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Madonna
Madonna Foto © by Warner Music

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Madonna Louise Veronica Ciccone erblickt am 16. August 1958 das Licht der Welt. Im Alter von fünf Jahren verliert sie ihre Mutter. „Little Nonny“ – so wird die junge Madonna von ihren Verwandten genannt – wird zunächst unter eben jenen herumgereicht. Als der Vater erneut heiratet, steht sie im Regiment ihrer Stiefmutter. Früh muss sie Verantwortung für ihre sieben jüngeren Geschwister übernehmen und absolviert neben der strengen katholischen Highschool ihren ersten Tanzunterricht. Es folgt eine Tanzausbildung an der University of Michigan und die Flucht in das Substrat der großen weiten Welt (New York).

 

Madonna - Ihr Weg: Tänzerin, Pinup, Musikerin

 

Zunächst versucht sich Madonna als Tänzerin, muss aber bald einsehen, dass sie damit allein nicht Fuß fassen wird. Schließlich gründet sie mit Dan Gilroy zusammen „The Breakfast Band“, in der sie – nach einem Ausflug ans Schlagzeug – hinter dem Mikrofon steht. Die Gruppe bleibt erfolglos und Madonna wechselt ins Filmfach: sie spielt in dem Softporno „A Certain Sacrifice“. Während sie als Nacktmodell posiert, entstehen Aufnahmen, die später im Playboy veröffentlicht werden. Obwohl sie noch weit von ihrem heutigen Ruhm entfernt ist, ist in dieser frühen Phase ihres künstlerischen Schaffens eine Kernkompetenzen angelegt, die ihre spätere Bedeutung als Popikone begründet: ihre künstlerische Variabilität.

 

The Rising of Madonna

 

Mit Sire Records aus dem Mutterschiff der Warner Bros. veröffentlicht Madonna – zunächst als afroamerikanische Popqueen gehandelt – 1983 die Single „Everybody“. Der erste Erfolg geht 250000 mal über den Ladentisch und das Fräulein aus Michigan greift zu den Sternen. Madonna, sexualisierte Kunstfigur wird zum Programm, die LP „Madonna“ noch im selben Jahr produziert. Große Namen stoßen auf Madonna und ihnen stößt das zumeist übel auf. Selbst die hochherrschaftliche New York Times nimmt sich ihrer an – was in ihr stand, darf heute verschwiegen werden. Was gilt: Madonna polarisiert.

 

Und sie macht sich in der amerikanischen Popkultur des ausgehenden 21. Jahrhunderts breit. Gerne wird von einer „Gnadenlosigkeit“ in den Vermarktungsstrategien geschrieben. Fest steht: sie übt sich in vielen Berufsfeldern und Genres. Auch wenn ihre ersten Gehversuche – ähnlich denen im Musikgeschäft – zunächst verrissen werden, ihr Name wird zunehmend zu einem Erfolgsgaranten. Immer wieder modifiziert sich Madonna, die Kunstfigur, schafft so Trends, verliert Anhänger, gewinnt vor allem aber neue.

 

Madonna - Gesang, Schauspielerei

 

Das Feld, auf dem sie lange Zeit als absolut gescheitert gilt, ist die Schauspielerei. Dass sie eine untalentierte Actrice sei, der schon einmal das Scheitern einer Produktion an den Kassen angelastet wird, darf in keinem ausführlichen Madonna-Artikel fehlen. Fakt ist: ihre Filmographie ist beeindruckend. In den 80er Jahren hat sie tatsächlich mehrfach in mäßigen Komödien gespielt – vielleicht, weil es beste Hollywoodtradition ist, große Frauen in Albernheit klein zu kriegen. Die Namen ihrer Schauspielerkollegen sind beeindruckender. Einen, den großen Sean Penn, hat sie sogar geehelicht. Mit „Evita“ – einem Musical, in dem Madonna die vom Volk vergötterte Gattin eines Diktators gibt, räumt sie weltweit an den Kinokassen ab. Mehrfach wirkt sie auch am Theater, wobei sie für ihre Rolle in „Up for Grabs“ 2002 sogar einen Publikumspreis erhält.

