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Rihanna
Rihanna Foto © by Camilla Akrans - Universal Music

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Rihanna ist eine der vielversprechenden Newcomerinnen der vergangenen Jahren, markante neue Stimme des R&B und zeigt sich auffallend ehrgeizig im Chartzirkus: Rihanna. Vor allem das letztgenannte Merkmal ist erstaunlich. Noch verdammt jung, begnügt Rihanna sich nicht mit einfacher Bissigkeit gegenüber Kolleginnen oder damit, dass sie sich im schlammigen Pit des Boulevards suhlt. Rihanna stellt sich in die Nachfolge von Größen wie Madonna – und wo sie nicht entsprechend behandelt wird, fordert Rihanna es eben ein.

Robyn Rihanna Fenty kommt am 20. Februar1988 in Saint Michael auf Barbados zur Welt. Der Vater Robert ist Insulaner, die Mutter Monica Fenty kommt aus Guyana, zudem hat Rihanna zwei jüngere Brüder. Rihanna absolviert die üblichen Schulen und geht schließlich auf die Combermere School in Waterford, die älteste Schule der Insel aus dem 17. Jahrhundert, die sich unter anderem auf die musikalische Ausbildung ihrer Schüler spezialisiert hat. Hier gründet Rihanna mit Klassenkameradinnen ein Poptrio und stärkt ihr Selbstbewusstsein, indem Rihanna einen schulinternen Schönheitswettbewerb gewinnt.

Gerade 15 Jahre alt, wird Rihanna Evan Rogers vorgestellt. Dieser macht gerade Urlaub auf der Trauminsel und ist im richtigen Leben gemeinsam mit Carl Sturken in New York Musikproduzent und Songschreiber. Die beiden haben bereits eine Reihe von Karrieren angeschoben, zumindest einen Beitrag dazu geleistet. Zunächst heimsen sie Anfang der 90er Jahre als Rhythm Syndicate in den USA etwa zwei Achtungserfolge ein, spezialisieren sich dann jedoch auf Tätigkeiten im Rücken der Künstler. Sie schreiben für vergessene Girlbands (z.B. Eternal) und vergessene Boygoups (z.B. 911) und haben damit erste Charterfolge in England; megaflache Sachen. Immerhin eine Eintrittskarte ins große Geschäft, Sturken und Rogers arbeiten in der Folge für Boyzone, `N Sync, das Debütalbum von Christina Auguilera, das von Jessica Simpsons, Emma Bunton und und und.

Nun ist dieser sagenhaft erfolgreiche Produzent, Texter und Komponist auf der Insel, auf der er eigentlich nur die Seele baumeln lassen möchte. Ihm wird die seinerzeit angeblich schon sagenhaft beeindruckende, blutjunge Rihanna vorgestellt. Man kann sich das prima vorstellen: ein US-Amerikaner „auf Urlaub“, der erzählt, er sei ein erfolgreicher Produzent – das ist Rihanna möglicherweise nicht das erste Mal passiert. Rogers scheint glaubwürdig zu sein, denn Rihanna schließt sich ihm an. Wie kommt es aber, dass trotz der schlimmen Vergangenheit der Produzenten nicht einmal das Debüt der Sängerin völlig verdammungswürdig schlecht und in die Binsen gehauen wird?

Jay-Z

Ganz einfach, sie machen dann eben doch nicht die entscheidenden Schritte. Man muss ihnen zugute halten, dass sie ein Dutzend Songs mit Rihanna produzieren und die Sängerin mit ihrem Tape dann auf Wanderschaft schicken. Ende 2004 wird Roc-a Fella Records von Def Jam übernommen. Der Roc-a Fella-Gründer Jay-Z wechselt als Geschäftsführer in das neue Mutterschiff – ein damals viel beachteter Coup, der Rapper Jay-Z hat eine heiße Zeit hinter sich. Nach seinem Rücktritt von der Bühne und dem Rücktritt davon, ungeheuren Erfolgen mit Linkin Park, dem Bruch mit R. Kelly im Madison Square Garden und einer daraufhin folgenden 75-Millionen-Dollar-Klage verwaltet er nicht einfach das traditionsreiche Hip-Hop-Haus, sondern startet eine Qualitätsoffensive. Er bringt The Roots dazu, zu unterschreiben, legt eine uralte Fehde mit Nas bei – und verpflichtet ihn, arbeitet an den Musikerkarrieren von den ehemaligen Drogenhändlern Young Jeezy und Rick Ross, gegen die die ganzen restlichen Hobbygangster Weisenknaben sind.

