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Die Yeah Yeah Yeahs gehören zu den Guten. Der Band Auftreten dürfte ungefähr so sein, was sich das Vivienne Westwood als Fortsetzung des Punks wünscht. Das Trio ist jazzgeschult, die Sängerin trägt verrückte Kostüme und sieht trotzdem gut aus, macht mit Spike Jonze tolle Adidas-Werbung, die Musiker kennen die Geschichten alle, in den Musikvideos wird die Zerstörung der eigenen Instrumente zur ästhetischen Inszenierung, Karen O schreit ziemlich viel am Anfang, später entscheidet sie sich bewusst, mehr zu singen, weil sie das auch prima beherrscht, die Fans basteln Yeah-Yeah-Yeahs-Flaggen, ihre Basis hat die Band natürlich in New York City …
Im Grunde sind die Yeah Yeah Yeahs prima, die Musik kann man vielleicht als Popmusik bezeichnen, diese Sorte von Popmusik, die in Studentenheimen und Musikredaktionen populär ist, alles ist kunstvoll und irgendwie ein bisschen verrückt, mit den Musikern kann man reden, weil sie reden können und sich Gedanken machen und gerne austauschen, Karen Lee Orzolek, gebürtige Südkoreanerin, hat die Tisch School of the Arts in New York besucht, hat in den letzten Jahren mit Peaches für den Soundtrack von „Jackass 2“ gearbeitet, durfte für den großen Bob-Dylan-Film „I´m Not There“ den großen Meister covern, mit ihrem Freund Barnaby Clay dreht sie als Kids With Canes Videos.
Nick Zinner, und es sagt viel über die Bedeutung einer Musikgruppe aus, wenn es über jedes Bandmitglied etwas zu erzählen gibt, ist der Gitarrist der Yeah Yeah Yeahs, nebenbei gemeinsam mit Mitgliedern von The Locust und The Blood Brothers die Band Head Wound City und in den vergangenen Jahren für Scarlett Johansson, Bright Eyes und eben The Blood Brothers als Studiomusiker aktiv. Brian Chase, der Schlagzeuger, hat ebenfalls sein Nebenprojekt (The Seconds), auffällig sind die vielfältigen Kollaborationen, die er in der Vergangenheit eingegangen ist.
Jedenfalls sind die drei engagierte, leidenschaftliche Künstler und gründen die Yeah Yeah Yeahs im Jahr 2000 in Ohio, wo Chase am Oberlin College Jazz studiert. 2001 wird die erste, selbstbetitelte EP beim dafür selbstgegründeten Label Shifty veröffentlicht, 2002 folgt die EP „Machine“ bei Touch & Go Records. Inzwischen in Alternative-/Indiekreisen auch in Europa einigermaßen bekannt, wird über Sublabel von Universal Music ab April 2003 „Fever To Tell“ (Produktion: David Sitek von TV on the Radio) vertrieben. Die Fans sprechen von Kunstpunk oder Punkblues, gemeint ist etwas aufgeregte Popmusik, die, wir erwähnten es bereits zitatreich und kreativ auf eine umfassende Popmusikschule schließen lässt.
In England wird das Album bei Fiction Records vertrieben, dem The-Cure-Label, man weiß halt, wem man was schuldet, für die Videoproduktion zur Single „Y Control“ wird Jonze gewonnen, die DVD „Tell Me What Rockers To Swallow“ ist zu Weihnachten 2004 ein beliebtes Geschenk in der wachsenden Yeah-Yeah-Yeahs-Fan-Schar. Für die nächste Albumproduktion wird das Produktionsteam um Sam Spiegel (Bruder von Jonze) ergänzt, das Ergebnis, „Show Your Bones“, wird im März 2006 veröffentlicht. In England, wo die Yeah Yeah Yeahs von jeher am allerbeliebtesten sind, steigt das Album bis in die Top 10 der Charts. Auf der Tour tritt die Band erstmals mit einem vierten Mitglied auf, der Gitarrist Imaad Wasif, auch nicht bekannter, weil er Projekten wie alaska! und The New Folk Implosion angehört, gehört von nun an zur Live-Besetzung.
Eine weitere, sehr hübsche Veröffentlichung ist die EP „Is Is“ im Sommer 2007, die neben überwiegend bekannten Tracks ein Filmchen über einen Auftritt in Brooklyn in sich trägt. Seitdem warten die Fans … surftippsCD Reviews von Yeah Yeah Yeahs findet Ihr auf CDSTARTS.de |
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