HOME      FEATURED SONGS      MUSIK DOWNLOAD      LEXIKON      CONTEST
Musik Mp3 Portal Elixic

Schiller
Schiller Foto © by Universal Music

 Schiller 

 Zum Thema
Alle News zu Schiller

 Fotos
Schiller Bild 862  Schiller Bild 861  Schiller Bild 860  Schiller Bild 859  Schiller Bild 858  
 Alle Fotos und Bilder von Schiller
 Downloads

Schiller, das Musikprojekt, entwickelt sich mehr und mehr zu einem der Schwergewichte unter den deutschen Popmusikproduktionen. 1998 von Christopher von Deylen und Mirko von Schlieffen gegründet, wird Schiller inzwischen allein durch von Deylen geführt. Ein großer Name für ein ambitioniertes Projekt, ist Schiller, ein „organisches Gewächs“, inzwischen das wichtigste Markenzeichen des Musikers. 1970 in Visselhövede geboren, erhält von Deylen früh ein Klavier und entsprechenden Unterricht, spielt in Schülerbands und kommt, ein Teenager, unter die Fittiche eines Musiklehrers mit Hang zu elektronischen Experimenten.

 

Er testet den Synthesizer seines Lehrers, vertont die Mondlandung an der Musikschule und fächert seinen eigenen Musikgeschmack auf, sucht die elektronische Herausforderung. Der Versuch, dies mit „vernünftigen“ Zielsetzungen zu kombinieren, scheitert Anfang der 90er, wovon mehrere abgebrochene Studiengänge zeugen.

 

Von Deylen arbeitet in Tonstudios und veröffentlicht 1994 unter dem Namen F.L.Y. seine erste Single „Feel The Rhythm“. Später legt er als TANK mit „Can U Feel The Bass“ nach, erarbeitet für unterschiedliche Produktionen Remixes. In Hamburg lernt von Deylen den DJ Mirko von Schlieffen kennen. Die beiden erfinden dann Schiller neu. Ihr Schiller entsteht unter Tranceeinfluss, lebt von sphärischen Klängen, liebt die großen Melodiebögen und ausladenden Gesten, erduldet eine andauernde Depression.

 

Schiller – Zeitgeist

 

Der Name des Projektes ergibt sich aus dem Titel der ersten Single, „Das Glockenspiel“, ein Assoziationsspiel, „Liebesschmerz“, die zweite Single aus dem Sommer 1999, ist die Vertonung des gleichnamigen Gedichtes des Dichters, gesprochen von Hans Paetsch, der bis zu seinem Tod 2002 wiederholt mit Schiller zusammenarbeitet. Wichtig ist der recht hohe Wortanteil der überwiegend auf Ambient setzenden Musik. Man muss es mögen, und Schiller bzw. von Deylen kann man getrost glauben, wenn er betont, dass er seinem Weg folgt und den kommerziellen Erfolg nicht gerade sucht.

 

Der kommt jedoch mit „Zeitgeist“, dem Debütalbum aus dem Sommer 1999. Immer wieder sind es bekannte Stimmen, die die Klangflächen durchbrechen bzw. füllen, das kommt auf die Perspektive an. Mal ist es der erwähnte Paetsch, mal Oliver Rohrbeck, der Justus Jonas bei den Drei ???, mal die Synchronstimme von Fox Mulder. Schillers „Zeitgeist“ ist zwei Monate in den Top 100 der Media Control Charts vertreten.

 

Schiller – Weltreise

 

Von Deylen unternimmt mit seinem Vater eine sechswöchige Oldtimerrallye von London nach Peking, genießt die absolute Stille in Zentralasien, 2001 erscheint das zweite Album „Weltreise“. Diesmal ist es Agent Scully von Akte X, die den Auftakt zu einem wiederum opulenten und liebevoll gestalteten Werk spricht. Es ist Peter Heppner, der den Namen Schiller (im Zusammenhang mit dem Musikprojekt) endgültig in den Mainstream trägt. „Dream Of You“ wird zum lange Zeit größten Erfolg von Schiller.

 

„Weltreise“, das Album, steht eine Weile sogar auf dem ersten Platz der deutschen Charts. Schiller wird mit dem Echo ausgezeichnet, dem Namen, Gestus und Anspruch des Projektes kann man eine gewisse Eigenwilligkeit nicht absprechen, ob eingelöst, was versprochen wird (jedes Album beginnt mit einem Versprechen), ist etwas anzuzweifeln, in jedem Fall trifft Schiller mit dem zweiten Album mehr noch als mit dem ersten das, was vielerorts Zeitgeist genannt wird.

