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Phoebe Killdeer kommt aus Paris, dort als Australierin zur Welt, sie lebt zeitweise in Spanien, lange in England, wird wiederum von Frankreich aus berühmt. Nouvelle Vague, also die Band, wird 2003 von Libaux und Collin gegründet, Phoebe Killdeer gehört zu jenen Sängerinnen, die das Projekt groß werden lassen.
Die Idee ist simpel: Hits der 80er werden von jungen Frauen neu eingesungen, aber in Stilen, die wesentlich weiter zurückgreifen. Der Kniff wird zum gigantischen Erfolg, vor allem weil die Bandgründer ein unfassbares Händchen bei der Wahl der richtigen Sängerinnen haben, Sängerinnen wie Phoebe Killdeer eben, die den alten Liedern ihren eigenen verwunschenen Charme einprägen.
Für die Sängerin bedeutet das zunächst nicht, dass sie selbst berühmt wird, sie wird allerdings als Studiomusikerin gebucht, arbeitet beispielsweise für Basement Jaxx und der Produzent Collin sorgt dafür, dass sie 2008 ihre eigenen Lieder zu einem Soloalbum zusammenfassen kann.
Phoebe Killdeer baut sich eine eigene Band auf, The Short Straws stehen ihr live und im Studio zur Seite, 2012 folgt dann „Innerquake“, ein zweites Album, das so wundervoll düster ist, dass es, da hat die BBC vollkommen Recht, einem Tarantino-Film vorzüglich stehen würde. |
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