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Seal
Seal Foto © by Nabil - Warner Music Group

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Seal ist der Mann von Heidi Klum. Eigentlich ist er auch ein ungemein erfolgreicher Sänger, dessen einzigartige Stimme die meisten sofort erkennen dürften, inzwischen ist Seal jedoch vornehmlich der Mann an Klums Seite. Oder der Mann von „unserer Heidi“, wie der eine oder andere zu sagen pflegt. Die beiden heiraten 2005 und sind seitdem viel in Volkswagenwerbungen unterwegs. Seal und seine Gattin haben eine Tochter und zwei Söhne, die Tochter heißt Helene Klum, die Söhne Henry Günther Ademola Dashtu Samuel und Johan Riley Fyodor Taiwo Samuel.

 

Die ungewöhnlich langen Namen scheinen eine Tradition in der Familie Seals zu sein, eigentlich heißt er Seal Henry Olusegun Olumide Ongowe´ Bongota Adelo Samuel. Als Einwandererkind kommt Seal im Februar 1963 in Nordlondon zur Welt. Seine ersten großen Erfolge hat er zu Beginn der 90er Jahre, zuvor sammelt Seal Lebenserfahrung. Obwohl er früh eine Neigung für die Bühne entwickelt, bereits Mitte der 70er Jahre auf dieselbe drängt – also in einem Alter, in dem man durchaus zielgerichtet seine Kinder zur Bühnenarbeit drillen kann – ist der Vater Befürworter einer vernünftigen Ausbildung.

 

Seal durchlebt eine konfliktreiche Jugend, studiert Architektur, schlägt sich mit sehr unterschiedlichen Jobs durch (er schwenkt Bratfett und kreiert Klamotten) und ist – noch nicht ganz erwachsen – mit einer englischen Funkband auf Japantournee. Heute behilft man sich meist damit, Seals eigenwilligen Stil als Soul zu bezeichnen, das kann jedoch nicht zufrieden stellen. Seal, der Songschreiber und Sänger, liebt die klaren Linien, die großen Melodien und Gesten, und nicht nur, weil er aus England kommt, behilft man sich bei seiner Musik doch am besten mit der Bezeichnung Popmusik, die vielleicht unspezifisch ist, den Künstler Seal dafür nicht übermäßig in irgendeine Ecke drängt. Wer eine derart eigentümliche und gleichzeitig warme Stimme besitzt, die rau ist und doch schnurrt, wer von zuhause ausbüchst und ein Architekturstudium absolviert, wer in sich mehrere Kulturen vereint, zu denen ausgerechnet eine nordamerikanische nicht zählt, der muss nicht auf ein Etikett wie Soul festgelegt werden – und so verhält es sich bei Seal.

 

Nach der Japangeschichte ist er eine Weile mit einer Bluesband in Thailand unterwegs, anschließend zieht es ihn auf eigene Faust durch Indien. Seal startet seine Solokarriere, nachdem er zurück in England ist.

 

Seal (das erste Album)

 

Am Anfang der erfolgreichen Karriere Seals steht die Single „Killer“. Der Erfolgsproduzent Adam Tinley (Adamski) schreibt den Text, das Lied wird im Album „Dr. Adamski´s Musical Pharmacy“ veröffentlicht und landet 1990 als Single von Adamski featuring Seal auf Platz eins der UK-Charts.

 

Eine gute Ausgangslage für die Solokarriere Seals. Der unterschreibt einen Vertrag mit dem Label ZTT Records. Er arbeitet am Solodebüt mit dem Produzenten Trevor Horn, einige der Tracks entstehen gemeinsam mit Guy Sigsworth. Das Album „Seal“ erscheint im Juni 1991. Es enthält gerade einmal neun Tracks, davon sind sechs länger als fünf Minuten – man kann Seal nicht vorwerfen, dass er sich dem Markt anbiedert, indem er Marktgepflogenheiten übernimmt.

