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Es ist doch wirklich schön, dass es Typen wie Roger Cicero gibt. Typen also, die ihren Weg gehen, auch wenn der durch schwieriges Terrain führt, da noch keiner war oder schon lange nicht mehr. Aber irgendwie ist ihm das ja in die Wiege gelegt worden.
Roger Cicero ist Jahrgang 1970. Sein Vater Eugen war ein Starpianist, ein Jazzer, der sich über die heilige Klassik hergemacht hat und dabei gewann. Roger steht schon als Kind auf Bühnen. Er lernt an mehreren Instrumenten, singt leidenschaftlich und wird klassisch ausgebildet, bricht irgendwann das Gymnasium ab, weil sein Weg ja eh feststeht.
Er studiert in Trossingen am Trosselbach, später im holländischen Hilversum und auf der Bühne, wie man Menschen in seinen Bann zieht. Roger Cicero ist ein Arbeiter, kommt mit irrsinnig vielen großen Kollegen in Kontakt, gründet 2003 sein eigenes Quartett und weil er deutschprachigen Swing neu belebt, braucht er irgendwann eine kleine Bigband.
2005 erscheint sein erstes Soloalbum „There I Go“, sein Durchbruch folgt dann ein Jahr später mit „Männersachen“. Matthias Haß und Frank Ramond gehören zu seinen Produzenten, er tritt beim Eurovision Song Contest 2007 für Deutschland an (dort steht man nicht auf deutschsprachigen Swing, das gibt’s auch), er tritt in Filmen auf, wechselt immer mal wieder mit Kollegen die Genres aus und 2012 fährt der DFB mit seinem „Für nichts auf dieser Welt“ zur Fußball-EM. surftippsCD Reviews von Roger Cicero findet Ihr auf CDSTARTS.de |
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