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Will Smith
Will Smith Foto © by Robert Zuckerman

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Will Smith ist ein sehr beliebter Schauspieler, einer für die Blockbuster, einer der Glücklichen, die sich für ihre Serienvergangenheit nicht schämen müssen. Eher schon für seine Musik – eigentlich aber nicht. Er ist Fresh Prince, der Prince of Bel-Air, der die erste Hälfte der 90er Jahre quasi sich selbst in einer albernen Sitcom spielt, einen Bengel von der Ostküste, einen jungen Rapper, den es in einen versnobten Familienzweig im fernen Westen verschlägt. Will Smith ist mit seinem Kumpel Jeffrey Townes bereits seit Mitte der 80er Jahre als DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince unterwegs, in den ersten Jahren gehört noch Ready Rock C (Clarence Holmes) dazu, einer von den Typen, die allein dafür berühmt sind, dass sie irgendwann einmal dazu gehört haben.

 

Beim ersten großen Erfolg 1988 ist Ready Rock C nicht weiter aufgeführt – und der Fresh Prince ist noch nicht der Prince von Bel-Air. Willard Christopher Smith Jr. kommt in Philadelphia zur Welt, 1968, seit seiner Schulzeit trägt er seinen Spitznamen, seit den frühen 80er Jahren ist er Rapper, einer von denen, die direkt an der Wurzel des Hip-Hops von Typen wie Grandmaster Flash angefixt werden. Der erste Hit wird 1987 „Girls Ain´t Nothing But Trouble”, zwei Jahre später bringt das Duo DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince mit He´s the DJ, I´m the Rapper” ein sehr erfolgreiches Album auf den Markt und erhält für die Single „Parents Just Don´t Understand“ einen ersten Grammy.

 

Drei Alben veröffentlichen die zwei noch, das erste ist 1989 „And In This Corner …“, einigen dürfte noch das – wie üblich – alberne „I Think I Can Beat Mike Tyson“ in Erinnerung sein, Alfonso Ribeiro (das ist Carlton Banks in „Prince Of Bel Air“) spielt im Musikvideo mit. Als „Homebase“ 1991 veröffentlicht wird, ist Will Smith bereits der Serien-Prince, für „Summertime“ wird dem Duo ein weiterer Grammy verliehen, „Code Red“ ist 1993 das finale Album von Jazzy Jeff und dem Fresh Prince, wenn man einmal von dem Best-of-Album 1998 absieht. Das fällt in eine gänzlich andere Zeit. Die Serie ist Geschichte, Will Smith spielt in einer anderen Liga.

 

Will Smith – Big Willie Style

 

Seit 1992 bereits spielt Will Smith immer wieder in Kinofilmen mit, in „Made In America“ beispielsweise 1993 an der Seite von Whoopi Goldberg, neben Martin Lawrence hat er 1995 eine Hauptrolle in „Bad Boys“, berühmt ist sein Handlungsstrang in „Independence Day“ von Roland Emmerich 1996. Einer der Filme, die von ihm bleiben werden, ist „Men In Black“, Will Smith und Tommy Lee Jones ergänzen sich vortrefflich – und auch wenn noch Rollen auf ihn warten, die ihn wesentlich mehr fordern, muss genau dieser Film in diesem Jahr hervorgehoben werden, schließlich ist er eng mit der Erfindung des Solomusikers Will Smith verbunden.

 

Den Soundtrack des Films führt sein Track „Men In Black“ an, hinter ihm reihen sich Snoop Dogg, Ginuwine, Alicia Keys (deren Karriere Jahre später erst richtig beginnt), The Roots, Mariah Carey, Nas, A Tribe Called Quest (ein letztes Aufbäumen), Destiny´s Child, De La Soul und einige andere ein. „Big Willie Style“, sein erstes Soloalbum, das ebenfalls mit „Men In Black“ aufwartet, wird im November 1997 auf den Markt gebracht – der komischen doppelten Veröffentlichung in diesem Fall ist es verschuldet, dass Will Smith für zwei Tracks des Albums, „Men In Black“ und „Gettin´ Jiggy Wit It“ in zwei aufeinander folgenden Jahre einen Grammy erhält.

 

In Deutschland kommt er ungemein gut an, fünf Singles werden in den Charts notiert, den Abschluss bildet „Miami“, ein unerträglicher Ohrwurm. Will Smith glänzt in „Der Staatsfeind Nr. 1“ 1998, in „Wild Wild West“ (für diesen Film schämt er sich), in „Die Legende von Bagger Vance“ von Robert Redford (2000), er verkörpert Muhammad Ali in „Ali“ 2001 (eine ganz große Nummer), er spielt Hauptrollen in „I, Robot“ (2004), „Das Streben nach Glück“ (2006) und „I Am Legend“ (2007), streut allerdings auch immer wieder Fehlgriffe wie „Hitch – Der Date-Doktor“ dazwischen – und verzichtet auf die Hauptrolle in „Matrix“.

 

Musikalisch folgt auf „Big Willie Style“ im Jahr 1999 „Willenium“. Will Smith ist kein Hip-Hop-Messias, davon gibt es allerdings auch genug. Er lädt seinen Kumpel Jazzy Jeff zu sich ein, dazu noch Biz Markie, die junge Eve oder die Gruppe Dru Hill für den Titeltrack zu „Wild Wild West“ – und räumt wieder einmal ab. Es sind nicht die alles übertreffenden Wahnsinnserfolge, die Will Smith musikalisch einspielt, alles, was er in den letzten Jahren anfasst, wird allerdings zumindest versilbert. Keine Skandale, keine Einbrüche.

 

Will Smith – Born To Reign

 

So ein Album wie „Born To Reign” aus dem November 2002 muss da schon als Flop gelten, „Black Suits Comin´ (Nod Ya Head)“, die Single mit Christina Vidal, erreicht in Großbritannien und Deutschland die Top 10. Nebenbei baut Will Smith seine Produktionsfirma Overbrook Entertainment auf, benannt nach seiner alten High School, die auch von Solomon Burke und etlichen anderen Berühmtheiten besucht wurde. Ein bisschen spießig, aber ein guter Laden ist Overbrook Entertainment, vertritt Jennifer Hudson, weitere Künstler, produziert Filme und Fernsehserien.

 

Wenn „Born To Reign“ ein Flop ist, muss „Lost & Found“ im März 2005 als Comeback gelten. „Switch“, die Single, ist in vielen Ländern ein Charterfolg, Mary J. Blige singt für ihn, die Pussycat Dolls, Snoop Dogg und Elephant Man … und manchmal sagt er einfach kluge Sachen (für die es dann Ärger mit den mächtigen christlichen Fundamentalisten in den USA und Europa gibt):

 

This country was founded by puritans, for the expressed purpose of oppression-free worship.

Your attitude is the same arrogant, fearful fundamentalism that fueled the hatred of the Crusades & the attacks on 9/11.

If we are not allowed to worship God as groups & individuals free from persecution, in respectful tolerance, there\'s only one outcome... (Ms. Holy Roller)


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