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Tupac Shakur
Tupac Shakur Foto © by Universal Music

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Tupac Shakur ist eine Legende des Hip-Hop, einer von den Typen, die mit ihrem Tod zu Ikonen werden. Der Mann hat sich in das Kollektive Gedächtnis einer kompletten Generation gebrannt – naja, das ist übertrieben. Bei 2Pac (Túpac Amaru ist der letzte Herrscher des Inkareiches) spaltet sich unsere Gesellschaft in einen großen Teil der Unwissenden und in einen nicht unbedingt kleinen, aber bedeutend kleineren Teil derer, denen das völlig unverständlich ist. Tupac Shakur kommt 1971 in East Harlem zur Welt. Seine ersten Jahre haben alles, was einer Klischeerapperkarriere benötigt. Familienmitglieder bei den Black Panthers, Familienmitglieder mit heftigen Haftstrafen, cracksüchtige Familienmitglieder, ein unbekannter Vater, eine liebende Mutter – die Familie zieht nach Maryland, Tupac wird seinen Interessen und Talenten entsprechend an die Baltimore School fort he Arts geschickt, wo er sich mit Jada Pinkett, die später Will Smith heiratet, anfreundet.

 

Nachdem sein Stiefvater eine Haftstrafe (60 Jahre) antreten muss, wird Tupac von der Schule genommen, er zieht mit seiner Familie ins Ghetto von Oakland, die Mutter nimmt Crack, der Sohn beginnt zu dealen. Von dem Label Digital Underground wird er als Background-Tänzer engagiert. Wenige Zeit später erarbeitet er sich die Gelegenheit, für Interscope Records sein Debütalbum zu produzieren. „2Pacalypse Now“ wird 1992 veröffentlicht, die Karriere des Musikers dauert von diesem Zeitpunkt an noch vier Jahre. Tupac verbindet verschiedene Talente zu einer recht einzigartigen Mischung. Er arbeitet durchaus sozialkritisch, vernachlässigt allerdings auch nicht die hedonistische Seite, er prophezeit seinen Tod, gestaltet eine der berühmtesten Fehden der Hip-Hop-Geschichte maßgeblich mit, er arbeitet als Produzent und sitzt regelmäßig im Knast. Das Wichtigste: auch ungeübte Ohren sind in der Lage, die irgendwie lakonische Vortragsweise 2Pacs, später tausendfach kopiert, nahezu überall herauszuhören.

 

Legendär ist „Me Against The World“, sein 95er Album, Tupac Shakur veröffentlicht „All Eyez In Me”, gehört zu Death Row, einem Label, dessen Chef ein brutaler Riesenarsch ist, ihn allerdings durch Zahlung einer hohen Kaution aus dem Knast holt. Seine Gegner sind Bad Boy Entertainment von Puff Daddy (bzw. P.Diddy) sowie die Jungs um Nas und Mobb Deep, außerdem ganz viele, die nicht so berühmt sind – jedenfalls wird Tupac Shakur, nachdem er einen Kampf von Mike Tyson besichtigt und irgendeinen Typen, der ihm an die Wäsche will, zusammengeschlagen hat, mitten in Las Vegas, im Auto sitzend, angeschossen.

 

Er lebt noch einige Tage und stirbt am 13. September 1996. Die meisten Produktionen Tupac Shakurs werden posthum veröffentlicht. Zunächst „The Don Killuminati: The 7 Day Theory“, 2Pac ist Makaveli, ein phänomenaler Erfolg. 1999 folgt das Weihnachtsalbum „Still I Rise“, auch Gedichtbände (blöder Titel: „The Rose That Grew From Concrete“) bringt der Mann nach seinem Tod zustande, Tupac wird – ähnlich wie Bob Marley und die vorgestern angesagte Boygroup – zur wichtigen Auslegeware der Tuchhändler auf Jahrmärkten. Ende 2006 sind es elf posthum veröffentlichte Alben Tupac Shakurs, es gibt eine Dokumentation fürs Kino, Kollegen kollaborieren mit seinem Material, am Broadway läuft Tupac, es gibt seine Foundation und die Wahrheit in Biografie-Form – selten ist so ergiebig gefleddert worden.


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