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Whitney Houston
Whitney Houston Foto © by SonyBMG

 Whitney Houston 

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Whitney Elizabeth Houston, eine Weile auch „The Voice” genannt, kommt im August 1963 in New Jersey zur Welt. Als Wunderkind gefeiert, gilt ihre Musik vielen am Ende der 80er Jahre als gelungene Verbindung von moderner Populärmusik und den Fähigkeiten einer Ausnahmesängerin. Ein Heilsversprechen. Whitney Houston stellt sagenhafte Verkaufsrekorde auf, ist eine der wenigen Sängerinnen, auf die die in der Regel so eilig verwendete Floskel vom Weltstar zutreffen mag. Ferner setzt ihr Label Arista Maßstäbe im Aufbau des Stars, in der Vermarktung, der Logistik – mit den heute vielfach bekannten Folgen.

 

Das Image, das Whitney Houston verpasst wird, eben das eines elfenhaften Wesens, wiegt allzu schwer, nach mehr als 10 Jahren des Erfolgsrausches stellen sich Verschleißerscheinungen ein, ihr Körper lässt sich nicht mehr so leicht lenken, Whitney Houston führt eine schwierige Ehe mit Bobby Brown, einem Star der 80er, der lange bereits satt zu sein scheint, Whitney Houston konsumiert exzessiv Drogen, füttert nur noch den Boulevard mit kleinen und großen Skandalen, Sorgerechtsstreitigkeiten, der Auflösung ihrer Ehe und anderen Gerichtsterminen. Kaum 45 Jahre alt, ist sie von den meisten Kommentatoren abgeschrieben; das könnte eine Fehleinschätzung sein.

 

Whitney Houston wird das Zeug zum großen Star in die Wiege gelegt. Die Warwick-Schwestern sind ihre älteren Cousinen, Aretha Franklin ist die Patentante, die Mutter, Cissy Houston, ist eine Gospelsängerin, die für Elvis Presley und eben Franklin als Backgroundsängerin arbeitet. Der Weg Whitney Houstons ist vorgegeben, sie singt im Kirchenchor an exponierter Stelle, die Mutter ist ihr Gesangslehrerin, während die beiden beruflich auf Tour sind. Ab Ende der 70er Jahre wird sie zu Kurzeinsätzen gebucht, darf sich etwa an den Background Vocals zu „I´m Every Woman“ von Chaka Khan beteiligen, wird für Covershootings und Werbespots gebucht.

 

Es ist nicht der erste Plattenvertrag, den Whitney Houston angeboten bekommt, Clive Davis, der Chef von Arista Records, ist schlicht der beste Mann für den Job. Im hohen Alter gründet er 2000 mit J Records ein neues Label und belegt, was für ein genialer Produzent er ist, indem er mit der jungen Alicia Keys die Geschichte einfach wiederholt, die nun folgt:

 

Whitney Houston - Bei Arista

 

Davis ist nicht der Mann für kleine Schritte, Whitney Houston soll der ganzen Welt als kompletter Star präsentiert werden. Sorgsam wird nach geeignetem Material gesucht, eine enorme Summe in die Produktion des Debütalbums gesteckt. Ähnlich wie bei Keys sorgt er dafür, dass das erste Album heiß ersehnt wird. Whitney Houston singt ein Duett mit Teddy Pendergrass, tritt in TV-Shows auf und arbeitet mit etlichen Komponisten und Songschreibern zusammen …

 

Das erste Album heißt „Whitney Houston“ und kommt im Februar 1985 auf den (Welt-) Markt. Mit der zweiten Single „You Give Good Love“ beginnt sich das Album richtig zu verkaufen. Es folgt eine Serie mit sieben Nummer-eins-Singles am Stück in den USA, „Saving All My Love For You“, „How Will I Know“ und „Greatest Love Of All“ stammen vom Debüt. In Westdeutschland ist „Saving All My Love For You“ mit Platz 18 die höchste Chartplatzierung, für diese Single erhält Whitney Houston 1986 ihren ersten Grammy.

