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The White Stripes
The White Stripes Foto © by André Simeit - www.the-white-stripes.de

 The White Stripes 

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The White Stripes sind eine der merkwürdigsten sehr erfolgreichen Bands der letzten Jahre. Jack White und Meg White, sie sind nur zu zweit, machen das, was man vielleicht scheppernden Studentenrock nennt, mit einer selbstbewusst präsentierten Freiheit, wenn es um das Genre der Wahl geht. Indie-Rock hätte man es mal genannt, Garage Rock ist vermutlich auch nicht mehr ganz aktuell, der irgendwie gepresste, hohe, aufgeregt Gesang Jack Whites passt eh in keine Sparte … Die White Stripes sind optisch, in der Produktion ihrer Musik, der Wahl ihres Labels, der Arbeit mit Bildern ab-so-lut stilsicher und treten Anfang des neuen Jahrtausends einen Hype los, der alle Vorzeichen des Guten hat.

 

Wie viele vortreffliche Ideen der letzten Jahrzehnte kommen die White Stripes aus den USA, aus Detroit, aber das ist nicht wichtig – und wie die meisten der guten Ideen, aus denen etwas ganz Großes wird, werden die White Stripes in Europa irgendwann entdeckt, erkannt – und bei vielen der Ideen ist der weitere Verlauf der Folgende: in Europa, meist in England, wird die Idee aus den USA in eigenes Schaffen umgesetzt, zurückgeschickt – ein neues Zeitalter bricht an. So war es in der Rockmusik, im Punkzeitalter, der Hip-Hop wird noch von Engländern gerettet – und die White Stripes sind Anfang des neuen Jahrtausends mehr als ein Hype, eher eine Verheißung. Die Wissenden, die Experten, die mit dem eigenen Musikgeschmack und der Fachlektüre im Abo wissen früh bescheid, die Geschichte der White Stripes ist lang genug, dass sich immer noch ein Wissender mehr dazwischen schalten und früher bescheid gewusst haben kann. Und tatsächlich ist das junge neue Jahrtausend eine gute Zeit für neue Vielfalt in der Rockmusik – wahrscheinlich liegt das aber nicht an The White Stripes (allein).

 

Was lässt sich noch Unkluges über diese großartige Band sagen? Sie pflegt ihre eigene Mythen: obwohl die Musik für Leute ist, die nicht auf den Boulevard stehen, ist die Frage, ob Jack und Meg nun Geschwister sind, wie zunächst kolportiert, oder gar (Ex-?)Eheleute, wie woanders vermutet wird, immerhin sind sie gerade einmal sieben Monate auseinander … Wer was auf sich hält, hört White Stripes noch bevor das großartige Video zu „Seven Nation Army“ das erste Mal auf MTV gelaufen ist, der war im 100 Club in London, statt davon zu reden – und er kann sich darüber freuen, dass „Seven Nation Army“ zum Einmarsch der Fußballer während der EM 2008 vor jedem Spiel gespielt wird, sich die Fußballfreunde zwar nur die simpelste Passage krallen, die auch noch im Chor verhunzen, damit aber glücklich sind.

 

Jack spielt die 90er Jahre hindurch in mehreren Bands, in einer wollen die Mitmusiker nach und nach nicht mehr mitmachen, nachdem sich der letzte verabschiedet hat, bittet Jack Meg White ans Schlagzeug. Sie ist neu, ihr Spiel ist nie von dem Perfektionismus, der Verspieltheit geborener Schlagzeugerinnen, aber individuell, markant und mit einem recht hohen Wiedererkennungswert; ein Wert, der nicht zu unterschätzen ist. Eine erste, selbstproduzierte 7“ Single, „Let´s Shake Hands“, ein großartiges Ding, wird im Februar 1998 beim jungen Indie-Label Italy Records in Detroit veröffentlicht. Über das Label Sympathy For The Record Industry werden die ersten Alben und etliche Singles in den ersten Jahren ausschließlich auf Vinyl verkauft, die Alben heißen „The White Stripes“ (Sommer 1999) , „De Stijl“ (Sommer 2000), „White Blood Cells“ (Sommer 2001), sind alle vorzüglich, gerade das letztgenannte besticht durch Klarheit, Knackigkeit, auf das Wesentliche Reduziertheit und macht John Peel in seinen letzten Jahren glücklich.

 

Im Frühjahr 2003 folgt dann „Elephant“ und der weltweite Erfolg. Lieder wie „There Is No Home For You Here“, „I Just Don´t Know What To Do With Myself”, „Cold, Cold Night”, „I Want To Be The Boy”, vor allen Dingen „Ball And Biscuit” und „The Hardest Bottom To Bottom” und ganz besonders „The Air Near My Fingers” und ein bisschen auch „It´s True That We Love One Another” sind einfach großartig. Großartigkeit, bleiben wir beim Thema, und Erfolg zusammen gibt es in diesem Ausmaß nur ganz selten. Das Allerbeste: mit „Get Behind Me Satan“ (alle Lieder) gelingt den White Stripes im Sommer 2005 eine vollkommen logische Fortsetzung, darauf „Icky Thump“ (ebenfalls alle Lieder) im Sommer 2007, ebenfalls eine einwandfreie Arbeit … Jack White hat inzwischen noch The Raconteurs gegründet, eine richtige Band – und scheint einfach nicht aufhören zu wollen, der Menschheit alle paar Monate etwas Großartiges zu vermachen.


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