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Zoot Woman
Zoot Woman Foto © by EMI

 Zoot Woman 

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Zur Frage, ob die 80er Jahre wieder kommen, gerade aktuell sind oder niemals weg waren: Zoot Woman. Die Band von Stuart Price hört sich nicht nur so sehr danach an, Price sieht auch noch so sehr danach aus, dass man für die Musik und das Aussehen einen Genrebegriff benötigt, der vergleichsweise neu ist, aber auf etwas Altes verweist. Electroclash? Electroclash ist gut, eigentlich schon wieder überholt, trifft aber grundsätzlich die Sache mit dem Synthpop, der Rockmusik und der Edelpunkattitüde.

 

Stuart Price selbst, Jahrgang 1977, ist in erster Linie House-DJ und –Produzent, einer von denen, die von den Popstars angefragt werden, damit sie was Feines für die B-Seite der Vinylsingle anfertigen. Er gehört zu denen, die dabei den an den Mainstream gewöhnten Hörer im Blick haben, diesen in der Regel nicht überfordern – trotzdem kann man ihm die Wandlungsfähigkeit und Experimentierfreude nicht absprechen. Sein erstes Album veröffentlicht Stuart Price 1996 als Les Rhythmes Digitales, der Brite kommt in Frankreich zur Welt, was bei der Zuschreibung einer Nationalität mitunter für Verwirrung sorgt. Der Sachverhalt, dass zumindest zwei seiner vielen Pseudonyme und Künstlernamen französisch klingen (neben dem genannten gibt es noch Jacques Lu Cont – von Jacques Lu Cont stammt „FabricLive 09“).

 

Sehr fein sind seine Paper Faces-Remixes, seine Remixes als Thin White Duke haben ihm bereits mehrere Grammys eingebracht und der Erfolg von Madonna im frühen dritten Jahrtausend geht zumindest zum Teil auf seine Kappe, er ist Co-Produzent eines Albums, musikalischer Direktor ihrer Welttourneen und tritt zeitweise auch für sie auf … Ferner arbeitet er zum Beispiel für Seal und New Order. Es geht um Zoot Woman, die Band von Stuart Price.

 

Die gründet er gemeinsam mit den Brüdern Adam und Johnny Blake. Bei Live-Auftritten kommt Jasmin O´Meara hinzu. Zoot Woman existiert schon seit Mitte der 90er Jahre, ist also viel dichter an den 80ern, als man vermuten könnte, da sind die Musiker allerdings noch so jung und ihr Style ist so deutlich inspiriert von den geschniegelten, schicken, schmalen Anzugträgern früherer Generationen, dass es mehr Kostümierung bzw. Imitierung bleibt, was ja nichts Schlimmes ist. Ein erstes Album von Zoot Woman – das ist den ganzen anderen Musikerjobs verschuldet, die Stuart Price zwischenzeitlich hat – gibt es erst 2001. „Living In A Magazine“ ist nach dem optischen das akustische Imitat. Zoot Woman ist irgendwo bei ABC, Human League und Duran Duran, ein bisschen seelenlos insgesamt.

 

Es sind richtige Songs, die auch Singles sein könnten, die hier entstehen, beim zweiten Album, dem selbstbetitelten „Zoot Woman“ aus dem Jahr 2003, löst sich Zoot Woman davon, reines Imitat zu sein. Das Ergebnis ist ein durchaus rundes Album und der Opener „Grey Day“ ein derart gelungenes Ding, dass der Rest wieder seelenloser Durchschnitt sein könnte – er würde einfach mitstrahlen. „Grey Day“ ist am allerbesten im Paper Faces Remix, 2008 wird das dritte Album „Things Are What They Used To Be” veröffentlicht.


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