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Im Überblick
Freitag, 03. Februar 2012
Unser Star für Baku, ey … Gestern lief die vierte Show (von acht), bei Pro7 und ab der kommenden Woche wird (auch in der ARD) der Kandidat oder die Kandidatin gesucht, die das Lied präsentiert, mit dem Deutschland 2012 beim Eurovision Song Contest antritt. Unser Star für Baku – Umut Anil und Sebastian Dey machen den Abgang …Fünf Sängerinnen und drei Sänger waren noch übrig, zwei sollten noch aussortiert werden, Umut Anil und Sebastian Dey mussten ihre Hüte nehmen. Da der nun letzte verbliebene Kerl Roman Lob der große Favorit ist, die meisten Stimmen bekommt, ohne auch nur zu singen und unsere Konkurrenz ihn längst zum Gewinner gekürt hat (vergesst uns die Yana Gercke nicht!), ist das im Grunde nicht wichtig. Interessant an den Kandidaten bei Unser Star für Baku ist, dass wir immer den Eindruck hatten, dass Lena Meyer-Landrut einen enormen Einfluss auf die teilnehmenden Sänger gehabt haben muss. Irgendwie wird hier mehr gehüpft und geschauspielert als in anderen Castingshows, tatsächlich muss man aber attestieren, dass keine zweite Lena im Jahrgang 2012 dabei ist. Es sind interessante Persönlichkeiten, aber keine Imitate, hervorragende Sänger, überwiegend deutlich genauer als ihre Vorgängerin, ob einer von ihnen, etwa der vielgelobte Roman Lob, so spannend ist, dass er nicht nur in Deutschland, sondern europaweit in ganz kurzer Zeit extrem viele Sympathiepunkte sammeln kann, muss sich erst noch zeigen. Seltsam war am Donnerstag, dass die Verantwortlichen von Unser Star für Baku ihrer eigenen Innovation, der Livetabelle, den Todesstoß gaben und das absolut keine Diskussion nach sich zieht. In den ersten Shows endeten dieselben mit einem Countdown. Es gab keine langwierigen Gewinnerankündigungen, Steven Gätjen musste nicht den Marco Schreyl mimen – und damit war diese Castingshow allen anderen um einem nervigen Aspekt weniger voraus. Nun gibt es für alle Teilnehmer, die in die nächste Runde kommen, einen Countdown, der jeweils erste wird aus dem Rennen genommen und Unser Star für Baku ist damit eine Menge Unberechenbarkeit und Spannung genommen worden. Dass dieser Wechsel des Modus nicht erläutert wurde, ist äußerst nervig. Dass Sebastian Dey gehen würde, hatte sich in der letzten Woche schon angekündigt. Der Oberhausener sang seine eigenen Lieder – und das ist eine Sache, die in Castingshows immer sehr gelobt wird, aber tödlich ist. Die Leute wollen die alten Schlager hören. Dass der eigenwillige Umut Anil gehen musste, ist ein kleines Drama. Der Student aus Gütersloh hat mehrfach Lieder gesungen, die von großen Sängerinnen etabliert wurden und diese sehr mutig geentert. Ein Kerl, der sich an Paula Abdul und Adele wagt, deren Hits interpretiert, fein macht, dabei nicht in einer Sekunde peinlich ist und seine Hörer mit dem guten Gefühl zurücklässt, dass alles so seine Ordnung hatte, ist für eine Show wie Unser Star für Baku kostbar. Sein Abgang ist ein schwerer, kaum auszugleichender Verlust und es bleibt das Gefühl, dass er mittelbar mit dem neuen Abstimmungsmodusende zu tun hat. Umut Anil war im Grunde bis zum sechsten Countdown safe und ist nach Vera Reissmüller der zweite Teilnehmer, dessen früher Abgang, der der Show richtig schadet. Im Grunde ist das egal. Am Ende gewinnt Roman Lob. Oder doch Yana Gercke? Wobei Céline Huber auch eine hochinteressante Entertainerin ist … Wir gucken eh weiter. >> Alle Artikel zu Thomas D anzeigen |
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