 

Die Schätzungen, wie viele Exemplare dieses Debütalbums bis heute abgesetzt worden sind, gehen etwas auseinander – irgendetwas zwischen 25 und 30 Millionen ist allerdings die Regel. Im Juni 1987 erscheint das zweite Album „Whitney“. Wie am Titel wird nur geringfügig am Produzentenpersonal etwas verändert, statt Jermaine Jackson ist nun Jellybean Benitez Teil des Teams, Mutter Cissy singt erneut mit. „I Wanna Dance With Somebody (Who Loves Me)“, die erste Single, geht nun auch in der BRD auf den ersten Platz, das Album heimst neunfach Platin in den USA ein.

 

Für die Olympischen Spiele in Seoul spielt Whitney Houston 1988 den Titelsong „One Moment In Time“ ein. An dem dritten Album „I´m Your Baby Tonight“, das im November 1990 erscheint, arbeitet Whitney Houston mit Stevie Wonder, Luther Vandross, Babyface und LA Reid. 1991 macht sie anlässlich des Super Bowls die Nationalhymne der USA, „The Star Spangled Banner“, zu einem Charthit, der ab September 2001 anlässlich der Anschläge auf das WTC erneut veröffentlicht wird. Obwohl die Verkaufszahlen immer noch gewaltig hoch sind, machen sich vermehrt Nörgler bemerkbar. Einigen singt Whitney Houston zu weiß, andere halten sie einfach für eine doofe Superstartrulla; dadurch, dass Whitney Houston inzwischen ihren Kükenbonus verbraucht hat und etabliert ist, sind diese Formen der Kritik wahrscheinlich zwangsläufig. Sie zündet einfach eine weitere Stufe ihrer Karriere:

 

Whitney Houston - Hollywood ruft

 

1992 ist ein entscheidendes Jahr in Whitney Houston Karriere. Sie ehelicht Bobby Brown, ein Mann, der ihr viel Ärger einbringen wird, dem es nicht gelingt, seine Karriere entsprechend der Erwartungen fortzusetzen, den sie letztendlich unterhalten muss und der zu allem Überfluss auch noch als gewalttätig gilt. Und „Bodyguard“, Film und Soundtrack, kommt auf den Markt.

 

Whitney Houston spielt – wie könnte es anders sein – eine Diva, die nur von Kevin Costner beschützt werden kann, zwischen den beiden knistert es, sie kommen nicht zueinander, und während die Zuschauer weltweit Rotz und Wasser heulen, spülen sie 400 Millionen Dollar in die Kassen der Produzenten, das Lied „I Will Always Love You“ wird zu einem der größten Verkaufhits bisher, der Soundtrack, die erste Hälfte ist von Whitney Houston eingesungen, wird zu einem der größten Soundtrackerfolge bisher.

 

Nachdem sie recht erfolglos die Karriere von Bobby Brown neu anzuschieben versucht (mit dem Duett „Something In Common“, 1993), wird das Film-Soundtrack-Konzept noch zweimal recht erfolgreich wiederholt: 1995 erscheint „Warten auf Mr. Right“, 1996 „Rendezvous mit einem Engel“, mit Mariah Carey singt Whitney Houston 1998 für die Disney-Produktion „Der Prinz von Ägypten“. Erst 1998, sie ist inzwischen Mutter einer Tochter, erscheint das nächste Soloalbum „My Love Is Your Love“, an dem neben der alten Garde auch junge Musiker wie Wyclef Jean, Missy Elliott, Faith Evans und Lauryn Hill arbeiten.

 

Inzwischen bestimmen Negativschlagzeilen das Bild von Whitney Houston, selbst von Geldproblemen ist die Rede. Zwischendrin erscheinen Best-Of-Alben und im Dezember 2002 „Just Whitney“, das erste Album ohne Clive Davis. Selbst Top-10-Platzierungen bleiben diesmal aus, der Sängerin Ruf ist ordentlich ruiniert. Inzwischen wird von einem Comeback gemunkelt …


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