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Sabrina Setlur
Sabrina Setlur Foto © by 3-p

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„Die Rinder, der Wahn …“ Sabrina Setlur ist nicht weniger als die erfolgreichste deutsche Rapperin der 90er Jahre. Das ist etwas Besonderes, auch wenn der Konkurrenzdruck in diesem Bereich nicht allzu groß ist. Sicher gibt es noch andere, durchaus in Erinnerung gebliebene Acts, denken wir an Tic Tac Toe oder Young Deenay, Vergleiche sind allerdings unwürdig und sollen die letzte Unverschämtheit in Richtung Setlur bleiben. Obwohl – wie auch Young Deenay hat Sabrina Setlur die phänomenale Karriere eines Mannes angestoßen. Durfte für erstgenannte 1998 der gute Sasha singen, hilft die zweite keinem geringeren als Xavier Naidoo ins Geschäft, und zwar 1997, das Lied heißt „Freisein“.

 

Noch etwas ist untrennbar mit der Frankfurterin Sabrina Setlur verbunden: das Rödelheim Hartreim Projekt (RHP) von Moses Pelham, die (wievielte?) Frankfurter Schule, eine Weile zumindest in den Charts das maßgebende Gegengewicht zu den Spaßmachern aus Stuttgart und später Hamburg, Moses P, der Stefan Raab die Nase bricht, mit seinem Kollegen Thomas Hofmann RHP gründet und damit 1994 „Direkt aus Rödelheim“ einspielt. Auf „Direkt aus Rödelheim“ findet sich der aus heutiger Sicht fast schon niedliche Aufreger „Wenn es nicht hart ist (ist es nicht das Projekt)“, auf dem etwas weiter hinten die 20jährige Sabrina Setlur als Schwester S ihren Einstieg (in das Projekt hat). Im Gegensatz zu Naidoo und obwohl Horrorgeschichten über den Chef Moses P kolportiert werden, geht sie mit 3p, dem Label, ins neue Jahrtausend.

 

Schwester S veröffentlicht 1995 „S ist soweit“, das erste Album und „Ja klar“, ihren ersten großen Hit. Hofmann will ihr Badewasser saufen, beide Veröffentlichungen steigen in die Top 20 der Media Control Charts. Sabrina Setlur tourt mit RHP durch Deutschland und erhält noch 1995 den VIVA-Comet als beste Hip-Hop-Künstlerin, 1996 folgt der Echo (beste nationale Künstlerin). 1997 veröffentlicht Sabrina Setlur „Die neue S-Klasse“, das zweite Album mit ihrem Nummer-1-Hit „Du liebst mich nicht“, im selben Jahr erscheinen noch „Glaubst du mir?“, „Nur mir“ und „Freisein“, 1998 „Folge dem Stern“ (feat. Illmatic aus Bad Pyrmont) … Es ist die ganz große Zeit der Musikerin, die sich mit ihrem Album beinahe ein komplettes Jahr in den deutschen Charts hält. Sie eröffnet für Michael Jackson und die Fugees bei deren Deutschland-Auftritten, erhält erneut Echo und Comet, noch einen Comet, Bravo-Ottos, sie gewinnt irgendwelche Erotischste-Frau-Deutschlands-Abstimmungen und arbeitet mit Faithless an einer Spezialversion von „Bring My Family Back“.

 

Das dritte Album „Aus der Sicht und mit den Worten von …“ steigt folgerichtig nach der Veröffentlichung 1999 in die Top 10 der Charts ein, die Singles indes laufen nicht mehr ganz so gut. Weder „Ich leb´ für Dich“ noch „Hija“ oder „Letzte Bitte“ können an die Erfolge zuvor anknüpfen. Besser verkauft sich da schon „Alles“, eine weitere Arbeit mit Xavier Naidoo für den Soundtrack zu „Anatomie“, einer ambitionierten deutschen Kinoproduktion mit Holger Speckhahn. Sabrina Setlur streicht weiter Preise ein, die Goldene Kamera 2000 etwa – und führt eine viel beachtete Kurzbeziehung mit Boris Becker (oder war es Lothar? Recherchieren!), landet spätestens an diesem Zeitpunkt auf dem Boulevard, der sich ausgiebig mit ihr beschäftigt, Un-ge-heu-er-liches zu Tage fördert, Setlur wird Schauspielerin, erst 2003 kommt „Sabs“ auf den Markt, das nächste Album. Sabrina Setlur bleibt sich treu, fängt nicht plötzlich mit einer neuen Sportart an – aber ist das gut? Keine Ahnung.

 

„Ich bin so“ und „Baby“ sind die Hits, zum Zehnjährigen gibt es 2005 ein Best-of-Album … Im Sommer 2007 ist das fünfte Album „Rot“ fertig. Sabrina Setlur bleibt sich zwar treu, wird allerdings besser. Von „Wenn es nicht hart ist“ zu „Rot“ ist ein weiter Weg. Diesmal ist das (beinahe) obligatorische Lied mit Xavier Naidoo vollkommen überflüssig, so rund ist der Rest.  


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