 

„Crazy“, die erste Single (bereits 1990 auf dem Markt), ist direkt ein großer Hit. In Deutschland steigt das Lied – wie auch in England – bis auf den zweiten Platz der Charts. Während Seal zuhause insgesamt fünf Singleauskopplungen gut verkauft, erlischt das Interesse in den meisten Ländern allmählich – recht typische Kurven eines One-Hit-Wonders. Ein solches kann man Seal jedoch nun wirklich nicht schimpfen, auch wenn die „Future Love EP“, „The Beginning“, seine Version von „Killer“ (in England erneut eine Top-10-Platzierung wert) und „Violet“ (1992 in England herausgebracht) nicht unbedingt Leuchttürme der Popmusikgeschichte sind. Seal produziert sorgfältig, er wirft keine Alben auf den Markt, sondern arbeitet sie mit Bedacht und allerhöchsten Ansprüchen aus. Immer wieder landet er Volltreffer, die mit ziemlicher Sicherheit auf einem Album namens „Seal“ zu finden sind.

 

Seal (das zweite Album)

 

Er hat ein Faible für den Namen (wie auch für das Bild seines nackten Körpers auf den Covers). Im Juli 1994 erscheint das sicherlich berühmteste Album von Seal. Im Jahr der Veröffentlichung verkaufen sich die Singles „Prayer For The Dying“, „Kiss From A Rose“ und „Newborn Friend“ mittelprächtig. „Kiss From A Rose“ landet auf dem Soundtrack von „Batman Forever“. 1995 wird zum nächsten großen Jahr des Künstlers, „Kiss From A Rose“ wird zum ersten Nummer-1-Hit in den USA, in etlichen weiteren Ländern ist das Lied ebenfall ein großer Erfolg.

 

1996 werden ihm die Grammys „Record of the Year“ und „Song of the Year“ verliehen. Seals Version von „Fly Like An Eagle“ (eigentlich von der Steve Miller Band) für den Soundtrack von „Space Jam“ ist vor allen Dingen in England und den USA erfolgreich.

 

Human Being

 

Es folgt eine Phase des Scheiterns. Um die Jahrtausendwende herum dürften die meisten Seal abgeschrieben haben. Ein Album, „Human Being“, 1998 und die Singles „Human Beings“, „Latest Craze“ und „Lost My Faith“ sind Flops. Das für 2001 geplante nächste Album „Togetherland” wird nicht einmal veröffentlicht, wofür es natürlich die üblichen zwei Erklärungen gibt (die gehässige und die aus Fansicht). Einige Lieder des Album haben inzwischen ihren Weg zu den Fans gefunden („This Could Be Heaven“ zum Beispiel über den Soundtrack zu „The Family Man“).

 

„My Vision“ von Jakatta featuring Seal ist 2002 der Beginn eines klaren Aufwärtstrends. Mit der Französin Mylène Farmer singt er „Les Mots“, ein Lied, das auf seinem nächsten Album veröffentlicht wird – in Frankreich.

 

Seal (das vierte Album)

 

Es heißt „Seal“ und erscheint im September 2003. Vor allen Dingen die zweite Single „Love´s Divine“, holt ihn ins Spiel zurück – und der Erfolg des Liedes in Deutschland (maximal Platz vier in den Media Control Charts) dürfte dem Gerücht genügend entgegenwirgen, dass es Klum gewesen sei, die ihm zum Comeback verholfen hätte. Seal heiratet die Moderatorin zwei Jahre später. „Seal“, das vierte Album, ist ein kleines Wunder. Es ist nicht Seal, der sich bewegt, er behält seinen Stil, seinen Produzenten Horn und auch die restlichen Besonderheiten bei (gut, das Cover zeigt ihn nicht komplett …). Seals Publikum ist ganz offensichtlich größer geworden. Er schafft es, in Frankreich, Deutschland, England und den USA weit oben in die Charts zu kommen – ein Kunststück, das, auch weil diese großen Musikmärkte ihre jeweils eigenen, sehr speziellen Macken haben, nur wenigen gelingt.

 

Jetzt ändert er etwas (sehr edel, dieser Weg). Neben privatem Glück und beruflichem Ärger (ein verlorener Rechtsstreit um ausstehende Zahlungen an einen Exmanager) krempelt Seal das System Seal um. Im November 2007 erscheint das Album „System“, das mit dem Produzenten Stuart Price entsteht. Seal wird elektronischer, mutiger – und auch das Duett mit Heidi Klum ist weniger wohl kalkuliert als gewagt. Es funktioniert, das ist dazu zu sagen, Seal kann die Nische, die er sich selbst geschaffen hat, ausbauen.


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