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Uncle Kracker
Uncle Kracker Foto © by Chapman Baehler - Warner Music

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Ein amerikanischer Rockbarde, der ursprünglich als Rapper unterwegs ist, Mitte 2001 dann mit einer Countryballade in Deutschland nicht nur einen Nummer-1-Hit sondern den obligatorischen übermäßig im Radio gespielten Sommerhit landet? Kid Rock ist falsch. Der hat den Sommerhit 2008. Es ist Uncle Kracker, ein alter Kollege von Kid Rock, der mit „Follow Me“ in den USA, Australien und Neuseeland, in Skandinavien und in unseren Breitengraden phänomenal erfolgreich ist.

 

Matthew Shafer, Jahrgang 1974, kommt aus Mount Clemens, Michigan, im Großraum Detroit, und lernt Kid Rock noch in den 80ern in einem Nachtclub in Clawson, ganz in der Nähe, kennen. In den 90ern gehört Uncle Kracker eine Weile zur Livebesetzung von Kid Rocks Band Twisted Brown Trucker, Uncle Kracker ist der DJ, ein DJ, der gelegentlich singt. Erstmals ist Uncle Kracker Anfang 1996 auf „Early Mornin´ Stoned Pimp” zu hören, dem dritten Album von Kid Rock. Auch zweieinhalb Jahre später, beim großen Durchbruch des Musikers, „Devil Without A Cause“, gehört Uncle Kracker zum Team.

 

Uncle Kracker – Follow Me

 

Uncle Kracker beschließt, ein eigenes Soloprojekt zu starten, wählt den Namen, mit dem er weltberühmt wird und beginnt 1999 mit den Arbeiten an „Double Wide“, seinem eigenen Debütalbum. Ein bisschen Country, ein bisschen Rock, ein bisschen Rap wird das Album im Sommer 2000 zunächst in den USA veröffentlicht, ein Jahr später auch in Deutschland. „Follow Me“ wird hier wie dort zu einem phänomenalen Hit, ein unglaubliches simples und ruhiges Ding, die Radiomacher legen die CD (die nutzt man damals noch) teilweise nicht aus dem zweiten Player (die brauchte man damals).

 

Dann verschwindet Uncle Kracker vom europäischen Festland. Man kann ihn zwar noch hören, kann aber den Eindruck gewinnen, dass die Radiostationen die CDs von ihm nicht einmal dann rausgenommen haben, als sie die Player wegschmissen. In den USA und Kanada, wo „Double Wide“ jeweils Platin einspielt, wird Uncle Kracker zwar noch weiter gehört und gemocht, aber auch dort nimmt die Popularität des Sängers deutlich ab (ganz ähnlich verläuft die Karriere von Kid Rock in Europa, bis er 2007 „Rock N Roll Jesus“ mit dem Lied „All Summer Long“ veröffentlicht. In der Zwischenzeit vergnügt sich der George-W.-Bush-Fan öffentlichkeitswirksam mit Pamela Anderson. Die Karrieren sind eigentlich doch nicht zu vergleichen).

 

Uncle Kracker veröffentlicht im Sommer 2002 das Album „No Stranger To Shame“ und erzwingt einen kleinen US-Charthit mit dem ungefähr drei Millionen Mal gecoverten „Drift Away“ von Mentor Williams, 1972 erstmals von Dobie Gray populär gemacht – und mit dessen Stimme arbeitet Uncle Kracker auch. Im Sommer 2004 veröffentlicht er dann das Album „Seventy Two And Sunny“, Uncle Kracker will einen weiteren Sommerhit, gibt sich noch eingängiger als ohnehin sowieso immer – und scheitert auf ganzer Linie.

 

Es folgt eine lange Pause, später wird geschrieben, es sei eine arbeitsreiche Zeit gewesen – Uncle Kracker überarbeitet seiner Tochter zuliebe seine bereits fertigen Songs noch einmal, nachdem die sich beschwert, dass sie zu keinem der Lieder tanzen kann. „Happy Hour“ ist 2009 das erste Herbstalbum und wird bei uns weitgehend ignoriert – was auch nicht fair ist, zumal einem Musiker gegenüber, der einfach nur gefallen möchte.


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