Eine seiner ganz frühen Amtshandlungen ist jedoch die Verpflichtung Rihannas. Einige sprechen von seinem ersten Signing überhaupt. Mit ihrem Tape von Rogers und Sturken auf Promotiontour geschickt, sitzt Rihanna – nach eigener Aussage ziemlich nervös – im Foyer von Def Jam und versucht irgendwie die Zeit und ihre Unruhe totzuschlagen. Jay-Z lässt Rihanna nicht mehr los und handelt mit ihr den ersten wichtigen Kontrakt aus. Das geschieht im Februar 2005.

Rihanna - Music Of The Sun

Ende August 2005 erscheint das Debütalbum „Music Of The Sun“. Rihannas Stimme hebt sich wohltuend unverkennbar von all dem R&B-Gedöns ab. Und zwar überall. Rihanna kann sie recht flexibel einsetzen, und obwohl das gesamte Album von karibischen Klängen durchsetzt ist und damit natürlich auf die Herkunft der Sängerin rekurriert, ist Rihanna ausgerechnet dann am stärksten, wenn sie einen Tick mehr auf die R&B-Karte setzt. Das Album wird von einer etwas belanglosen Ballade abgerundet, und weil der kanadische Rapper und Reggae-Afficionado Kardinal Offishall bei einem weiteren Track seinen Beitrag leistet, bietet das Album einfach alles, was im neuen Jahrtausend Geld bringt. „Music Of The Sun“ ist ein aufwändig produziertes Debüt, das zeigt, wie das Label und sein Chef auf die Karte Rihanna setzen – und das wiederum zahlt sich aus.

Es ist vor allen Dingen die Nummer „Pon De Replay“, die hängen bleibt. Sie passt einfach, ist die erste Single, in dem Video geht Rihanna in einen langweiligen Club und macht ihn weniger langweilig. Das Album verkauft sich weltweit etwa 1000000 Mal, die Single „Pon De Replay“ etwa 4000000 Mal, landet in etlichen Ländern in den TOP 10 und wirbelt in den USA nicht weniger als fünf Chartvarianten durcheinander.

Rihanna - A Girl Like Me

Im April 2006 erscheint das zweite Album „A Girl Like Me“. Die erste Single heißt „S.O.S. (Rescue Me)“, und arbeitet sich an Soft Cells „Tainted Love“ ab. Auch weil es von Nike in eine Werbekampagne eingebunden wird, steigert sich die Popularität Rihannas ungemein. Das Album vervierfacht seinen Ertrag gegenüber dem Vorgängerprodukt, und während die wichtige erste Single beim ersten Album die TOP 10 geentert hat, sind es nun die ersten Plätze, die vermehrt erobert werden. Diesmal ist auch eine zweite Nummer dabei, die als Single nicht minder erfolgreich ist als „S.O.S. (Rescue Me)“: „Unfaithful“. Hierbei handelt es sich um eine wahnsinnig schmierige Ballade, wenn man nicht auf den Text hört. Es müssen viele (vor allem Mädels) das ganze Ding für sich geklärt haben, denn in der Folge wird „Unfaithful“ in allen möglichen Casting-Shows übermäßig strapaziert. Wer sich das (zumindest teilweise) gegeben hat, wird begriffen haben, dass Rihanna eine recht gute Sängerin ist.

Rihanna - Good Girls Gone Bad

Rihannas Erfolg ist gewaltig, er steigert sich, und auch mit dem folgenden Album geht es noch ein Stückchen aufwärts. „Good Girls Gone Bad“ erscheint im Juni 2007. Auch wenn die Verkaufszahlen seines Vorgängers wohl nicht mehr erreicht werden, schlägt wiederum die erste Single „Umbrella“ ein. Jay-Z ist mit ihr und Mary J. Blige verflucht wahrscheinlich den Tag, an dem die Gelegenheit zuzugreifen vorbeigeflogen ist. „Umbrella“ wird vermutlich ewig mit dem Namen Rihanna verbunden sein (im Guten wie im Schlechten) – und das Video, ach, herrje, kennt ja eh jeder.

Nun geht es weiter. Es kann eigentlich nicht lange dauern, bis das nächste Album vonRihanna veröffentlicht wird. Wer von der Stimme Rihannas nicht genug bekommt, kann sich an ihren zahlreichen Kollaborationen schadlos halten: Arbeiten mit Leuten wie Sean Paul, Nicole Scherzinger, Elephant Man, Ludacris,…


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