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Luis Miguel
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Luis Miguel Gallego Basteri ist ein mexikanischer Megastar, ein Crooner, ein Experte des Latin Pop (auch des Bolero und Mariachi) ein brillanter Charmeur auf den großen Bühnen, der die Mädels zum Kreischen bringt und dessen Popularität in Nordamerika und im spanischsprachigen Raum so gigantisch ist, dass verwundert, wie wenig davon lange Zeit hier ankommt. Luis Miguel hat einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, etliche Grammys in der Tasche, dutzende Millionen Tonträger abgesetzt und löst eine kleine Staatskrise in Mexiko aus, als herauskommt, dass er nicht in Veracruz, am großen Golf, wo er aufgewachsen ist, sondern in Puerto Rico das Licht der Welt erblickt hat.

 

Die Eltern, beide recht früh verstorben, sind der Sänger Luisito Rey, ursprünglich aus Cádiz in Spanien und die Schauspielerin Marcela Basteri aus der Marmorstadt Carrara in Italien. Angeblich erzieht der Vater bereits den dreijährigen Luis Miguel zum Entertainer, indem er ihn mit Filmen und Konzertaufnahmen Elvis Presleys füttert. 1981 nimmt Luis Miguel sein erstes Album „1+1=2 Enamorados“ auf und tourt damit erstmals durch Südamerika.

 

Nebenbei singt er ein Duett mit Sheena Easton ein. Die Schottin versucht sich gerade mit einer spanischsprachigen Produktion, nach dem Lied „Me Gustas Tal Como Eres“ folgen kleinere Filmproduktionen, in denen Luis Miguel Erfahrung als Schauspieler sammelt. 1985, also mit 15 Jahren, nimmt er am San Remo Music Festival teil, einem berühmten Sängerstreit. Luis Miguel wird zweiter, Vorletzter wird im selben Jahr Zucchero mit der Randy Jackson Band.

 

1987 wechselt Luis Miguel nach immerhin acht Alben von einem Ableger der EMI in Mexiko zur Warner Music Group, ein wichtiger Schritt. Er wechselt das Management, das heißt, er wirft den Vater raus und beginnt, mit Juan Carlos Calderón zu arbeiten, einem alten Hasen im Musikgeschäft aus Santander, der 1973 den spanischen Beitrag für den Grand Prix d´Eurovision de la Chanson („Eres tú“, vorgetragen von Mocedades) schrieb. Von nun an regnet es Millionenseller. Während sich das erste Album mit neuer Mannschaft, „Soy como quiero ser” (Juli 1987) bereits vortrefflich verkauft, ist Busca una mujer” ein riesiger Erfolg nicht nur in Mexiko, sondern auch um Mexiko herum und La inconditional” wird ein richtiger Hit.

 

Luis Miguel ist einer der Künstler die in kurzen Abständen und sehr regelmäßig neue Produktionen nachschieben; wenn er sich heute zwei Jahre zwischen zwei Alben nimmt, dann ist das viel Zeit. Die 90er lassen ihn zu dem werden, der er heute ist, der Crooner, der in seinem Publikum Damen sitzen hat, die fast wahnsinnig nach ihm sind, der nicht einfach eine Ballade vorträgt, sondern sie zelebriert, der eine Geschichte vorweg erzählt, sich ins (blonde) Haar fasst und sich dann noch einmal ins (zumindest oft blonde) Haar fasst. „20 Años”, das Album von 1990, wird allein in der ersten Woche 600000 Mal verkauft. „Romance“, das folgende Album, ist mit 15 Millionen Verkäufen das bisher erfolgreichste des Sängers. Luis Miguel nimmt sich den Bolero, mexikanische Klassiker, und gewinnt.

 

Der Mann bedient beständig wie kaum ein anderer seine Hörerschaft. „Aries“ (1993) ist noch so ein Album, im selben Jahr wird Luis Miguel von Frank Sinatra gebeten, an der Produktion zu „Duets II“ teilzuhaben (was er natürlich macht). Am allerbesten laufen einfach die Bolero-Nummern, „Romances“ (1997) ist dafür ein gutes Beispiel, der Sänger erhält einen World Music Award, einen Grammy und schießt recht weit hoch in die Billboard-Charts. So geht es einfach weiter, Luis Miguel jagt von Erfolg zu Erfolg, erhält die großen Ehrungen, füllt die großen Hallen, und zwar nicht nur daheim, sondern auch im Norden, im Süden und in Europa. Prinz Felipe schmeißt in Spanien für ihn Partys, er füllt das 15000 Menschen fassende National Auditorium in Mexiko Stadt 30 Mal hintereinander. Warum man von dem Mann hier kaum etwas hört? Keine Ahnung. An der Musik kann es eigentlich nicht liegen, denn es liegt nie an der Musik.


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