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Weezer
Weezer Foto © by Sean Murphy - Universal Music Group

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Weezer ist eine kalifornische Gitarrengruppe, irgendwo zwischen nettem Gitarrenpop und rockiger Gitarrenmusik, trägt die Band den Spitznamen des Gründers Rivers Cuomos, eines gebürtigen New Yorkers, der Ende der 80er Jahre nach Kalifornien zieht, um Rocker zu werden. Die Urformation mit Cuomo, Patrick Wilson, Jason Cropper und Matt Sharp schließt sich 1992 als Weezer zusammen, die Musiker treten bereits zuvor in unterschiedlichen Formationen zum Teil auch gemeinsam auf.

Innerhalb eine Jahres erspielt sich Weezer einen Kontrakt mit Geffen Records und beginnt mit der Arbeit am ersten Album, dem blauen. Ric Ocasek von den Cars, ein sehr interessanter Produzent, nimmt die Musiker unter seine Fittiche, die noch während der Aufnahmen Jason Cropper ersetzen müssen, immerhin Co-Autor früher Weezer-Lieder. Brian Bell gehört seitdem zur Band, im Sommer 1994 erscheint „Undone – The Sweater Song“, Spike Jonze, der zuvor bereits für Sonic Youth und Teenage Fanclub gearbeitet hat und inzwischen durch Spielfilme (zum Beispiel „Beeing John Malkovich“) und Fernsehproduktionen („Jackass“) berühmt geworden ist, dreht das erste und auch das zweite Musikvideo mit Weezer.

Das Debütalbum gibt es ab Mai 1994, gerade mit der zweiten Single „Buddy Holly“ erobert die Band viele Hörer in Europa – und vier MTV Video Music Awards. Cuomo nimmt sich viel vor, arbeitet an einer großen Rockoper, „Songs From The Black Hole“, die nicht veröffentlicht wird. Stattdessen folgt „Pinkerton“ im September 1996, ein feines Ding, wütender, verzweifelter und weitaus weniger erfolgreich. Weezer ist das, was man in manchen Kreisen eine alternative Rockband nennt, die die vielen Möglichkeiten, die sie hat, nutzend, nicht ganz einfach irgendwo zuzuordnen ist, mal anbiedernden Gruppengesang bietet, dann wieder betont gelangweilt und passiv wirkt – ihr Einfluss auf heutige erfolgreiche Rockbands ist nicht zu unterschätzen.

Und „El Scorcho“ bleibt gut, wegen des Videos gibt es ein bisschen Aufregung, weil Cuomo es sich nicht nehmen lässt, das Werk Mark Romaneks nachzubearbeiten. In Deutschland ist keine Single der Band richtig erfolgreich, dafür stehen umfangreiche Veränderungen in der Bandstruktur an. Nachdem Weezer die Tour zur Mitte 1997 beendet, löst sich die Gruppe im Prinzip auf. Offiziell geht nur Matt Sharp und wird für knapp drei Jahre durch Mikey Welsh ersetzt, Cuomo geht zum wiederholten Mal nach Harvard, spielt dort mit anderen Kollegen, arbeitet parallel offiziell an neuem Weezer-Material, das allerdings nicht in die späteren Arbeiten einfließt.

Das nächste Weezer-Album, das grüne, wird im Dezember 2000 in Los Angeles eingespielt, nachdem die Band den Sommer hindurch getourt ist, und erscheint im Mai 2001. „Hash Pipe“ ist die erste Single, Weezer gibt sich rockiger als auf dem restlichen Album, hängen bleibt vor allen Dingen das Video zu „Island In The Sun“, die zweite Version von Spike Jonze mit dem kleinen Löwen und dem kleinen Affen. Im Sommer 2001 steigt Mikey Welsh aus gesundheitlichen Gründen aus, Scott Shriner, ein Junge aus Ohio, ersetzt ihn. Bereits im Mai 2002 erscheint „Maladroit“, das nächste Album. Es gibt einigen Ärger mit Interscope, dem Label, das sich erdreistet, in die Marketingstrategie der Band (reichlich freies Downloadmaterial, Airplay-Geschenke für die Radiostationen) zu funken und recht rüde den Spaß zu beenden.

Wieder ist es ein Video, das hängen bleibt, „Keep Fishin´“ wird mit den Muppets eingespielt, sehr hübsch, wirklich. Weezer steckt in einer ungemein produktiven Phase, die Produktion des Folgealbums dauert allerdings ungewöhnlich lang. Im Dezember 2003 wird mit der Arbeit begonnen, im Mai 2005 erscheint „Make Believe“, das Album, von dem die erste Weezer-Single stammt, die es in die deutschen Single-Charts schafft (Rang 97). Für das Video zu „Beverly Hills“ wird immerhin Hugh Hefner mit seinen Playboy Bunnies auf seinem Anwesen gebucht, ein zehnter Platz in den Billboard-Charts ist der verdiente Lohn. Es folgt die obligatorische Drogen-Single, diesmal ist es „We Are All On Drugs“. Es ist, was die Chartplatzierungen angeht, das erfolgreichste Album der Band bis hierhin. Sie scheint sich gefunden zu haben und arbeitet einfach weiter.

So kann es nicht verwundern, dass im Juni 2008 das nächste, das rote Weezer-Album im Handel ist, „Pork And Beans“ heißt die erste Single.


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