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ZZ Top
ZZ Top Foto © by SonyBMG

 ZZ Top 

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ZZ Top, das sind der Gitarrist Billy Gibbons (mit gewaltigem Bart), der Bassist Dusty Hill (mit gewaltigem Bart) und Frank Beard (der heißt nur so) am Schlagzeug, ein Trio, so alt wie die Rockmusik beinahe, zumindest so alt wie das, was man Southern Rock nennt … Ein Trio, das in den 70ern die USA und in den 80ern via MTV auch Europa und ein paar andere Kontinente erobert und seitdem relativ konstant mit dem Etikett LEGENDÄR vor sich hin existiert.

 

Eine merkwürdige Angelegenheit ist ZZ Top allemal, auch bleibt merkwürdig, dass jemand von Southern Rock spricht, weil ein paar Typen eben dort Musik machen, wo die Rockmusik herkommt, und der Blues natürlich – auch ist merkwürdig, dass ein paar Typen, Southern Blues Rockmusiker gar, Bärte tragen, die sie sich bequem in die Hose stecken können, und dabei immer noch ernst zu nehmen sind … uns soll es recht sein.

 

In den 70er Jahren ist das Album „Tres Hombres“ der erste Platinerfolg daheim, einer, der ZZ Top verschiedene Radiohits, etwa „Tush“, „Beer Drinkers And Hell Raisers“ oder „La Grange“ einbringt – die Band absolviert ZZ Top´s Worldwide Texas Tour, veröffentlicht weitere Alben und ist 1980 im ARD Rockpalast zu sehen. Der richtige internationale Durchbruch gelingt ZZ Top schließlich mit den Alben „Eliminator“ und „Afterburner“, Hits wie „Give Me All Your Lovin´“, „Sharp Dressed Man“ und vielen anderen. Ihre Musikvideos sind legendär, eine ganze Weile gehören viele, bald nackte Frauen zum Image der Band wie heute die Rauschebärte.

 

So verschroben wie die Typen aussehen, scheinen sie wirklich zu sein. Nach „Afterburner“, einem Album, das seinem Vorgänger mehr ähnelt als es eigentlich sein müsste, legen die Musiker eine künstlerische Pause ein. Die Band reserviert sich Plätze bei der NASA für zukünftige Weltalltouren, rettet das Delta Blues Museum in Clarksdale, Mississippi, die große touristische Attraktion des Ortes und schreibt sich so natürlich selbst in die Geschichte des Delta Blues ein – schließlich taucht ZZ Top, nunmehr selbst Fossil, 1990 wieder auf.

 

Es ist wirklich witzig – nur wenige Jahre liegen zwischen dem Welterfolg und der „Rückkehr“, trotzdem hat sich die Perspektive auf ZZ Top, die Mitglieder der Band und ihre Arbeit grundlegend verändert. Sie sind jetzt ein Stück Vergangenheit, dass zurückkehrt und damit etwas Heiliges bekommt. Wenn sie zuvor ihren eigenen Blues erarbeiten, durchaus mit Synthesizern und ähnlichem ergänzen, wird eben das bei „Recycler“ 1990 sehr minimiert; es hat den Anschein, als Übernehme die Band die Führung bei der archäologischen Grabung in der eigenen Geschichte.

 

Zugleich erobert ZZ Top aus Texas den frisch aufgebrochenen Warschauer Pakt, tourt nun deutlich mehr durch Europa. Bei ihrem ersten Besuch in Moskau wird die Band 1996 von unglaublichen 500 Journalisten empfangen. ZZ Top verstehen sich selbst als Botschafter des Bundesstaates Texas, treten wiederholt für und mit George W. Bush auf, spielen eine Hommage an die guten, alten Radiostationen des Südens ein …

 

Jede neue Produktion ist ein Schritt näher an die vermeintlichen Wurzeln, so muss es zumindest wirken, liest man die Pressetexte und nimmt die Aussagen der Künstler für bar. „XXX“, das Album zum 30jährigen 1996 ist zum Beispiel so einer, „Mescalero“ 2003 ein weiterer. Die Musiker werden älter, die Musik wird sperriger, dreckiger, allemal besser als das, was am Anfang steht.


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