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Sting
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Sting ist der Sänger und Bassist von The Police, und der Typ, der übrigbleibt, nachdem sich die Band auflöst. Da können Euch die Alten über den großen Stewart Copeland und Andy Summers erzählen, was sie wollen – Sting bleibt im Gedächtnis, er ist der Mann, der eine große Solokarriere startet, in Filmen mitspielt, der zu den großen, den ganz großen Charity-Veranstaltungen geladen wird und dessen Privatleben, auch das ist Kennzeichen eines richtigen Stars, über viele Jahre im Fokus des öffentlichen Interesses steht (er ist ein Asket, unterhält in verschiedenen Ländern Anwesen und kann – dank Yoga – mehrere Stunden ununterbrochen kopulieren – behauptet er zumindest). Sting ist 1984 in „Dune“ zu sehen, spricht sich in einer Simpsons-Folge (1992) selbst, tritt bei „Ally McBeal“ auf und seit den frühen Jahren seiner Karriere auch immer wieder für weltpolitisch gewichtige Themen, etwa für Amnesty International, zum 40. Jahrestag der Unterzeichnung der Menschenrechte tourt er mit Peter Gabriel und Bruce Springsteen, er kämpft mit Brasilianern für den brasilianischen Urwald – und das ist lange nicht alles.

 

Sting – The Police

 

1951 als Gordon Matthew Thomas Sumner in Wallsend im Norden Englands zur Welt gekommen, der Sohn Milchmannes, wird katholisch erzogen und lernt das Bassspiel auf einer fünfseitigen alten Gitarre, die ein nach Kanada ausgewanderter Onkel zurückgelassen hat. Nach der Schulzeit beginnt er zu studieren, lässt sich in den frühen 70ern zum Englischlehrer ausbilden, will aber eigentlich die ganze Zeit Musiker werden. Er spielt in verschiedenen Jazz-Formationen und Big Bands, in einem Jazzclub in Newcastle lernt er den Schlagzeuger Stewart Copeland kennen, mit ihm und dessen Bruder Ian sowie dem Gitarristen Henry Padovani, einem Korsen, gründet er eine Band, die Anfang 1977 in London ihren ersten Auftritt hat.

 

Miles Copeland III, älterer Bruder von Stewart, veröffentlicht im Mai 1977 auf Illegal Records „Fall Out“, die erste Single von The Police. Die Formation der Band, wie wir sie heute kennen, also mit Summers, startet als Nebenprojekt, das Trio tritt als The Elevators ebenfalls im Mai 1977 auf. Im Sommer ersetzt schließlich Summers den Korsen Padovani. Wie es die Musiker hinbekommen, das einigermaßen freundschaftlich über die Bühne zu bekommen, wo man doch weiß, dass die nun feste Besetzung von The Police untereinander schon gewaltige Probleme hat, die lange eine Reunion unmöglich machen und bei Auftritten im neuen Jahrtausend die Anwesenheit von Psychologen erzwingen, bleibt ein Rätsel. Miles Copeland wird zum Manager von The Police, im Herbst des Jahres fährt die Gruppe zum Komponisten Eberhard Schoener nach München, für den sie einige Aufnahmen einspielt.

 

Es folgen ungemein erfolgreiche Jahre. Die Singles „So Lonely“ und „Roxanne“, die 1978 in den britischen Charts nicht notiert werden, sind wenige Monate später große Hits – einen Single-Top-10-Hit in Deutschland hat The Police – trotz der vielen Lieder, die jeder kennt – nur ein einziges Mal: 1983 mit „Every Breath You Take“. Das ist fast schon das Ende. Bis hierhin hat die Band in (abgesehen von 1982) jedem Jahr ein großes Album veröffentlicht, hat auf allen Kontinenten viele Fans, hat bei den Touren auch keinen Kontinent ausgelassen, bastelt an einem eigenen, auch ungewöhnliche Wege nicht scheuenden Klang. Sting spielt als Solokünstler 1981 bei The Secret Policemans´s Other Ball, einer Benefizveranstaltung zugunsten von Amnesty International, er beginnt, in Filmen mitzuspielen, seine Kollegen arbeiten an unterschiedlichen Studioproduktionen …

 

Sting – Solo

 

Während The Police offiziell noch existiert, nimmt Sting 1985 „The Dream Of The Blue Turtles“ auf, das Album mit dem in Deutschland so beliebten „Russians“, mit „If You Love Somebody Set Them Free“ und „Love Is The Seventh Way“. Er befreit sich stilistisch von The Police, orientiert sich viel am Jazz und kann so seine Popularität sogar ausbauen. Sting sucht sich nur die besten Mitstreiter aus, er arbeitet mit Branford Marsalis, Kenny Kirkland, Darryl Jones und Omar Hakim – für das nächste Album „… Nothing Like The Sun“ holt er sich Gil Evans an seine Seite, „Englishman In New York“ ist vielleicht das bekannteste Lied des Musikers.

 

Vielleicht ist dies auch „All For Love“, der Titelsong von „Die drei Musketiere“, den Sting gemeinsam mit Rod Stewart und Bryan Adams 1994 einsingt. Ein wichtiger Mann an der Seite des Musikers ist seit den frühen 90er Jahren der Gitarrist Dominic Miller, mit dem er 1991 an dem Album „The Soul Cages“ arbeitet und 1993 an „Ten Summoner´s Tales“. Sting kann das Lob seiner Kritiker lange mit großem kommerziellen Erfolg vereinbaren, das gipfelt 1994 in der Veröffentlichung des Best-of-Albums „Fields Of Gold“. Auf „Mercury Falling“ 1996 folgt 1999 „Brand New Day“, Sting holt sich Cheb Mami an seine Seite, er gewinnt in seiner Karriere etliche Grammys, wird von der Queen zum Commander of irgendwas geadelt und in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

 

2003 wird „Sacred Love“ veröffentlicht, Sting tourt 2004 mit Annie Lennox, 2006 widmet er sich gemeinsam mit Edin Karamazov den Werken von John Dowland, einem Liedermacher, der um 1600 gelebt hat. „Songs From The Labyrinth“ ist trotz des ungewöhnlichen Basismaterials ein recht ansprechender Erfolg. Während er eigentlich noch mit dem Lautenisten Karamazov unterwegs ist, wird The Police für die Grammy Awards im Februar 2007 reaktiviert, mit Copeland und Summers geht es ab Mai 2007 (ein letztes Mal?) auf eine Welttournee.


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