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Modern Jazz
Modern Jazz ist ein vorwiegend im deutschsprachigen Raum gebräuchlicher Begriff für die Entwicklungen, die Jazz mit dem Entstehen des Bebop nimmt, weg von einer unterhaltenden Tanzmusik hin zur anspruchsvolleren Zuhörermusik, in die diverse Musikrichtungen eingeflochten werden und die wiederum viele Musikgenres beeinflusst.
Modern Jazz Geografie Ausgangspunkt sind die Jazz-Hochburgen der USA in den 40er bis 60er Jahren. New York ist so ein Brennpunkt der Jazz-Entwicklung, Charlie Parker und Miles Davis sind entscheidende Protagonisten des Modern Jazz. Modern Jazz Galaxie Swing ist tot, es lebe der Bebop! Ihn zeichnen unterschiedliche Entwicklungsstufen hin zum weitestgehend von festen Regeln befreiten Freejazz. Zunächst entledigt man sich festgelegten Harmoniefolgen, es ist lange ein Zwischending der unsinnigen Einordnungen ernster und unterhaltender Musik. Während die ernste Musik jene ist, die für professionelle Hörer, die Bescheidwisser, gespielt wird, hängt der unterhaltenden Musik der Ruf der Banalität an. Ende der 50er Jahre wird für viele das Ende des Modern Jazz mit der Entstehung des Free Jazz eingeläutet – eine höchst fragwürdige Sicht der Dinge, da die Moderne wohl nie aufhört zu existieren. Zum Modern Jazz – in seiner offiziellen Zeit – gehört vorwiegend sogenannter Mainstream-Jazz, mit Einflüssen des Cool Jazz, des Hard Bop (eine Stil der Westküste, mit mehr Soul-Einflüssen), Bossa Nova, Latin Jazz und viele weitere Kombinationen von Jazz mit unterschiedlichsten, europäischen, karibischen und südamerikanischen Einflüssen. Modern Jazz Geräte Gerade diese Einflüsse erweitern die mögliche Instrumentierung innerhalb des Modern Jazz ungemein. Selbst Blockflöten kommen zum Einsatz. Der Modern Jazz entwickelt seine eigenen Jazz-Standards, die bis in die frühen 60er Jahre reichlich entstehen. Modern Jazz Götter Diese Standards sind Grundlage vieler Jazz-Sessions, entwickelt von den Größen jener Zeit: dazu gehören die Chefs des Bebop, der Saxophonist Charlie Parker und der Pianist Thelonious Monk, der Trompeter Dizzy Gillespie, aber auch der Halbgott Miles Davis, ein Trompeter, Garant für eine größere Abstraktheit. Weitere wichtige Vertreter sind der Cool-Jazzer und Pianist Dave Brubeck, ohnehin ist Cool Jazz, als Weiterentwicklung des Bebop, ein wichtiger Bestandteil des Modern Jazz: der Saxophonist Paul Desmond, Unvergessen bleiben die Pianisten John Lewis, Oscar Peterson, der Saxophonist John Coltrane und der Musiktheoretiker George Russell. Modern Jazz Gegenwart und Zukunft Die Moderne ist ja nur schwerlich zu verbieten oder beenden. Deswegen wird man auch hier vermutlich dazu übergehen, die nachfolgenden Entwicklungen als Jazz der Postmoderne oder so ähnlich zu bezeichnen, und zwar einfach aus einer Hilflosigkeit heraus, die die Verwendung solcher Begriffe gebiert. Moderne (also aktuelle) Elemente bleiben Kombinationen mit anderen Musikrichtungen, das verstärkte Bauen auf die Kombination verschiedener (Welt-) Musikgenres. |
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