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… und dann gibt es noch so Typen, die haben irgendwie alles. Zumindest scheint denen eine Menge einfach so zu gelingen, was sie dafür investieren, sieht man ja von außen so schlecht. Tobias Preisig ist Violinist. Sein Fach bringt immer wieder große Stars hervor, raketenschnelle Teufelsgeiger, Schunkelgeiger für glückselige Massenveranstaltungen, schemelgroße Wundergeiger, wir sind eine Menge gewohnt.
Der hier aber ist Jazzer mit einem ausgewiesenen Hang zum Experiment, zur ungewöhnlichen Kollaboration, zum Wagnis, damit stellt er nicht nur jene Fans auf die Probe, die er mit seinem enorm guten Aussehen gewinnt. Tobias Preisig kommt aus Zürich, wird Anfang der 80er Jahre geboren, nimmt nach Ende der Schule zunächst ein Studium an der Berner Swiss Jazz School auf und lässt eines an der New Yorker New School folgen.
Mit Anfang 20 tourt Tobias Preisig mit dem European Youth Jazz Orchestra über unseren Kontinent und bleibt in Paris hängen. Kann passieren. 2004 gründet er sein erstes Quartett, mit dem er auch dann sein Debütalbum einspielt, er hängt noch einmal ein Studium an einer Züricher Musikhochschule dran und ab der zweiten Hälfte des ersten Jahrzehnts im 21. Jahrhundert werden die Gelegenheiten, die Bühnen, die Mitmusiker und auch die Preise größer. Tobias Preisig sammelt.
Er arbeitet mit Luciano Biondini, mit George Gruntz, mit Dieter Meier, mit Christian Zehnder, sein Team besteht aus Pianist Stefan Aeby, Bassist André Pousaz und Schlagzeuger Michi Sulz, als er Ende März 2012 sein Album „In Transit“ veröffentlicht, ein magisches Werk. |
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