 

Madonna - Gesang, Schauspielerei, Label

 

1992 gründet Madonna „Maverick“, die Produktionsfirma, die ihr in den nächsten Jahren größtmögliche Unabhängigkeit bieten soll. Ihr Album „Erotica“, Teil eines Konvoluts an Veröffentlichungen, ist markantes Merkmal dieser neuen Unabhängigkeit. „Maverick“ dient nicht nur der Wandlung Madonnas, auch andere Künstler profitieren davon. Alanis Morisette, die Deftones oder The Prodigy

 

... Madonna - …Filme, Label, Bücher

 

Madonnas „Erotica“ ist ihr erstes Album, das mit der Jugendschutzplakette des US-Marktes geadelt wird. Die Musikvideos zu „Erotica“ sind explizit…Zum Konzept des Albums gehört, dass in jedem Lied eine andere Variante menschlicher Sexualität thematisiert wird, ein Bildband („Sex“) mit ferkeligen Aufnahmen von Madonna und wahrscheinlich gehört die Häme, die sich kübelweise über Madonna ergießt, ebenso zum Konzept wie der weltweite Kassenerfolg. 2002 veröffentlicht Madonna ein Kinderbuch (weitere folgen). Ein Zeichen ihrer neuen Rolle, ihres Lebensumfeldes, zwei Bücher, zwei Themen, wie sie weiter kaum voneinander entfernt sein können, ein einziger Erfolg.

 

... Madonna Label, Bücher, Kinder

 

Im Oktober 1996 bringt Madonna ihr erstes Kind Lourdes Maria zur Welt. Während durch die Presse noch das Gekichere darüber verhallt, dass der Vater des Kindes der Fitnesstrainer Madonnas ist, nimmt sie sich voll und ganz ihrer Mutterrolle an, was in der Öffentlichkeit einem bewussten Imagewechsel gleichkommt. Im Jahr 2000 wird dieses Bild durch einen Sohn, Rocco Ritchie, und einen standesgemäßen Gatten, den englischen Regisseur Guy Ritchie, komplettiert… nicht ganz. Im Oktober 2006 adoptiert Madonna den einjährigen David in Malawi, woraufhin sich verschiedene Menschenrechtsorganisationen und der leibliche, von dem Kind getrennt lebende Vater zu Protesten formieren, weil sie in der blitzartigen Adoption einen Gesetzesverstoß sehen.

 

... Madonna - Bücher, Kinder, Glauben

 

Als seien diese ganzen Image- und Männerwechsel nicht genug – die provokantesten Positionen hat Madonna immer wieder in den Bilderwelten der Religionen eingenommen. Ein Psychoanalytiker könnte sicher gut erklären, in welchem Verhältnis die erotische Kunst Madonnas zu ihrer strengen, katholischen Erziehung steht. Hier sitzt keiner, das muss reichen: Madonna sucht immer wieder die Nähe der Religion und stößt orthodox gläubige Menschen dabei ab. Durch sie werden in den 80er Jahren Kruzifixe zu Modeaccessoires und sie tanzt vor brennenden Kreuzen in dem Video zu „Like a Prayer“. Im Sommer 2006 ereifern sich in Europa viele Gläubige über eine Kreuzigungsszene in der Show Madonnas (am Ende springt den christlichen Ultras sogar die Staatsanwaltschaft Düsseldorf zur Seite). Inzwischen Buddhistin, lernt Madonna (angeblich durch Sting) die Mystiklehre Kabbalah schätzen und heißt jetzt eigentlich Esther.

 

Madonna - Musik, verdammt!

 

Über kaum einen Künstler lässt sich so trefflich nicht über seine Kunst reden. Zum Beispiel darüber, dass sie sich öffentlich mit Britney Spears und Christina Aguilera geküsst hat, womit sie angeblich das Zepter der Popqueen an die beiden weitergegeben haben soll. Natürlich ist das Blödsinn. Niemand kann einfach ihre Position einnehmen, genauso wie Madonna schon sehr lange niemanden darstellen soll, sondern Trends verändert, Menschen beeinflusst, indem sie handelt. Und die Musik? Nun, mit der ist sie berühmt und reich geworden, sie hat einige Grammies gewonnen und den amerikanischen Traum gelebt. KANN Madonna überhaupt singen? Während heute bei jeder CD-Ankündigung ein Raunen durch den Blätterwald geht, musste sie lange um Aufmerksamkeit kämpfen und konnte sich dabei der Anerkennung für ihre Arbeit oft nicht gewiss sein. Das ist heute anders: sie kann sich vor Lob kaum retten. Ihre Musikerkollegen scheinen allerdings schon lange auf die musikalischen Fähigkeiten Madonnas zu setzen. Produktionen mit Mirwais und Stuart Price von Zoot Woman sind nur zwei aktuellere Beispiele für Arbeiten Madonnas, die gemeinsam mit gestandenen Musikerkollegen entstanden sind. Früh schon sind Patrick Hernandez („Born to be alive“) und der Produzent Nile Rodgers auf das musikalische Talent Madonnas aufmerksam geworden. Später sind an ihren Produktionen Künstler wie Babyface und Björk beteiligt. Ja, sie kann singen; und während sie bereits eine Sex-, Pop-, und Stilikone des ausgehenden 20. Jahrhunderts ist, spricht vieles dafür, dass sie eben das für das beginnende 21. Jahrhundert sein wird.


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