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Taylor Swift
Taylor Swift Foto © by Universal Music Group

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Zuckersüß, die Taylor Swift, aus Wyomissing in Pennsylvania, darf daheim noch nicht einmal Bier bestellen und ist im Countrygeschäft schon Jahre eine feste Größe, bevor sie auch bei uns, im alten Europa, schlagartig berühmt wird. Wir erben hier ja immer den Informationsmüll, denn nichts gelangt so schnell über den großen Teich wie eine Quatschnews. Spannende neue Trends brauchen länger, Castingstars und Terroranschläge auch, länger als das Liebesgeplänkel von It-Girls, deren Hautprobleme, die Unternehmungen und Aussetzer – es sind die einfachsten und geistlosesten Nachrichten, von der Sorte, die niemand nachprüft, und so ist Taylor Swift, in den USA eine einigermaßen etablierte Jungkünstlerin, hier erstmal die Freundin von irgendeinem anderen Hosenscheißer, ihre belanglosen Meinungen, ihre großen und kleinen Tagesgeschäfte erreichen uns zuerst – und dann irgendwann die Musik.

 

Taylor Swift ist diesbezüglich keine Besonderheit, auch die Jonas Brothers und Miley Cyrus beispielsweise, zu denen sie jeweils enge Beziehungen führt, sind zunächst über den Nachrichtenabfall und wesentlich später dann über ihre Musik bei uns populär geworden. Ist nicht weiter schlimm, aber eine durchaus spannende Entwicklung. Viele Musiker haben ihren ultimativen Popularitätsdurchbruch auch Zu- und Unfällen und -glücken zu verdanken, das wird bei jungen US-Künstlern, die dem europäischen Markt zugeführt werden, zum Prinzip. Kann man auch irgendwie verstehen, immerhin haben wir es mit der allerbilligsten Variante der Bewerbung zu tun, ein Name wird dort lanciert, wo es absolut nichts kostet, wenn man ihn mit einem kleinen, völlig unwichtigen Liebesdetail verknüpft. Letztendlich wird gleichzeitig das Marktpotential eines Künstlers angetestet, und dabei muss noch nicht einmal Musik gespielt werden. So ist MTV jahrelang vorgegangen: Musikvermarktung ohne Musik.

 

Taylor Swift gehört zu den Frühberufenen. Die Großmutter war eine Opernsängerin, die Familie besteht aus fleißigen Kirchgängern, mit sechs Jahren, also Mitte der 90er Jahre, weiß Taylor Swift, dass sie auf die Bühne muss. Sie ist eine ehrgeizige Schultheaterdarstellerin, wird zur begeisterten Karaokesängerin (kleiner Exkurs: zu den eisernen Bewerbungsregeln gehört, dass Jungs mehr übertreiben und ihre Erfahrungen absurder aufblasen als Mädchen), das verschafft ihr Textsicherheit und Bühnensouveränität. Taylor Swift beginnt, an Wettbewerben teilzunehmen und auf kleinen Festen aufzutreten, sie ist elf Jahre alt, als ihre Eltern sie erstmals nach Nashville fahren, wo die Familie Demotapes verteilt. Einige Monate später zieht die Familie nach Tennessee und Taylor Swift ist 13 Jahre alt, als sie einen ersten Vertrag bekommt.

 

Taylor Swift wird zur kindlichen Songschreiberin aufgebaut, eine glänzende Schülerin, gute Netzwerkerin und tapfere Arbeiterin an den eigenen Liedern. Ihren Vertrag bekommt sie nämlich so: weil die Suche nach einem geeigneten Label nicht fruchtet, tritt Taylor Swift spontan in The Bluebird Cafe (Nashville) auf, einer Institution seit 1982, sie kann die Nationalhymne wirklich prima und am Ende hat sie gleich mehrere Angebote. Die Songschreiberin wartet allerdings ab, bis Scott Borchetta antrabt, ein Exmann von DreamWorks Records, der ausgestiegen ist, um mit Big Machine Records sein eigenes Country-Label zu gründen. Warum sich Taylor Swift für Borchetta entscheidet? Es soll die absolute künstlerische Freiheit sein, nach der sich die kindliche Künstlerin sehnt und die ihr bei Big Machine Records gewährt wird.

 

Taylor Swift – Fearless

 

„Taylor Swift“, das erste Album, wird im Oktober 2006 in den USA veröffentlicht. Der Musikerin steht ein ganzes Team von Produzenten zur Verfügung, sie ist allerdings bei allen Liedern zumindest als Co-Autorin eingetragen. Gerade noch 16 Jahre alt beginnt Taylor Swift, die Charts in den USA zu erobern. Das Album wird mehr als vier Millionen Mal abgesetzt, eine unglaubliche Zahl, bis 2009 landet jede Single der Taylor Swift in den Top 10 der Country-Charts, angefangen mit dem Lied „Tim McGraw“, das ebenfalls im Oktober 2006 veröffentlicht wird, ist gleich die zweite Single „Teardrops On My Guitar“ auch was für die hohe Regionen der Mainstream-Billboard-Charts. An dieser Stelle steigen auch die Briten und Kanadier – noch zögerlich – in die Taylor-Swift-Euphorie ein.

 

Das zweite Album „Fearless“ entsteht im Laufe des Jahres 2008, der Veröffentlichung im November geht die Vereinigung mit und die Trennung von Joe Jonas voraus. Der ist von den Jonas Brothers, einer züchtigen amerikanischen Boygroup aus Brüdern, die – genau wie Taylor Swift – in der deutschen Presse zunächst durch Händchenhaltbeziehungen und Fernsehweisheiten auf sich aufmerksam machen. Eigentlich machen sie nicht auf sich aufmerksam, das Infomaterial ist nicht einmal für die bestimmt, die es erreicht (uns), wir sind vielmehr Abfallverwerter, denen kostenloser Textmüll als wichtige Information verkauft wird. Auch Taylor Swift, mit der bereits der nächste logische Schritt, die Fernsehserienkarriere, geplant wird, ist in Deutschland im Grunde nur über sogenannte Prominews bekannt. Sie hat mit Colbie Caillat, und damit noch so einer vollkommen authentischen Songschreiberin, ein Duett eingespielt und mit „Fearless“, für den Weltmarkt produziert, erscheint im September 2008 die Single „Love Story“ – und das ist in etlichen Ländern der musikalische Durchbruch.

 

Taylor Swift feiert auf mindestens vier Kontinenten beeindruckende Chartplatzierungen, in Deutschland ist es immerhin ein 22. Platz. Eine gute Ausgangslage …


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