zu optimistisch.
Die Show "Unser Star für Oslo", die die ARD und Pro7 gemeinsam erarbeitet und umgesetzt haben, hat genau das erreicht, was wichtig ist: eine Sängerin ist gekürt worden, die von der Öffentlichkeit emotional zum Wettbewerb begleitet wird. Das hier ist kein Versuch, irgendwoanders gut anzukommen, das hier ist die Kandidatin, die in Deutschland von irgendeiner Mehrheit gegenüber irgendeiner anderen Kandidatin für besser befunden wurde. Am Ende dürfen die Kommentatoren wieder beleidigt sein, jetzt überwiegt die Vorfreude. Und die ist groß: Lena Meyer-Landrut hat zwischenzeitlich die drei ersten Plätze der wichtigen deutschen Downloadcharts belegt, und "Bee", "Satellite" und "Love Me" gibt es bereits als Mini-CD zu kaufen. Der Eurovision Song Contest, zumindest das große Finale, findet am 29. Mai statt. Bis dahin sollte das Feuer brennen ...
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