 

Erstaunlich ist, wen sich Schiller alles an seine Seite zu holen vermag. Otto Sander etwa beteiligt sich an „Der Prophet“ und reiht sich damit in eine lange Reihe großer Namen ein. Zwei wichtige Veränderungen folgen nun: zum einen zieht von Deylen nach Berlin, zum anderen steigt von Schlieffen aus, man ist sich nicht über den anstehenden Weg einig. Von Deylen, jetzt also Schiller, besteht darauf, dass es sein Weg ist, den er wählt.

 

Schiller – Leben

 

„Leben“, das nächste Album, fügt sich ganz wunderbar in die Veröffentlichungen zuvor ein. „Zeitgeist“, „Leben“, darunter macht es Schiller nicht. Heppner wird mit „I Feel You“ (Januar 2004) zum Chartgaranten, die todtraurige Stimme des Sängers scheint von Deylen immer wieder zu Höchstleistungen zu treiben. Und das Gefühl. Ferner singt Kim Sanders (Culture Beat) für ihn, Veljanov (Deine Lakeien), der sich in einem ähnlichen, die Kehlen zuschnürenden Raum wie Heppner bewegt, Mila Mar (Anke Hachfeld) und Maya Saban, die auch immer wieder bei Live-Auftritten für Schiller singen – und Sarah Brightman.

 

Ja, Sarah Brightman, die superberühmte britische Sopranistin, singt „The Smile“ für Schiller, der Kontakt kommt über ihren Ehemann, den Produzenten Frank Peterson, zustande, der einen gregorianischen Fimmel hat, den Schiller bedient. Schiller tourt im April 2004, im Anschluss arbeitet er mit Harald Blüchel (Cosmic Baby) an einem Nebenprojekt.

 

Schiller – Tag und Nacht

 

Im Herbst 2005 folgt das Album „Tag und Nacht“. Auch wenn sich die Fans überschlagen, die Live-Konzerte als unglaubliche Erlebnisse beschreiben, tritt Schiller doch ein wenig auf der Stelle (auf seinem Weg). Einzig die Anzahl seiner Kollaborateure steigt stetig. Thomas D passt mit seinem Hang zum epischen, etwas verworrenen Erzählen ganz wunderbar zu Schiller, Mike Oldfield überrascht, von Deylen hat sich mit ihm während mehrerer Treffen angefreundet.

 

Für „Die Nacht … du bist nicht allein“ mit Thomas D tritt von Deylen, der Schiller, erstmals selbst in einem seiner Videos auf. Er veröffentlicht eine CD zur Rettung des Hamburger Michel und Anfang 2006 geht es wieder auf Tournee. Im Mai tritt er mit dem Filmorchester Babelsberg auf dem Bebelplatz in Berlin auf. Inzwischen reist Schiller mit seiner Entourage zu den wirklich dicken Events, spielt vor Depeche Mode in Athen oder auch mal in einem dieser komischen Hotels in Dubai, in Kiew oder auch in Tirana.

 

Schiller – Sehnsucht

 

Trotz dieses konsequent verfolgten, eigenen Weges, des stetigen Erfolges, der wachsenden Anzahl prominenter Mitmusiker, ist der Popularitätsschub, den Schiller Anfang 2008 bekommt, erstaunlich. Das Album „Sehnsucht“ geht ohne Umschweife auf Platz eins der Charts, keine Single fungiert als Appetizer, der Mann ist von seinen Fans schlicht vermisst worden, während er in sein Auto gestiegen mit seiner Freundin nach Kalkutta gebrettert ist. Diesmal sind Ben Becker, Xavier Naidoo, Anna Maria Mühe, Tarja Turunen und etliche weitere dabei, „Sehnsucht“ erscheint opulent wie nie und ist in einer aufwändigen Faltbox mit 30 Tracks zu haben.


 surftipps

CD Reviews von Schiller findet Ihr auf CDSTARTS.de
Werbung
Schiller
TOP GRATIS SONGS
GRATIS CHARTS
» CHILLOUT
» DANCE
» DEUTSCHROCK
» HIPHOP
» HOUSE
» JAZZ
» LATIN
» METAL
» POP
» RNB
» ROCK
» SOUL
» TECHNO
» TRANCE
facebook
Newsletter
Nichts mehr verpassen und alle TOP News per Mail erhalten. Einfach E-Mail Adresse eingeben:
Stars
Band Promotion
ELIXIC auf Twitter

we say yes
Surfmusik.de bietet eine umfangreiche Sammlung an Web-Radios.
@ ELIXIC.de     Über uns        Impressum        AGB        Kontakt        Mediadaten        Content Lizenzierung        Presse
 GRATIS SONG EMPFEHLUNGEN        DOWNLOAD CHARTS        GEWINNSPIELE        NEWSLETTER